Shopping in und um Hollywood

 

Country Mart in Los Angeles

Malibu – der Name lässt an Sandstrände, einen Kokos-Likör, Rettungsschwimmer, Häuser auf Stelzen und „California Dreamin’“ denken.

Doch auch shoppen kann man in dem Promi-Örtchen nordwestlich von Santa Monica und Los Angeles gut.

Ein Tipp ist der Malibu Country Mart. Hier laden Boutiquen und Kunstgalerien zum Stöbern in entspannter Atmosphäre ein, grüne Smoothies wollen hier zwischendurch geschlürft werden. Surfer, gestylte Hausfrauen aber auch Promis kommen gern.

 

Nur einen halben Block vom Pacific Coast Highway im Herzen Malibus befindet sich die Mall, die von Vanity Fair einst als „Clubhaus” Malibus gekürt wurde. Im Hintergrund erstrecken sich die majestätischen Berge, der Strand ist nur einen Steinwurf entfernt, ebenso die Promi-Anwesen. Eine wirklich hübsche Lage für eine Shopping-Mall. Zur Anlage gehören üppige Gärten mit Kunstskulpturen, Picknick-Plätze, Cafés und gute Restaurants.

 

 

Shopping-Mall mit Öko-Anspruch

Der Country Mart (zu deutsch “Land-Markt”) in Malibu will anders sein als andere Einkaufstempel; er hat sich ein stressfreies Shoppingerlebnis und eine relaxte Atmosphäre auf die Fahne geschrieben. „Die Kinder können auf dem Spielplatz spielen, während Sie einen Smoothie in der Sonne genießen“, heißt es auf der Homepage. Nachhaltigkeit wird ebenso gelebt, so werden zum Beispiel LED-Lampen genutzt, Elektro-Autos können aufgeladen werden, Abfälle werden kompostiert und recycelt.

Malibu Country Mart – internationale Designer und kalifornische Mode

Auf fast 8500 Quadratmetern kann im Malibu Country Mart geshoppt und verweilt werden. Es gibt Beauty-Stores von MAC und L’Occitane, Jeans von 7 for all Mankind, Mode von John Varvatos und Ralph Lauren. In der „Canvas Boutique“ werden internationale It-Labels wie Golden Goose und Oliver Spencer feilgeboten. Luxus-Designermarken wie Stella McCartney, Missoni, Marni, Saint Laurent, Alexander Wang, Helmut Lang und J Brand kann man in der „Boutique Madison“ erstehen. Auch für den Strandtag kann man sich eindecken: Coole Bikinis gibt es bei „Letarte Swimwear“ und bei „Planet Blue“ (hier shoppt angeblich Reese Witherspoon gern), schöne Sonnenbrillen gibt es bei „Oliver Peoples“ und „9026Eyes“. Groß ist zudem die Auswahl an kalifornischen Labels, etwa bei „Spindle and Canister“ oder bei „Gypsy05“. „Vintage Malibu“ führt einzigartige Handtaschen, Schmuck und Uhren aus zweiter Hand.

Esoterische Bücher und Akupunktur

Auch die gesundheitsbewusste, manchmal auch spirituell angehauchte Lebensart der Kalifornier bedient die Malibu Country Mart Mall: Mit „Malibu Shaman“ gibt es einen Laden für esoterische Bücher und Heilsteine, bei „Malibu Acupuncture“ kann man sich professionell mit Nadeln behandeln lassen und spezielle Kräutertees kaufen. Und auch ein Yoga-Studio fehlt nicht.

In-Restaurants wie “Mr. Chow” und “Taverna Tony”

Kulinarisch ist die Country Mall in Malibu recht interessant. Der In-Asiate „Nobu“ ist zwar inzwischen direkt an den Strand von Malibu gezogen, es gibt jedoch eine Filiale der angesagten Kette „Mr. Chow“, die 1979 in New York ihr erstes Restaurant eröffnete und bis heute sehr beliebt ist. Unzählige Sandwiches, Salate und Smoothies bietet „John’s Garden“. Das griechische Restaurant „Taverna Tony“ ist bei TV-Stars wie John Stamos und Tony Danza beliebt, auch Geburtstagspartys mit illustren Gästen wie Sharon Stone und Jude Law wurden hier schon gefeiert.

Prominente Stamm-Shopper im Malibu Country Mart

Apropos Prominente: Britney Spears, Cindy Crawford, Christian Bale, Meg Ryan, Pamela Anderson, Paris Hilton und Mel Gibson gehören angeblich zu den Stammgästen der Shopping-Mall. Also nicht wundern, wenn einige Paparazzi vor dem Country Mart auflauern.

Einkaufsmeile der Stars: Melrose Avenue in Los Angeles

Luxusshopping auf der Melrose Avenue ist bei A-Promis und solchen, die sich dafür halten, ein bevorzugtes Freizeitvergnügen. Trendsetter lieben ihre High End-Läden und Vintage-Stores, die nicht zuletzt unter den Stylisten in Los Angeles geradezu als Geheimwaffe gelten. Abgesehen von ihrer imposanten Länge – auch die Adresse von Paramount Pictures – ist die Melrose Avenue zudem fußgängerfreundlich; keine Selbstverständlichkeit in L.A. Aufsehenerregende Schaufensterdesigns locken zum Window-Shopping und wetteifern mit dem Theater der Straße, zu dem auch abenteuerlich bunte Streetart gehört.

Wer den Namen Melrose Avenue bislang nur als den eines begehrten Handtaschenmodells von Louis Vuitton kannte, wird umso überrascht sein, wie locker, leger und relaxed man es auf der wirklichen Melrose Avenue beim Outfit angehen lässt. Dresscode? Forget it! Causual Wear mit Jeans, Tank oder Tunika Top und Flats genügen oft selbst den Stars. Nur ein fitnessgestählter Body gilt als ‘must’ und nicht zu vergessen: Sonnenbrille. Auf der Suche nach exquisite Exemplaren wird man ebenso fündig wie nach sogenannten „vault pieces“, den raren „Tresorstücken“ unter den Nobel-Jeans. Der Piranhias-Schwarm schnappschußhungriger Paparazzi hält sich im Vergleich zu einschlägigen Hip-Adressen auf der von wohlbetuchten Hollywood-Youngsters besonders vielfrequentierten Querstrasse Robertson Boulevard in Grenzen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auf dem Parkplatz vor dem Einganz zu Fred Segal herrscht im Blitzlichtgewitter der Kameras zuweilen Ausnahmezustand.

Die wahre Schönheit der Shops kommt von innen 

Hier kann man schon heute einkaufen, was übermorgen mega-in sein wird. Besonders heiß begehrt ist derzeit aber auch der Glamour von gestern, der vielfach bereits zum raren Sammlerobjekt avanciert und entsprechend kostspielig geworden ist. Die Flagshipstores der großen, internationalen Designernamen konzentrieren sich besonders im Westteil der Melrose Avenue, aneinandergereiht wie große Bauklötze aus Beton. Flachbauten überwiegen, selten sind Gebäude höher als drei Stockwerke und Eckhäuser gelten als extrem gefragte und teure Standorte, das sie oft mit schwungvollen und besonders großzügigen Schaufenster-Kurvaturen glänzen können. Doch es sind weniger die Vorzüge der tendenziell doch etwas gleichförmigen, eher nüchtern wirkenden Zweck-Architektur, die zahlreiche Stars und Sternchen zum Einkaufsbummel in die Melrose Avenue locken. Hier gilt: Die wahre Schönheit kommt von innen. Interieur wie Angebot sind überwältigend.

 

Melrose Avenue: Eine Luxusfundgrube

Die Melrose Avenue selbst wirkt funky, zuweilen grunge und niemand wundert sich, ein Elektromotorrad zwischen Kleiderständern mit Vintage-Couture zu entdecken. Das Shoppingmekka bietet einen prickelnden Mix aus Luxus-Shops, Concept Stores, High End Boutiquen von Fashion bis Interieur über Secondhandläden, trendy (Sport-)Paläste für ausgefallene Sneaker, Sport- und Streatwearraritäten, Bookshops, Plattenläden bis zum In-Friseur und dem first class Schönheitssalon, Piercing- und Tatoostudio. Nichts, was es auf der Melrose Avenue als einer von Standard-Ketten freien Zone nicht gibt. Denn den Begriff Einkaufsmeile darf man wörtlich nehmen bei einer Straße, die von der Lucille Avenue in Silver Lake bis zum Santa Monica Boulevard an der Grenze von West Hollywood zu Beverly Hills reicht. Sie bietet selbst ausgefallenste Luxuswaren; einfach alles – nur keine Langeweile.

Das noble Westend: Melrose Heights

Der attraktivste Teil, der sogenannte Melrose District, liegt im Westen zwischen West Hollywood und Hollywood und reicht von La Cienega Blvd. bis zur Fairfax Avenue im Osten. Boutiquen wie das von den Kardashian Schwestern Khloe, Kim und Kourtney Kardashian geführte D-A-S-H sind neuerdings ebenso dort zu finden wie schon seit langem The Bodhi Tree Bookstore mit Büchern zu Esoterik und New Age, der Leinwandlegende Shirley MacLaine zu seinen Stammkundinnen zählt. Das Areal ist aber vor allem ein Paradies des Luxusshopping. Klangvolle Designernamen wie Marc by Marc Jacobs, Diane von Furstenberg, der imposante Flagship-Store von Alexander McQueen oder Paul Smith in seinem unübersehbar leuchtend fuchsiafarbenen Kubus sind dort zu finden. Dazu Balenciaga, Diesel, John Varvatos, der erste Shop von Vivienne Westwood in den USA und Vera Wangs Flagship-Salon.

 

Brautmode mit Feng Shui

Vera Wang berücksichtigt die Feng Shui Elemente: Ein Wasserfall fließt eine Fensterscheibe hinunter, Steine repräsentieren die Erde, es brennt eine ewige Flamme und Luft strömt vom Eingangsbereich zu einer Feuerstelle im Außenbereich. Solche Details liebt man im gesundheitsbewußten Hollywood, wo von Kristallen bis Horoskopen auch alles Übersinnliche hoch im Kurs steht. Auch ist es Vera Wangs einzige Boutique, in der gleichzeitig sowohl ihre Brautmode wie ihre Ready-to-Wear Kollektionen präsentiert werden, dazu ihre Schuhkollektion, Accessoires, Sonnenbrillen und Parfum.

Fred Segal – Shoppen mit den Stars

In den 1960er Jahren eine Innovation: Ein Ladengeschäft, das ausschließlich Jeansmode anbietet. Fred Segal wagte diesen Schritt und eröffnete in Los Angeles einen kleinen Shop für Denim. Heute ist der Store eine Mini-Shopping-Mall, deren exklusive Produkte in keinem US-Schauspieler-Kleiderschrank fehlen.

Er zählt zu den Hinguckern der Shoppingmeile Melrose Avenue in Los Angeles: Der über und über mit Efeu bewachsene kubische Bau des Fred Segal Store. Das Grün wird nur durch die großen, blau-rot-weißen Lettern des Schriftzuges „Fred Segal“ durchbrochen. Dass Fred Segal als gerade einmal 28-Quadratmeter großer Jeans-Shop im Jahre 1960 seinen Anfang fand, ist heute kaum vorstellbar.

Fred Segal – Pionier in Sachen Luxus-Jeans

Der US-Amerikaner Fred Segal, ein Multitalent mit Architektur-, Design- und Wirtschaftsstudium, arbeitete in  den 1950er  Jahren bei der Sportmodemarke H.I.S. und eröffnete auf dem Santa Monica Boulevard sein erstes kleines Modegeschäft, bevor er 1960 seinen Jeans-Laden – den ersten „Jeans-Only-Shop“ der Welt – auf der Melrose Avenue eröffnete. Segal verkaufte seine Jeans für gewagte 19,95 US-Dollar, zu einer Zeit, als Jeanshosen um die drei US-Dollar in den USA kosteten. Der Erfolg gab ihm Recht und ein regelrechter Hype um seine Mode nahm seinen Lauf. Segal eröffnete 1985 einen weiteren Store in Santa Monica.

Fred Segal auf der Melrose Avenue in Los Angeles

Der Fred-Segal-Store auf der Melrose Avenue wuchs mit den Jahren immer weiter und ist heute ein Geschäft, dass neben Produkten der Eigenmarke Fred Segal auch Mode für Damen, Herren und Kinder, Schuhe, Taschen, Schmuck, Lingerie, Kosmetik und Kleidung anderer Labels anbietet. In Form von Shops-in-Shops werden unter dem Dach von Fred Segal Pumps vom Saint Laurent für 600 US-Dollar genauso wie Converse-Turnschuhe für 50 US-Dollar feilgeboten. Der Fred-Sage-Laden ist eine Art Mini-Mall mit mehreren kleinen Geschäften die je nach Fokus etwa „Fred Segal Couture”, „Fred Segal Feeling”, oder „Fred Segal Fun“ heißen. Das Besondere: Oftmals gibt es bei Fred Segal Farben und Modelle, die man sonst auf dem Markt selten findet.

Viele Prominente Stammkunden

Wer Hollywood-Stars beobachten möchte, ist wohl in keinem Ladengeschäft L.A.s besser aufgehoben, als bei Fred Segal. Laut dem Online-Dienst Seeing-stars.com kauft beispielsweise Schauspieler Robin Williams hier gerne Hawaii-Hemden, Nicole Kidman erstand bei Fred Segal die ersten High Heels für ihre Tochter Isabella und Mary-Kate und Ashley Olsen bezeichneten den Fred-Segal-Store einst als ihr Lieblingsgeschäft. Weitere prominente Kunden: Matt Damon, Sandra Bullock, Reese Witherspoon, Ariane Sommer, Jennifer Garner und Kate Hudson.

Fred Segal – ein Muss für L.A.-Shopper

Die Reichen und Berühmten lassen sich regelmäßig von ihren Chauffeuren bei Fred Segal auf der Melrose Avenue vorfahren oder parken mit ihren SUVs auf dem Parkplatz auf der Rückseite des Hauses. Wohl für jeden Shopping-affinen L.A.-Touristen gehört ein Besuch der Boutique zum Programm dazu – wenn auch nur zum gucken, oder um einen Burger im Fred-Segal-Restaurant oder einen Soja-Latte im Fred-Segal-Café zu genießen.

Tipp: Wenn Ende Januar und Ende September jeden Jahres Sale ist, ist fast das ganze Fred-Segal-Sortiment um 50 Prozent günstiger.

Maxfield – Luxusschätze heben

Für Luxus-Vintage – Trasure statt Trash – gibt es in der Melrose Avenue etliche hervorragende Adressen wie z.B. das legendäre Decades, wo selbst Jennifer Lopez oder Nicole Kidman schon fündig wurden. An der Spitze des glitzernden und funkelnden Eisbergs aber steht Maxfield, wo moderne Luxuslabels und Haute Couture-Raritäten gemeinsam mit erlesenen Vintage-Schätzen angeboten werden. Maxfield besitzt weltweit das größte Angebot an historischen Hermès-Reisekoffern und Taschen, eine Fülle an Chanelschätzen wie Handtaschen und Schmuck. Man entdeckt Birkin oder Kelly Bags, eine It-Bag von Jimmy Choo, ein Kleid von Azzedine Alaïa. Dazu eine enorme Auswahl vom Feinen für sie und ihn: von Chanel und Balmain, dazu Los Angeles Shootingstar Rick Owens, Saint Laurent, Céline, Mastermind Japan oder Ausgefallenes von Libertine; von Givenchy, Carol, Christian Poell. Auch ausgesuchte Möbelstücke und Vasen gehören zum handverlesenen Sortiment. Promi-Kunden wie Nancy Reagan ordern telefonisch.

Melrose Place gibt es wirklich

Melrose Place, bekannt durch die gleichnamige TV-Serie, ist kein Phantom, sondern in der Realität eine kurze Strasse am westlichen Ende der Melrose Avenue. Lange ein etwas verschlafener, hübsch von Bäumen flankierter und mit kleinen Vorgärten versehener Ort mit zahlreichen Antiquitätenläden. Dann zog es Marc Jacobs mit seinen beiden Flagshipstores für Collection Women’s, Collection Men’s und mit BookMarc dorthin. Carolina Herrera, Mulberry, Sergio Rossi und Oscar de la Renta entdeckten die verträumte Idylle ebenso wie Kate Somerville Spa und machten sie zum Luxus-Hotspot.

Vom gefeierten Broadwaystar zum Interior-Designer 

Zehn Jahre spielte Adam Hunter Hauptrollen in Broadway Produktionen wie Les Miserables, Ragtime, Lion King und La Boheme, dann verlegte der Schauspieler seine Passion für dramatische Auftritte und die große Bühne auf den Bereich des glamouröses Interior-Designs. Mit einem Studium der Parsons School of Design in der Tasche, hatte er großen Erfolg und zählt zahlreiche Broadway Stars zu seinen Kunden, die sich ihr Haus oder Appartment komplett umstylen lassen. Sein Wohnungsdesign gilt als ebenso glamourös wie seine Celebrities-Klientel. In seinem Studio in der Melrose Avenue kann man sich Einrichtungsideen holen oder mal eben einen neuen Teppich aus der neuen Frühjahrskollektion kaufen. Nach Voranmeldung, versteht sich.

Alles für den stilvollen Shopping Break

Für eine Shoppingpause ist die Auswahl unter angesagten Edelitalienern, Grillrooms und Cafés, in denen es trotz hoher Promidichte unaufgeregt und entspannt zugeht, enorm. Darunter der vielgerühmte Außenposten authentischer Toskanaküche an Kaliforniens Westküste, das von Robert de Niro mitfinanzierte Ago Restaurant unter der Kochlöffelregie von Agostino Sciandri, die bei Promis ebenfalls sehr beliebte Osteria Mozza oder Lala’s Argentine Grill, in dem u.a. Schauspielerin Jennifer Lawrence gern mal zum Lunch vorbeischaut. Oder man genehmigt sich wie Anne Hathaway mal eben schnell zwischendurch gesundheitsbewußt einen Tea-to-go, z.B. der Sorte ‘Kukicha roasted twig tea’.

Hollywoods Einkaufsmekka: Rodeo Drive in Beverly Hills

Nirgends auf der Welt liegen Show und Shopping so nah bei einander wie auf dem Rodeo Drive in Beverly Hills. Denn unter der gleißenden Sonnen Kaliforniens zeigen die Schönen und Reichen – und solche, die es sein wollen – gerne was sie haben.

Wohl kaum eine Filmszene versetzt Frauen auf der ganzen Welt mehr in Shoppingträume wie Julia Roberts in „Pretty Woman“, ausgestattet mit der Kreditkarte von Richard Gere, über den Rodeo Drive schlendert und sich von Armani bis Dolce & Gabbana in den Luxushimmel shoppt. Dabei war die heute weltberühmte Luxus-Shoppingmeile bis in die frühen fünfziger Jahre noch ein sumpfartiger Pferdeweg. Erst in den siebziger Jahren, als mehr und mehr Hollywoodstars nach Beverly Hills zogen, erwachte auch der Rodeo Drive aus seinem Dornröschenschlaf und wurde schnell zur einer der exklusivsten Einkaufs- und Flanierstraßen der Welt.

Ein Synonym für Luxus-Shopping

Maßgeblich dafür verantwortlich war vor allem ein Mann: Fred Hayman. Er eröffnete 1961 das Giorgio Beverly Hills, welches lange Zeit als Synonym für Luxus-Shopping galt. Eine Boutique, die eher einem modernen Concept Store glich, lang bevor es dieses Konzept überhaupt gab. Ein Einkaufstempel, in dem die Schönen und Reichen der Stadt nicht nur exklusive Mode kaufen konnten, sondern unter der weltberühmten, weiß-gelb gestreiften Markise, im Billardzimmer und der mit Edelholz getäfelten Bar wilde Parties feierten. Das Giorgio gibt es zwar seit 2001 nicht mehr, geblieben ist allerdings zumindest Haymans Weggefährte, Bijan Pakzad, seit 1976  einer der exklusivsten Herrenausstatter weltweit, mit Sitz am 420 North Rodeo Drive.

Im Bugatti und Rolly Royce über den Rodeo Drive

Wie kaum ein anderer hat der US-iranische Designer das Luxuskarossen-Image des Rodeo Drives geprägt, fuhr er selbst doch auffällige, für ihn spezialangefertigte Sportwagen von Bugatti bis Rolls Royce, die er stets vor dem Schaufenster seines Geschäfts parkte. Durchaus das richtige Verkaufsargument für eine Kundenliste, die sich bei Bijan Pakzad wie das Who is Who der mächtigsten Männer der Welt liest. So kauften bei Bijan u.a. US-Präsident Barack Obama und Bill Clinton, Microsoft-Gründer Bill Gates, der russische Ministerpräsident Wladimir Putin und Schauspieler wie Tom Cruise und Anthony Hopkins. Da ist es kaum verwunderlich, dass den Laden nur betreten kann, wer sich vorher brav angemeldet hat.

 

Shopping mit Anmeldung

Dank des exklusiven Rufs ist heute, neben dem legendären Bijan, jede nur erdenkliche internationale Luxusmarke auf der 3,2 Kilometer langen Einkaufsmeile vertreten. Gucci, Valentino, Hermès, Tom Ford, die Juweliere Van Cleefs & Arpels und Harry Winston, sie alle wollen Teil sein des Mythos Rodeo Drive, bei dem die Straße der Laufsteg und die Geschäfte die Bühnen sind. Schaulust gehört hier genau so zur Inszenierung wie „Big Shades“, die großen Sonnenbrillen, die das Statussymbol schlechthin sind. Schließlich hat man – oder hätte gerne – etwas zu verbergen, am liebsten ein aus Film und Fernsehen bekanntes Gesicht. Und tatsächlich hört man des öfteren Kameras surren, sieht Blitzlichter zucken – wenn Heidi Klum oder Jessica Alba mit edlen Tüten bepackt über die Prachtstraße flanieren. Das gehört zum Gesamtkonzept wie die gewaltigen Freitreppen in manchen Läden. Und wie die Cabrios, die mit lauter Musik den Boulevard entlangfahren.

Shoppen wie Pretty Woman

Ein Mekka für millionenschwere Selbstdarsteller. In dessen Einkaufszentrum, dem The Rodeo Collection, auf fünf Etagen mehr Luxusläden und Schönheitschirurgen unter einem Dach sind als in so mancher Großstadt. Im Parterre wird bei La Perla und Hervé Leger geshoppt, in den höheren Etagen Nasen verkleinert und Brüste vergrößert. Und auch an der früheren Wirkungsstätte von Fred Hayman hat man einen neuen Luxustempel gebaut, das Two Rodeo Drive, eine Art Mini-Europa mitten in Beverly Hills mit Brunnen, Piazza und einer eigenen spanischen Treppe, so dass man sich fast schon in der künstlichen Vergnügungswelt Walt Disneys wähnt – allerdings mit so exklusiven Mietern wie Tiffany & Co. und Versace. Direkt daneben befindet sich übrigens das berühmte Beverly Wilshire Hotel. Dort lässt es sich nach einem langen Shoppingtag wie einst Pretty Woman Julia Roberts in der Badewanne entspannen – vorausgesetzt natürlich man kann ebenso herzzerreißend den Prince Klassiker „Kiss“ singen wie la Julia.

Shopping in L.A.: Maxfield

Ein Klotz aus grauem Beton – von außen wirkt Maxfield wie ein kühler Bunker. Doch hinter der wenig einladenden Fassade warten die neuen Kollektionen von Christian Dior, Dolce und Gabbana oder Jil Sander sowie Vintage-Schätze von Chanel und Hermès auf die Besucher. Maxfield ist einer der beliebtesten Fashion-Tempel in Los Angeles.

Die Melrose Avenue in Los Angeles ist ein Paradies für Shopping-Fans und Paparazzi. Wer einmal hier entlang stolziert, wird wohl um einige Dollar ärmer, dafür um edle Modestücke und die eine oder andere Celebrity-Begegnung reicher.

Victoria Beckham und die Olsen-Zwillinge sind Stammkunden

Nicht zu übersehen auf der Melrose ist der graue, fensterlose Betonklotz. Nur ein Glas-Schild deutet auf das Designer-Paradies hin. Hier kommen besonders viele Stars zum einkaufen hin: Victoria Beckham, Ashley Olsen, Lindsay Lohan oder Katie Holmes gehören beispielsweise zu den Stammkundinnen. Wenn sie nicht mit Chauffeur kommen, nutzen sie bevorzugt den so US-typischen Valet-Parking-Service: Ein Mitarbeiter von Maxfield parkt dann das Auto auf dem eigenen Parkplatz.

Sehenswert: Maxfield auf der Melrose Avenue in Los Angeles

Innen mutet der Betonklotz weniger kühl und karg an, eher wie eine Mischung aus Museum und Luxus-Second-Hand-Shop. Die Decken des 650 Quadratmeter großen Fashion-Tempels bestehen aus Holzbalken, die Wände sind zum Teil gelb gestrichen, edle Designer-Möbel und Kunstobjekte schmücken die Räume. Präsentiert werden die Kollektionen von berühmten Labels wie Christian Dior, Givenchy, Saint Laurent, Lanvin, Balmain, Chanel und Hermès, aber auch weniger bekannte aber derzeit angesagte kalifornische Marken wie Rick Owens oder Libertine sind vertreten.

Vintage-Handtaschen von Hermès und Chanel

Highlight für viele Maxfield-Besucher sind die Vintage-Kollektionen. Hier gibt es die so schwer zu bekommenden Kelly- und Birkin-Bags von Hermès, oder ein Kastenjäckchen von Chanel aus den 1990ern. Es heißt, Maxfield habe die größte Sammlung von Vintage-Hermès-Artikeln der Welt. Auch gebrauchte Rolex- und Cartier-Uhren sowie Koffer von Gucci kann man mit ein wenig Glück – und dem nötigen Kleingeld – bei Maxfield erwerben.

Mode-Pionier: Maxfield-Geschäftsführer Tommy Perse

Geschäftsführer von Maxfield ist Tommy Perse. Er gründete seine erste Boutique in West-Hollywood in den 1970er Jahren. Er war es, der Luxus-Labels wie Giorgio Armani, Yohji Yamamoto und Comme des Garçons nach Kalifornien brachte. 2003 eröffnete er Maxfield auf der Melrose Avenue, 2009 kam ein Store in Malibu hinzu. Tommy Perses Sohn James ist übrigens auch im Mode-Business tätig: sein Edel-T-Shirt-Label „James Perse“ ist zur Zeit sehr angesagt.

Beverly Center – Shoppingmall in Los Angeles

Geschäfte von Fendi, Burberry und Tiffany & Co., Ableger berühmter Kaufhäuser wie Macy’s, dazu viele weitere Dependancen günstigerer Labels wie Victoria’s Secret oder H&M: Das Beverly Center im Nobel-Ort Beverly Hills lockt Shopper jeder Couleur an.

Die 80-jährige Millionärsgattin, die einiges dafür getan haben, wie 40 auszusehen, kalifornische Beach-Babes mit Flip-Flops und Hotpants, der japanische Hollywood-Besucher, der ständig Fotos mit seiner Nikon macht und der ganz normale US-Mitvierziger, der nach einem Geschek für seine Frau sucht. Im Beverly Center tummeln sich täglich von 10 bis 21 Uhr viele unterschiedliche Menschen, die ein Ziel haben: Sie wollen Geld für Mode ausgeben, oder zumindest anderen dabei zusehen.

Beste Shopping-Mall für Mode im Raum Los Angeles

Das Beverly Center ist die größte Shoppingmall Südkaliforniens für Luxus-Mode und lockt Einkaufswütige mit rund 160 Geschäften. Europäische Labels wie Burberry, Dolce & Gabbana, Armani, Fendi, Gucci, Louis Vuitton, Prada, Saint Laurent und Salvatore Ferragamo haben im Beverly Center seit vielen Jahren Dependancen. Und dass, obwohl die Luxus-Shoppingmeile Rodeo Drive nur wenige Minuten entfernt ist. Viele Menschen, und vor allem die Amerikaner – bevorzugen das Einkaufen unter einem – klimatisierten – Dach.

Bloomingdale’s und Macy’s im Beverly Center

Neben Luxus-Labels sind auch einige Marken im Beverly Center vertreten, die es in jedem gewöhnlichen deutschen Einkaufszentrum gibt, etwa H&M, Boss, Diesel, Desigual oder Footlocker. Die New-Yorker-Luxuskaufhäuser Bloomingdale’s und Macy’s betreiben Filialen in der Mall. Für deutsche Urlauber interessant sind hingegen die Produkte, die es hierzulande nicht oder nur selten gibt, etwa Unterwäsche- und Kosmetik von Victoria’s Secret, sowie Kleider von Henri Bendel, Hoodies von Banana Republic, Bikinis von Coach, Taschen von Kitson oder Schuhe von Steve Madden.

 

Jimmy Choo für die Dame, Ferrari für den Herren

Apropos Schuhe: Die Auswahl ist im Beverly Center besonders gut, günstigere, aber dennoch schöne Modelle gibt es bei Aldo und L. K. Bennett, luxuriöse High Heels bei Jimmy Choo, Gucci, Prada und Stuart Weitzman. Um auch männliche Shopper in den Konsum-Tempel zu locken, beziehungsweise Damen ein Argument zu liefen, warum er mit ins Beverly Center kommen sollte, gibt es einen Cellairis, ein Shop mit innovativen Gadgets, und einen Ferrari- sowie einen Apple-Store.

Shoppingpause im The Capital Grill

Für die Shopping-Pause sind neben durchschnittlichen Pizzerien und Coffee-Shops zwei gehobenere Adressen im Beverly Center zu finden: Die Mozzarella Bar Obika und das Steak-Restaurant The Capital Grill mit schöner Außenterrasse im ersten Stock. Von hier ist das berühmte Sinai Hospital zu sehen, dass viele Prominenten schätzen – und auch viele Beverly-Hills-Millionärsgattinnen.

Getty Museum in Los Angeles

Das Getty Museum in Los Angeles gehört zu den bekanntesten Museen der Welt. Den Kern bildet die Kunstsammlung des US-amerikanischen Ölmagnaten Jean Paul Getty.

Das J. Paul Getty Museum besteht aus sechs Gebäuden, die zum Megakomplex des „Getty Centers“ in Los Angeles gehören. Seit seiner Eröffnung 1997 zählte das Center fast 20 Millionen Besucher. Das darin befindliche Museum geht ursprünglich auf die Kunstsammlung des US-amerikanischen Milliardärs Jean Paul Getty (1892-1976) zurück. Doch im Laufe der Jahre wurde die Sammlung stetig größer. Beachtliche Spenden und weitere, privat gestiftete Kunstsammlungen machen den Ort zu einem der kulturellen Highlights der USA.

 

Getty Museum, L.A.: Gemälde aus Jahrhunderten

Die Gemäldesammlung im J. Paul Getty Museum umfasst rund 450 Bilder aus der Zeit zwischen 1300 bis 1900, von denen jedoch nur rund 75 Prozent gleichzeitig ausgestellt werden können. Schwerpunkte bilden die norditalienische Renaissance, Barockgemälde aus Italien und Flandern, holländische Meister des 17. Jahrhunderts sowie französische Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts.

Fotografie-Sammlung von Weltformat

Im West-Pavillon befindet sich die Abteilung für europäische und amerikanische Fotografie. Die Sammlung zählt zu den bedeutendsten der Welt. Sie zeigt die Fotografie von ihren Anfängen bis in die Gegenwart und ist auch für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert.

Zeichnungen von Michelangelo bis van Gogh

Ebenfalls im West-Pavillon untergebracht, ist die ständig wachsende Sammlung europäischer Zeichnungen. Aktuell umfasst sie rund 800 Arbeiten von so großen Künstlern wie Leonardo da Vinci, Michelangelo und Rembrandt bis hin zu van Gogh oder Seurat.

 

Skulpturen im Museum und im Garten

Im Nord-Pavillon erwartet den Besucher eine eindrucksvolle Sammlung von Handschriften und Manuskripten sowie eine Sammlung europäischer Skulpturen. Zusätzlich dazu befinden sich 28 moderne Skulpturen im Außenbereich des Museums, gestiftet von Filmproduzent Ray Stark und seiner Frau Fran. Ein Großteil davon steht im neuen, eigens errichteten „Fran and Ray Stark Skulpture Garden“ unter freiem Himmel.

Der alte Getty liebte die schönen Dinge

Im Ost-Pavillon schließlich trifft man auf eine Sammlung von „dekorative art“ – vornehmlich französische Luxus-Möbel und Objekte des 17. und 18. Jahrhunderts. Der alte Getty liebte offenbar die schönen Dinge des Lebens, denn gerade diese  Sammlung soll ihm ganz besonders am Herzen gelegen haben.

Ein Museum als Architektur-Ikone

Das Getty Center beherbergt neben dem J. Paul Museum außerdem das „Getty Research Institute“, das „Getty Conservation Instiute“ und die „Getty Foundation“. Verantwortlicher Architekt des ikonischen Gebäudeensembles ist der US-amerikanische Pritzker-Preisträger Richard Meier (*1934). Selbst wer keine Lust auf Kunst hat, sollte es nicht versäumen, einmal über das Gelände zu laufen. Der besondere Reiz der Architektur schlägt wohl jeden in seinen Bann. Wer es eilig hat: Das Getty Center verfügt sogar über eine eigene Autobahn-Ausfahrt.

Getty Museum, L.A. mit Zweigstelle in Malibu

Das Getty Museum betreibt übrigens noch eine zweite Niederlassung außerhalb des Getty Centers: Die Getty Villa in Malibu. Die einstige Privatresidenz von Jean Paul Getty ist heute der Öffentlichkeit zugänglich und präsentiert eine große Antikensammlung von rund 44.000 Werken und Fundstücken.

Nightlife in L.A.

Hotspot in Los Angeles: „The Bazaar“ von Starkoch José Andrés

„The Bazaar“ im luxuriösen SLS Hotel in Beverly Hills gehört zu den weltbesten Hotelrestaurants. Für die kreative Küche ist Starkoch José Andrés verantwortlich. Das Einrichtungskonzept stammt von Desinger-Guru Philippe Starck.

Es heißt, dass José Andrés das Gourmet-Prinzip der „kleinen Teller“ in den USA salonfähig gemacht habe. Heute leitet der Erfolgskoch mehrere prominente Restaurants quer durch die Vereinigten Staaten. Insbesondere seine Niederlassung in Los Angeles begeistert Kritiker und Gäste gleichermaßen. Das Restaurant heißt „The Bazaar“ und befindet sich im luxuriösen SLS Hotel in Beverly Hills.

 

Hotspot in Los Angeles: „The Bazaar“ im SLS Hotel, Beverly Hills

Traditionelle spanische Tapas treffen hier auf spielerische Kreativität. Dass das ganz wunderbar zusammenpasst, beweist José Andrés regelmäßig aufs Neue: In mehreren Best-of-Listen taucht sein Restaurant auf den vorderen Plätzen auf. Und weil José Andrés nicht nur ein guter Koch, sondern auch ein rühriger Geschäftsmann ist, hat “The Bazaar” gleich zwei Zweigstellen im SLS Hotel South Beach sowie im SLS Hotel & Casino Las Vegas.

So spannend können spanische Tapas sein

Neben traditionellen Tapas wie Austern mit Zitrone und schwarzem Pfeffer erwartet den Gast eine Auswahl moderner Tapas-Variationen, darunter Lachseierkegel, die zuvor in Soja mariniert wurden oder feine Avocado-Tempura. Auch die Desserts gelten als erstklassig. Die heiße Schokoladenmousse und das Clementinensorbet mit Rosen und Blaubeeren lassen Naschkatzen bereits beim Lesen der Speisekarte das Wasser im Munde zusammenlaufen. Eine Reservierung ist unbedingt empfehlenswert.

 

Interior von Stardesigner Philippe Starck

Gegessen wird im Innen- wie im Außenbereich, der dank der zuverlässigen Sonne Kaliforniens einen Großteil des Jahres geöffnet hat. Doch auch der Innenraum ist ein Besuch wert, stammt doch das Konzept vom französischen Star-Designer Philippe Starck. Die offene Schowküche gibt den Blick auf das geschäftige Treiben am Herd frei. Die dazugehörige „Bar Centro“ wartet mit einer erlesenen Getränkekarte auf, und die langen Tische verbreiten eine dynamische und dennoch private Atmosphäre. Auf störende Wände wurde weitgehend verzichtet, was dem Ort eine lebhaft-quirlige Grundstimmung verleiht, ohne dabei ungemütlich zu wirken.

Hotspot in Los Angeles: „The Bazaar“

Einen Hinweis auf die Kleiderordnung gibt die Webpage des Hotelrestaurants übrigens vor: Gefragt ist „lässige Eleganz“ – ganz so, wie es in Beverly Hills und bei den vielen dort lebenden Stars üblich ist.

„The Bazaar“ von Starkoch José Andrés hat an Sonntagen von 17.30 bis 22 Uhr geöffnet, Montag bis Mittwoch von 18  bis 22 Uhr, Donnerstag und Freitag von 18 bis 23 Uhr sowie samstags von 17.30 bis 23 Uhr. Reservierung unter Telefon (310) 246-5555. Der hoteleigene Parkservice ist für 14 Dollar pro Tag verfügbar.

 

Die besten Clubs: Bootsy Bellows Club Los Angeles

Los Angeles ist nicht nur Film- sondern auch Party-Stadt. Hier gibt es einige der besten Clubs der USA mit hoher Promi-Dichte. Besonders angesagt ist seit Jahren das Bootsy Bellows auf dem berühmten Sunset Boulevard. Es gehört einem Hollywood-Star.

In L.A. scheint es en vogue zu sein, als Star ein Restaurant oder einen Club zu haben – auch wenn viele Locations eine eher kurze Halbwertszeit haben. Man denke nur an das „Schatzi on Main“ von Arnold Schwarzenegger oder J.Lo’s „Madre’s“. Ashton Kutcher ist aktuell Mitinhaber des Restaurants „Dolce“, Robert de Niro gehört das „Ago“. Am „The Porch nightclub“ auf dem Sunset Boulevard sind Dan Aykroyd und Jim Belushi beteiligt, der legendäre Viper Room gehörte einst Johnny Depp und heute Harry Morton.

Balthazar Getty (links) und David Arquette in dessen Club Bootsy Bellows.

David Arquettes L.A.-Club

Schauspieler David Arquette hat seinen Club Bootsy Bellows 2012 eröffnet – und selbstverständlich ließen sich viele Stars und noch mehr Sternchen blicken. Arquette führt den Club gemeinsam mit den Business-Mogulen John Terzian und Brian Toll. In den Club geht es durch eine schwarze Tür mit grafischen, goldenen Ornamenten. Das Interieur des in West Hollywood gelegenen Bootsy Bellows ist größtenteils im 1960er-Jahre-Stil gestaltet. Dicke Ledersofas, Plakate und Fotografien aus der Zeit des Rock’n’Roll prägen das Interieur, Bilder von PinUp-Girls sorgen für eine gewisse frivole Optik. Über dem schwarz-weißen Dancefloor aus Marmor hängt – na klar– eine Diskokugel.

Burlesque-Tänzerinnen, Marionetten und Clowns

Regelmäßig treten im Bootsy Bellows kostümierte Burlesque-Tänzer auf, live Musik-Acts und DJ-Auftritte gehören ebenfalls zum Programm. Sehr speziell sind die Marionetten in Gestalt von Obama, Mr. Spock oder Oskar aus der Mülltonne und die Clowns, die die Gäste an den Tischen „besuchen“ kommen. Das Reinkommen in den Club ist nicht ganz einfach, eine Tischreservierung mit Bestellungen von Champagner- oder Wodka-Flaschen ist hilfreich. Auch mit den in den USA üblichen Party-Promotern ist es einfacher.

Woher der Name “Bootsy Bellows” kommt …

Das Burlesque-Thema und der Name des Clubs kommen übrigens nicht von ungefähr: David Arquettes Mutter war einst Burlesque-Tänzerin und Pin-Up-Girl, ihr Bühnenname lautete „Bootsy Bellows“. Die Club-Inhaber beschreiben die angestrebte Atmosphäre als „Vision eines modernen Rat Pack und Berlins Weimar-Kultur“. Klingt zumindest interessant – und scheint zu funktionieren. Mittlerweile hat das Bootsy Bellows einen Ableger im Nobel-Skiort Aspen.

Club: Henry’s

Das “Henry’s”, zuvor “Hooray Henry’s”, ist von der Club- und Nightlife-Kultur der britischen Hauptstadt inspiriert. Hier feiert man in Anlehnung an die Londoner Ausgehkultur – und das inmitten von Los Angeles. Im Privatraum im zweiten Stock treffen sich “closest friends and family”, wie es auf der Webpage geheimnisvoll heißt. Dass dort so mancher Prominente die Korken knallen lässt, versteht sich von selbst.

Henry’s, 8713 Beverly Blvd West Hollywood, CA 90048

 

Club: Lure

Dieser Club in Los Angeles mag es bombastisch – und ist vor allem als Veranstaltungsort, beispielsweise für Konzerte, bekannt. Universal Music feierte hier die Grammys, DJs aus aller Welt legen regelmäßig auf, und Stargäste wie Robin Thicke oder Will Smith kommen gerne vorbei. Bis zu 1.700 Menschen passen ins “Lure”: Es gibt aufwendige LED-Screens, ein enormes Sound- und Lichtsystem und eine VIP-Area mit VIP-Bar sowie VIP-Toilette. Na bitte.

Lure, 1439 Ivar Avenue, Los Angeles, Ca 90028, Telefon 323.463.0004

Club: Greystone Manor

Das “Greystone Manor” hält nicht viel von dezenter Zurückhaltung und beschreibt sich selbst als “Hollywoods exklusivster Supper Club”, der “den Charme und die Faszination von Celebrity und klassischem Hollywood” mit modernem “Sound, Licht und Performances verbindet.” Sollte man ruhig mal ausprobieren: In der Restaurant-, Club- und Bar-Szene von Los Angeles ist das “Greystone Manor” auf jeden Fall eine Ansage.

634 N. La Cienga Boulevard, Los Angeles, CA 90069, Telefon (310) 652-2012

Skybar im Mondrian Hotel

In der Skybar im The Mondrian Hotel, West Hollywood, kann man sogar ein paar Runden durch den Pool drehen. Unschlagbar ist der Blick über Los Angeles. Am Wochenende hat man angeblich nur Zutritt, wenn man auf der Gästeliste steht – oder zur Entourage eines A-Liga-Stars gehört. Am besten einfach ausprobieren.

Skybar, 8440 Sunset Boulevard, Los Angeles, CA 90069, Telefon 323 650 8999

Hotel der Skandale: Das Chateau Marmont

Die Zimmermädchen in Hollywoods berühmtesten Luxushotel Chateau Marmont haben wohl mehr gesehen als jedes People-Magazin aufdecken kann. Stars aus aller Welt haben hier bereits ihre Spuren gelassen und einige überschritten derart die Grenzen, dass sie – trotz Prominenten-Status – auf Lebenszeit Hausverbot bekamen.

Es heißt, von dem 1929 erbauten Hotel Chateau Marmont gehe eine besondere Magie aus. Wer hier am berühmten Sunset Strip absteigt, will nicht einfach nur luxuriös übernachten, er will Teil einer Legende sein. In dem Haus, das fast so alt wie Hollywood selbst ist, finden bis heute Exzesse, Skandale und Tragikomödien statt. Wer also ein bisschen Skandal-Luft schnuppern möchte, der muss sich eine Nacht im Chateau Marmont gönnen.

Die Skandale vom Chateau Marmont – eine kleine Auswahl

Es war der Schauspieler James Dean, der mit seinem Sprung aus dem Fenster 1955 einst für Aufsehen erregte. “Er wusste vermutlich nicht, was er da tat” – die Rolle zum gleichnamigen Film bekam er wenig später trotzdem. Von da an folgte Skandal auf Skandal. Die Mitglieder der Band Led Zeppelin durchquerten die Hotellobby mit ihren Motorrädern, Heath Ledger feierte in den Hotelzimmern wilde Drogenpartys, die er filmen ließ und Jonny Depp prahlte damit, in jedem der 63 Zimmern, Sex mit Kate Moss gehabt zu haben. Jüngst erhielten Britney Spears und Lindsay Lohan Hausverbot, was eine Leistung ist. Denn man muss sich schon einige Grenzen überschritten haben, um das zu schaffen.

Im Chateau Marmont wurde allerdings nicht nur gelebt, sondern auch gestorben. Der Fotograf Helmut Newton und Comedian John Belushi fanden hier auf tragische Weise den Tod.

Hollywood pur – die protzigen Hotelzimmer im Chateau Marmont

Äußerst lebhaft geht es hinter den Mauern der Hotel-Legende zu, Wer Ruhe und Erholung sucht, ist im Chateau Marmont am falschen Ort.

Schon das Gebäude selbst, könnte als perfektes Filmset durchgehen. Nachgebaut wurde es als Vorbild eines französischen Schlosses aus dem 18. Jahrhundert mit Säulen und imposantem Deckengewölbe. Die Zimmer sind allesamt prunkvoll ausgestatt, dennoch unterscheidet sich jeder Raum im Stil. Viele Stamm-Star-Gäste sollen ihr ganz persönliches Lieblingszimmer haben, das ganz nach individuellem Geschmack eingerichtet ist.

Skandal-Luft schon für 340 Euro die Nacht

Wer als Normalsterblicher im Chateau Marmont absteigen will, zahlt für die einfachste Kategorie ungefähr 340 Euro die Nacht. Von da an ist bis nach oben hin preislich einiges möglich. Diese besondere Magie aber, von der alle schwärmen und die Wände, die geheimnisvoll, aber wissend zu schweigen scheinen, gibt es gratis obendrauf. Das macht das Hotel so einzigartig und einmalig, das es auf jede „To-Sleep-Liste“ eines jeden Hollywood-Fans gehört.

 

Hotel-Ikone: Das Bel-Air in Los Angeles

Seit einigen Jahren dürfen sich Film-Fans fünf Monate vor der Oscar-Verleihung um die begehrten Plätze auf den „Bleachers“-Tribünen bewerben, um aus nächster Nähe dabei zu sein und die favorisierten VIPs kurz vor der Preisvergabe zu bejubeln. Wer jedoch die Bewerbungsfrist zum 18. September versäumt hat, muss nicht zwingend zuhause bleiben. Die kalifornische Sonne lockt auch im Februar – unabhängig vom Hollywood Boulevard kann eine Reise nach L.A. stets zu einem denkwürdigen Ereignis werden. Dafür sorgen luxuriöse Refugien wie das Hotel Bel-Air, wo man sich auch abseits vom Filmbusiness wie ein Star fühlen kann.

Das sieben Hektar große Anwesen liegt verkehrsgünstig an der Kreuzung zwischen Brentwood und dem berühmten Bel Air. Seit 1946 begrüßt das Haus Hollywood-Berühmtheiten wie beispielsweise Marilyn Monroe, Grace Kelly und Lana Turner, die in Pausen von ihrem bewegten Leben ihre berühmtesten Foto-Sessions in den Hotelsuiten abhielten.

Das Hotel Bel-Air ist auch selbst mehrfach als Filmkulisse (Four Girls in Town, Man on Fire, The Silencers) verwendet worden. Tony Curtis nannte es schwärmend „die beste Frau, die ich jemals hatte“, John D. Rockefeller und seine Frau verbrachten dort die Flitterwochen und Richard Nixon schrieb seine Memoiren in der Swan Lake Suite.

Zen-inspirierter Spa-Bereich im Hotel Bel-Air

Unweit der berühmten weitläufigen Küstenstreifen, die ganzjährig mit 24 Grad Durchschnittstemperatur Lust auf einen Spaziergang machen, fuß nah zum Fowler Museum, der prominenten UCLA-Universität und dem J. Paul Getty Museum, lockt die urbane Oase vor allem mit dem hoteleigenem Garten. In verwunschenen Winkeln der Grünanlage verbirgt sich ein märchenhafter Teich, in dem majestätische Schwäne ein Zuhause gefunden haben und inzwischen zum Markenzeichen des Hauses erhoben wurden.

Die dekorativen Buddha-Statuen erinnern indes, regelmäßig innezuhalten – denn es lohnt sich. Der azurblaue, beheizte Pool, von überdachten kuscheligen Liegen umrandet, ist nur eines der Highlights des Aufenthalts in Kalifornien, wo man sich gut und gerne auf zehn tägliche Sonnenstunden einstellen kann. Selbst die notorischsten Arbeitstiere mit den dicksten Terminkalendern werden innehalten, wenn sie sich auf den intimen und warmen Flair einlassen und den Zen-inspirierten Spa-Bereich aufsuchen („Ask for ‚Nestor’ for your massage!“, rät ein begeisterter Hotelgast).

Kalifornische Ernährungs-Mentalität trifft mediterrane Einflüsse

Zwischen Palmen und farbenfrohe Blumenarrangements mischt sich das Flackern der Fackeln mit dem Plätschern der kleinen Fontänen. Für die kalten Abende und behagliche Stunden knistert der Kamin im Ruheraum. Das lebendige Feuer als Symbol für Gastfreundlichkeit und positive Energie zieht sich wie ein Leitfaden durch die stilvolle Einrichtung und findet sich sowohl an der Terrasse als auch in den Essräumen. Das Hotelrestaurant steht seit 2011 unter der Leitung von Wolfgang Puck, der exklusiv ein neues kulinarisches Konzept entwickelte, indem er europäische sowie mediterrane Einflüsse mit den typischen kalifornischen Ernährungs-Mentalität mischte: Frische Zutaten der nahegelegener Farmer und fangfrische Meeresgaben.

In über hundert geräumigen, hochmodern eingerichteten Nichtraucherzimmern und Suiten finden die anspruchsvollen Gäste eine Einrichtung vor, die auf höchstem Niveau eine unbezahlbare Gemütlichkeit zu vermitteln weiß. Ein hochmoderner Fitnessraum und ein hoteleigener Tennisplatz sorgen dafür, dass bei aller Entspannung der Muskeltonus nicht nachlässt – schließlich möchte man abends in der Bar eine gute Figur machen, wenn zu den Pianoklängen der namhaften Pianisten Ken Charlson oder Tony Cobb exquisite Drinks serviert werden.

Für die bettaffinen Faulenzer gibt es in jedem Zimmer Plasmafernseher mit Premium-Kabelempfang, iPod-Dockingstation, W-LAN-Internetzugang. Selbst die Haustiere sind willkommen, sofern sich ihre Herrchen und Frauchen eine Ferienbleibe in Bel Air buchen: Zwischen 565 bis über 4000 Dollarfindet sich in der Oase in der Stadt der Engel für jeden Geschmack etwas Passendes.

Bar im Hotel Bel-Air

In der Bar des berühmten Hotel Bel-Air in Los Angeles erhielt Marilyn Monroe 1953 den Redbook-Preis für die beste junge Darstellerin im Bereich “Kassenerfolg”. Bis heute gehen hier die Stars und Celebritys ein und aus. An der Hotelbar spielen übrigens namhafte Pianisten, was die besondere Atmosphäre des Hauses filmreif untermalt.

Shutters on the Beach

Am Strand von Santa Monica steht ein ganz besonderes 5-Sterne-Hotel: Das traditionelle kalifornische Strandhaus “Shutters on the Beach” mit direktem Beachzugang und phantastischem Meerblick

Mit folgenden selbstbewussten Worten begrüßt das 5-Sterne-Strandhotel „Shutters on the Beach“ seine Gäste: „Entspannen Sie, als ab Sie sich über nichts aufregen müssten (Sie müssen es nicht); schlafen Sie, als ob Sie endlich nach Hause gekommen seien (Sie sind es), und essen Sie, als ob Sie an der Küste leben würden (Sie tun es)“.

 

Shutters on the Beach: Luxushotel am Strand von Santa Monica

Das Luxushotel „Shutters on the Beach“ im kalifornischen Santa Monica, Los Angeles, liegt direkt am Strand. Das süße Leben lässt sich hier tatsächlich in vollen Zügen genießen: Ein Glas Wein, ein paar frische Austern, vielleicht eine Massage, ein Mittagsschläfchen – oder doch lieber einen Sprung in den Pazifik vor der Haustür? Wer den relaxten Lifestyle unter der Sonne Kaliforniens zu schätzen weiß, ist in diesem exklusiven Strandhotel wunderbar aufgehoben.

Restaurant “One Pico” und Strandbar “Coast”

Das hauseigene Restaurant „One Pico“ zählt zu den besten Hotelrestaurants in Santa Monica, L.A.. Wenn es am Abend etwas kühler wird, flackert der Kamin im Restaurant leise vor sich her, während der Blick über die Weiten des Ozeans schweift. Auf der Karte stehen zahlreiche frisch zubereitete Fisch- und Meeresfrüchte-Kreationen sowie eine feine Fleisch-Auswahl. Noch relaxter geht es jedoch im „Coast“ zu, einer entspannten Strandbar, die ebenfalls zum „Shutters on the Beach“ gehört: Ein eiskaltes Glas Chardonnay, dazu Guacamole und warme Tortilla Chips – und das Leben könnte nicht schöner sein.

 

 

Pazifik-Blick aus dem “Living Room”

Einen Besuch sollte man auch dem hoteleigenen „Living Room“ abstatten. Er gilt als einer der Orte mit dem besten Pazifikblick in ganz Santa Monica – und überzeugt mit gemütlich -elegantem Interieur Design in klassischem New England-Style. Wer noch mehr Wohlbefinden sucht, lässt sich im Spa des „Shutters on the Beach“ nach allen Regeln der Kunst verwöhnen oder macht einen Abstecher in den Fitnessbereich, um anschließend mit gestählter Figur den Strand entlang zu flanieren.

Das Shutters on the Beach hat den Charme eines exklusiven Zuhauses

Ein paar Tage im „Shutters on the Beach“ sind allemal empfehlenswert. Neben der exzellenten Lage versteht es das Hotel, auch in seinen Zimmern und Suiten das entspannte Beach-Gefühl elegant einzufangen. Jedes Details ist bedacht, jedes Möbel geschmackvoll dekoriert. Das „Shutters on the Beach“ versprüht den Charme eines exklusiven Zuhauses – ganz so, wie es den Hotelgästen eingangs versprochen wurde.

Shutters on the Beach, One Pico Blvd Santa Monica, CA 90405, Telefon 310-458-0030

Bar im Hotel Shutters on the Beach

Im eleganten Strandhotel “Shutters on the Beach” in Santa Monica, Los Angeles, ist Tiefenentspannung angesagt. Doch gelegentlich darf man auch mal über die Stränge schlagen: Die hoteleigene Beachbar „Coast“ liegt direkt am Pazifik. Sand unter den Füßen, ein eiskalter Drink in der Hand und der Himmel voller Sterne – das ist California Dreamin’.

Club: 1Oak

Das “1Oak” hat sich der Idee verschrieben, dass “zeitloses Design, Aufmerksamkeit für das Detail und außergewöhnliche Gastfreundschaft niemals aus der Mode kommen.” Recht haben die Macher des “1 Oak”, das ursprünglich in New York seine Wurzeln hat, doch mittlerweile auch im Nachtleben von Los Angeles etabliert ist.

9039 W. Sunset Blvd. West Hollywood, CA 90069, Telefon 310.274.2326

Die besten Hotels in Los Angeles

Mr. C(ipriani) in Beverly Hills

Das Mr. C Beverly Hills in Los Angeles ist das neue Lieblingshotel der Reichen und Berühmten. Eröffnet wurde das Hotel von Maggio und Ignazio Cipriani. Die Gabe, Gäste zu verwöhnen, wurde den beiden Brüdern regelrecht in die Wiege gelegt, denn die Mittzwanziger gehören zur vierten Generation der Cipriani-Dynastie.

Der Grundstein der Cipriani Gastro-Dynastie wurde 1931 gelegt, als Giuseppe Arrigo Cipriani Harry’s Bar in Venedig eröffnete. Die Bar machte sich vor allem mit zwei kulinarischen Erfindungen einen Namen: dem Aperitif Bellini und dem Carpaccio. Zwar gab es den Drink und das Gericht auch schon vorher, doch Giuseppe veränderte Details und gab den Klassikern ihren Namen. Doch nicht nur seine Kreationen verhalfen der Bar zu Kultstatus, sondern auch seine berühmten Gäste. Regelmäßig tauchten Größen aus Hollywood auf, wie Truman Capote und Ernest Hemingway. Letzterer verewigte die Bar sogar in seinem Roman “Über den Fluss und in die Wälder”. Heute besitzen die Ciprianis eine Vielzahl an Restaurants (darunter das Locanda Cipriani in Venedig), Clubs, Wohnungen – und nun also auch ein Hotel.

Mr. C Beverly Hills Hotel: Die nächste Generation der Familie Cipriani

Die italienische Familie hat ihr Imperium von New York über London bis Abu Dhabi über die ganze Welt verteilt. Maggio und Ignazio führen mittlerweile auch das Tagesgeschäft des Familienunternehmens: Eine Erfolgsgeschichte wie die der Ciprianis kennt auch Schattenseiten. Giuseppe, der Vater der zwei Nachwuchs-Hoteliers, verließ New York 2009, nachdem er selbst wegen Steuerhinterziehung auf schuldig plädiert hatte.

Nachwuchshoteliers mit weißer Weste

Seine Söhne, Maggio und Ignazio, bewahrten hingegen eine weiße Weste und eröffneten im Juni 2011 das Hotel „Mr. C Beverly Hills“. Die Idee für den Hotelnamen lieferte der Empfangschef, denn er nennt alle Männer des Cipriani-Clans einfachheitshalber „Mr. C“.Das Hotel versprüht über seine Fassade alten Hollywood Glamour mit einer Ästhetik aus den fünfziger Jahren. Innen ist es jedoch hoch modern eingerichtet. Jedes der 137 Zimmer verfügt über einen privaten Balkon. Wer mehr Platz bevorzugt, kann auch eine der 12 Classic und Signature Suiten buchen. Noch mehr Luxus wird dem Gast allerdings in einer der fünf 280 Quadratmeter großen Bungalows geboten. Die Bungalows verfügen alle über einen privaten Garten, Pool, und Gourmet-Küche. Der Pool ist eher klein und offensichtlich nicht für sportliches Bahnenschwimmen geeignet. Wie in Hollywood üblich, geht es vielmehr ums Sehen und Gesehen.

Mr. C Beverly Hills Hotel: Italienische Küche in Los Angeles

Das Restaurant des Mr. C Beverky Hills Hotel zählt übrigens zu den teuersten Restaurants von Los Angeles. Die Karte zelebriert – wie könnte es anders sein? – die italienische Küche mit einer Auswahl von Pizzen, Speisen vom Grill und natürlich dem berühmt-berüchtigten Carpaccio.

 

Prominente Gäste geben sich in Harry’s Bar gern mal ein Stelldichein, wie auch Sean “P.Diddy” Combs (links).

 

Das Pretty Woman Hotel The Beverly Wilshire

Das Luxushotel Beverly Wilshire am Rodeo Drive von Los Angeles gilt als nobler Wallfahrtsort für Menschen, die umgeben von an die wahre Liebe erinnert werden wollen. Denn das Hotel diente als Kulisse des Filmeklassikers “Pretty Woman” und erlangte so weltweit Berühmtheit. Die von Richard Gere und Julia Roberts so zauberhaft verkörperte Geschichte, über zwei Liebende, die sich mit den Herzen sehen, erscheint den Gästen beim Betreten des Hotels lebendig zu werden.

Mitten in Beverly Hills und direkt am Rodeo Drive befindet sich das 5-Sterne-Hotel Beverly Wilshire. Da viele Sehenswürdigkeiten und auch die edelsten Shops und Boutiquen zu Fuß erreicht werden können, ist das Beverly Wilshire, was seine Lage betrifft, unschlagbar. Unschlagbar ist es aber auch, weil das Hotel als Drehort eng mit der wunderschönen Geschichte des Films „Pretty Woman“ verbunden ist. Das Hotel verkörpert nach wie vor einen Ort, an dem Träume wahr werden können.

Der Wilshire Wing und der Beverly Wing

Erbaut wurde das Hotel im Jahre 1982 und nannte sich damals noch Regent Beverly Wilshire. Die markante zweiflügelige Bauart des Nobelhauses gilt als Markenzeichen. Die eine Seite wird daher auch „Wilshire Wing“ und die andere Seite „Beverly Wing“ genannt. Zusammen ergeben sie das Beverly Wilshire. Was Luxus und Ausstattung betrifft, unterscheiden sich die beiden Seitenflügel aber nicht. Es dient lediglich dazu, dass die Gäste bei den mehr als 395 Zimmern und Suiten sich besser orientieren können.

Berühmte Gäste im Beverly Wilshire

Das Schöne an Hollywoods Luxushotels ist ja nicht nur, dass sie sehr nobel ausgestattet sind. Besonders wer in den oberen Kategorien nächtigt hat große Chancen, dass er womoglich im selben Bett schläft, wo auch Elvis Presley oder der Dalai Lama schon ihre Häupter niederlegten. Auch Michael Douglas, Dustin Hoffman, Al Pacino oder Filmvampir Robert Pattinson zählten bereits zu den Gästen.

Wenn das Beverly Wilshire gerne als romantisches Hotel gehandelt wird, dürfte es John Lennon während seiner Nächte in seinem Zimmer damals allerdings wenig romantisch zumute gewesen sein. Er zog nämlich während einer Beziehungspause von Yoko Ono in das Hotel ein. Eigentlich war er ja dafür bekannt, sich mit ihr zusammen für den Weltfrieden in den Luxushotel-Betten dieser Welt zu räkeln. Im Beverly Wilshire räkelte er sich ohne Yoko.

Luxus und Stil – die Ausstattung des Hotel Beverly Wilshire

Das Hotel bietet Luxus, der stilvoll und unbeschwert, aber nicht protzig daherkommt. Es gibt zwei Restaurants, eine Lobby-Bar, Swimmingpool und Whirlpool sowie einen Spa-Bereich mit acht privaten Behandlungszimmern. Viele Räume verfügen auch über einen eigenen Balkon, der einen wunderschönen Blick auf Beverly Hills und Hollywood freigibt.

Das Beverly Wilshire ist unter anderem auch für seinen hervorragenden Service und die freundlichen, zuvorkommenden Mitarbeiter bekannt. Trotz der zentralen Lage herrscht im inneren des Hotels eine entspannte und ruhige Atmosphäre. Das Hotelmanagement legt auch großen Wert darauf, dass es mit ausländischen Gästen nicht zu Verständigungsproblemen kommt. So gibt es immer einen Mitarbeiter, der die jeweilige Sprache des Landes beherrscht.

Übernachten mit den Stars im Hotel Four Seasons Los Angeles

Wer im 5-Sterne-Hotel Four Seasons inmitten des quirligen Zentrums von Los Angeles absteigt, will gesehen werden oder zumindest selbst sehen. Nirgendswo ist die Prominenten-Dichte höher als dort. Besonders während der Oscar-Verleihung laufen mehr Stars an der Rezeption vorbei als Normalsterbliche.

Stars, die es durchaus drauf anlegen, erkannt zu werden und andere Gäste, die Prominente um sich herum haben wollen, gehen in Los Angeles ins Four Seasons. Die Garantie, dort ein bekanntes Gesicht anzutreffen, liegt fast bei 100 Prozent. Doch kein Wunder – kein anderes Hotel verkörpert Kalifornien so glamourös und elegant wie das Four Seasons.

Neuer Glanz nach umfangreicher Renovierung

Von Palmen gesäumt erstrahlt das Hotel nach aufwändigen Renovierungsarbeiten in neuem Glanz. Doch es ist nicht nur die elegante Innenausstattung mit allen Annehmlichkeiten, die das Hotel zum Star-Treffpunkt macht, vor allem die zentrale Lage und die Nähe zum berühmten Rodeo Drive mit seinen exklusiven Shopping-Möglichkeiten sorgen für den besonderen Reiz. Hinzu kommt die vielgerühmte Kinderfreundlichkeit des Hotels, die dafür sorgt, dass viele Star-Mamas wie Victoria Beckham und Courteney Cox (“Friends”) hier gerne zu Gast sind. Kinder bis 18 Jahre nächtigen im Four Seasons kostenlos – solange sie mit einem Erwachsen reisen, der ebenfalls im Hotel wohnt.

Moderne Poolanlage im Hotel Four Seasons Los Angeles

Zu den neuen Highlights nach der Renovierung gehört ebenfalls eine große Poolanlage im Außenbereich, samt großer Terrasse und Whirlpool. Daran grenzt auch ein Fitness-Center mit  Spa, das zahlreiche Wellness-Anwendungen und Massagen anbietet.

Großzügige Suiten in warmen Farbtönen mit Blick auf Hollywood

Mit 285 Zimmern und Suiten gehört das Four Seasons zu den größeren Hotels in Los Angeles. In warmen Farben gestaltet, sind die Zimmer mit Kingsizebett, Sitzecke und Bad mit separater Dusche ausgestattet. Auch ein kleiner Balkon mit Blick auf Hollywood, Beverly Hills oder das Zentrum von Los Angeles, grenzt an jedes Zimmer. Minibar, Bademäntel, ein Safe, freies W-LAN, Flachbildfernseher und eine IPod-Dockingstation befinden sich selbstverständlich auch in jedem Raum.

Kalifornische Küche im Restaurant Cabana

In der vierten Etage befindet sich das von Stars und Sternchen sehr geschätzte Restaurant Cabana, das vor allem mit mediterraner und kalifornischer Küche aufwartet. Dazu zählen besonders „ins Moderne übersetzte“ italienische Speisen und leichte Fisch-Spezialitäten. Gespeist wird in legerer Atmosphäre unter riesigen Glas-Konleuchtern oder im Außenbereich zwischen imposanten Feuer-Wasser-Fontänen.

Auch hier gilt: Wer sich eine Nacht im Four Seasons nicht leisten kann, aber einen Blick auf seinen Lieblings-Promi erhaschen möchte, sollte sich zumindest einen Drink an der Bar gönnen. Die Wahrscheinlichkeit dort George Clooney zu treffen, ist einfach verlockend groß.

Sunset Marquis Hotel and Villas, Los Angeles

Rockstars, Models und Schauspieler gehen im Sunset Marquis Hotel in West Hollywood ein und aus. Besonders beliebt ist die Whisky Bar – und im Keller wird Musik produziert …

Die ehrwürdige „The Times“ bezeichnete das Sunset Marquis Hotel einst als „altes Rock’n’Roll Hotel“, was den Charakter des 1963 eröffneten Hauses ziemlich genau trifft. Auch wenn das Haus mittlerweile höchst luxuriös daherkommt, war es ursprünglich eine günstige Absteige für Musiker, die in den nahegelegenen Clubs ihre Auftritte hatten.

Sunset Marquis Hotel: Mit Madonna & Co. unter einem Hoteldach

Bis heute trifft sich hier das aktuelle Who ist Who der internationalen Musik- und Filmindustrie. Im Recording Studio im Keller des Hotels nehmen Stars wie Madonna und Justin Timberlake und Bands wie die Red Hot Chili Peppers oder Green Day ihre Platten auf. Auch Celebritys wie Uma Thurman, Keanu Reeves, Winona Ryder, die Rolling Stones und U2 sollen regelmäßig vorbeischauen, ebenso wie die Beckhams, Ozzy Osborne und – zu Lebzeiten – Kurt Cobain.

Private Atmosphäre inmitten von West-Hollywood

Obwohl das Sunset Marquis Hotel nur wenige Schritte vom Sunset Strip (der wohl berühmtesten Promenade der Welt) entfernt liegt, ist die Atmosphäre überaus privat. Ein Umstand, den gerade Prominente zu schätzen wissen. Viele der freundlichen Angestellten arbeiten seit Jahrzehnten hier und beweisen auch im Umgang mit kapriziöseren Gästen das richtige Händchen.

Spa, Pool und Champagner

Zusätzlich zu den 101 Hotelsuiten bietet die Anlage eine Reihe frischrenovierter Villen, in denen sich Gäste mit großer Garderobe oder Entourage besonders wohl fühlen dürften. Erholung nach durchzechten Nächten verspricht der Spa des Hauses, auf Wunsch inklusive Massage, Maniküre, Pediküre und – natürlich – einem Glas Champagner; der anschließende Sprung in den kleinen Außenpool macht den Tag perfekt.

Die “Bar 1200” hat eine der härtesten Türen der Stadt

Die Nächte verbringen die illustren Gäste für gewöhnlich in der „Bar 1200“, die von Kennern schlicht „Whiskey Bar“ genannt wird. Die Tür gilt zwar als eine der härtesten der Stadt, doch als Hotelgast hat man jederzeit Zutritt. Die Chance ist groß, hier tatsächlich mit einem Star die Nacht an der Theke zu verbringen: In einer Bar, die gerade einmal 40 Personen fasst, kommt man schnell ins Gespräch.

Sunset Marquis Hotel: Hollywood-Lifestyle von früh bis spät

Wer den Promis lieber tagsüber beim Leben zuschauen will, geht ins Restaurant des Sunset Marquis, das über eine großzügige Terrasse verfügt: Vom Frühstück bis zum Dinner frönt man hier dem angenehm entspannten Hollywoodlifestyle.

Adresse: Sunset Marquis, 1200 Alta Loma Road, West Hollywood, CA 90069

In der The Morrison Gallery des Hotels treffen sich Schauspieler Billy Bob Thornton (l.) und Drummer Kenny Aronoff.

The Ranch at Live Oak: Detox im Luxus-Bootcamp

Hoch oben in den Bergen von Santa Monica, umgeben von nichts als Natur, liegt der Wallfahrtort der eingefleischten Detox-Jünger: The Ranch at Live Oak Malibu. Hier gibt es nichts, aber auch gar nichts, was von Entgiftung, Entspannung und Erholung ablenken könnte – mal abgesehen von dem atemberaubend schönen Resort an sich.

Malibu, das klingt nach Stars und Sternchen, nach Sundowner mit Meerblick und Einkaufsbummel in Santa Monica, Los Angeles. Aber nein, der glamouröse Badeort am Pazifik kann auch anders, Stichwort Bootcamp. Drei Meilen von der Küste entfernt, hoch in den Bergen von Santa Monica, liegt The Ranch at Live Oak. Wer hier eincheckt, hat meistens zuwenig Zeit und zuviel auf den Hüften. Doch schon eine Woche im Camp mit Intensivprogramm in Sachen Entgiftung, Bewegung und Wellness soll helfen, körperliches und seelisches Übergewicht loszuwerden.

The Ranch at Live Oak Malibu ist ein echtes Bootcamp…

Da Zeit bekanntlich Geld ist und die Kunden sichtbare Erfolge erwarten, sind die Anforderungen an die Camper selbst entsprechend hoch: Wanderungen und Fahrradtouren sind auf vier bis fünf Stunden angesetzt, das mal als Beispiel. Die Küche arbeitet mit Produkten aus biologischem Anbau und setzt auf vegetarische Rezepte. Alles was Spaß macht – Alkohol, Nikotin und Zucker – ist natürlich verboten. Erlaubt dagegen ist ein Mittagsschläfchen, bevor die Truppe zur nächsten Geländetour aufbricht.

… und eine der schönsten Wellness-Destinationen weltweit

Bevor sich der Leser jetzt geschockt abwendet: Die sportlichen Inhalte sind zugegeben tough, wunderschön allerdings ist die Location an sich. Die Zimmer bieten komfortable Rückzugsbereiche für die Gäste, beim Schwimmen im Pool ist man umgeben von der Schönheit der rauen Berglandschaft. Verwöhnaktionen wie Massagen und Yogastunden für die innere Ausgeglichenheit runden die Angebote des Luxus-Detox-Bootcamps in Malibu ab. Schließlich soll das, was der Gast hier lernt und erfährt, noch lange nachwirken.

 

Bootcamp für Eilige: Ranch 4.0

Eine Woche für Detox und Rekreation ist nicht lang, doch es geht auch noch schneller, nämlich in vier Tagen. Für alle, die auf der Überholspur leben, bietet The Ranch at Live Oak Malibu eine verkürzte Version des Bootcamps an. „Ranch 4.0“ nennt sich das Programm, das alle Inhalte der Intensiv-Woche transportiert. Es startet donnerstags und endet sonntags, damit der Camper lediglich nur zwei Tage Urlaub nehmen muss. Dafür ist man statt vier bis fünf Stunden täglich während „Ranch 4.0“ ganze acht Stunden am Tag mit Wandern und Mountainbiken beschäftigt.

Detox am Strand von Malibu

Trotzdem oder gerade deshalb – die Fangemeinde ist groß, die Dankesbriefe auf der sind Website lang. Von Muskelkater ist darin allerdings nicht die Rede – wobei der bei vielen Campern genauso heftig sein dürfte wie das Verlangen nach einem Sundowner am Strand von Malibu.

Viceroy Palm

In Palm Springs, unweit von der City of Los Angeles entfernt, liegt die charmante Anlage des Viceroy Palms. Hier kann man sich vom Hollywood-Trubel entspannen: Das Resort bietet eine intime Atmosphäre und schützt selbst vor aufdringlichen Paparazzi. Der Garten und die zwei Pools erinnern ein wenig an das Hollywood der 1960er Jahre, was den Charme der Anlage ausmacht. Die Zimmer sind individuell eingerichtet, überall hat man einen Blick ins Grüne. Viele halten das Viceroy Palm für eines der besten Hotels in und um Los Angeles.

Viceroy Palm. 415 S Belardo Rd, Palm Springs, CA 92262, USA. Tel.: +1 760-320-4117