Exklusive Mode und ihre Designer

Der Look zum Film

Trish Summerville bringt den Look von „Verblendung“ zu H&M

 

Dass Filme den Modestil ganzer Generationen prägen, ist bekannt. „Vom Winde verweht“, „Frühstück bei Tiffany“, „Easy Rider“ oder „Matrix“ gehören dazu. Aber dass man den Look zum Film schon trägt, noch bevor der in die Kinos kommt, das ist neu – und der jüngste Coup von HundM.

Der Name Trish Summerville mag der Modewelt bislang nicht geläufig gewesen sein, in der Filmwelt dagegen ist diese Frau ein Star. Sie gilt als eine der besten Kostümbildnerinnen der Welt und ist verantwortlich für die Kostümausstattung des Films „Verblendung“ (im Original „The Girl With The Dragon Tattoo“). Der kommt zwar erst am 21. Dezember, in Deutschland sogar erst im Januar in die Kinos, aber das für seinen hohen fashion forward-Faktor bekannte Modeunternehmen HundM hat Summerville für eine Sonderkollektion für HundM Divided gewonnen, die auf dem Look der Hauptfigur Lisbeth Salander basiert – und die ist schon ab heute erhältlich!

Auch wenn wir zum Film noch nichts sagen können, soviel ist sicher: herausragender Bestandteil der Kollektion sind die Lederhosen und -jacken. Ein bisschen grob, ein bisschen dreckig, offensiv sexy, eher Berlin Kreuzberg als Manhattan Upper East Side und trotzdem sehr high fashion-kompatibel. In diesen Stücken fühlt man sich wie uniformiert und trotzdem weiblich, und irgendwie geschützt vor den möglichen Gefahren der rauen Wirklichkeit da draußen (auch wenn die Wahrscheinlichkeit, in so lebensbedrohliche Situationen zu geraten wie die Kommissarin Salander in der Filmvorlage, wohl eher gering ist). Erhältlich ab 14. Dezember in 180 ausgewählten HundM-Filialen und online.

Judith Haarmann: Cashmere meets Raffinesse

Ein bisschen sieht sich Judith Haarmann als Bildhauerin. Und das, obwohl sie nicht mit Holz und Meißel, sondern mit Cashmere und Seide arbeitet. Feminin, sinnlich, unkompliziert und individuell sind die Strickwaren der Designerin, die ihr Atelier mit Store in Westerland auf Sylt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihren Durchbruch verdankt Judith Haarmann der extravaganten Strickdesignerin Claudia Skoda: Die entdeckte das Talent der damaligen Studentin und eröffnete gemeinsam mit ihr den Berliner Skoda-Store. Nach Stationen bei Iris von Arnim und als Designerin für Kaufhaus-Kollektionen brachte ihre Vorliebe für exklusive Cashmere-Garne Judith Haarmann dazu, ihr eigenes Label zu gründen.

Die Entwürfe entstehen an der Strickmaschine

Die Prototypen ihrer Stücke entwirft die Designerin an der Strickmaschine – hier zwingt sie den Faden buchstäblich zu Höchstleistungen. Anschließend fertigen italienische und deutsche Strickereien die Stücke von Hand an. Maschinen kommen nicht zum Einsatz. Dafür aber die Edelgarne aus Cashmere oder Vikunja. Bei ihren Stücken setzt die Designerin auf wenig Nähte und raffinierte Schnittführungen.

Was entsteht, sind Einzelstücke, die man gut miteinander kombinieren kann. So nimmt ein schwarz-roter Schal einem schwarzen Kleid oder einem Business-Kostüm die Strenge und wird zum reizvollen Accessoire. Ein grob gestrickter beigefarbener Pullover passt zu High Heels und Leggins, das federleichte, transparente Stricktuch dient auch als wärmender Poncho. Fransen oder gemusterte Tücher bringen einen Hauch Verspieltheit in die Kollektionen. Die aktuelle Kollektion kommt mit diagonalen Optiken und skulpturalen Linienführungen daher. Sie spricht Frauen an, die ihre Figur zeigen wollen – feminine Eleganz trifft auf Raffinesse.

Schwarz und knallige Farben

Bei den Farben für ihre Mäntel, Plates, Capes, Ponchos, Schlauchkleider, Röcke, Pullover, Schals oder Accessoires bewegt sich Judith Haarmann zwischen Schwarz und knalligen Farben wie Rot, Pink, Orange, Lila, Apfelgrün oder Sonnengelb.

Rena Lange – München

Bei RENA LANGE treffen ausfallende romantische Chiffonkleider auf enge knielange Lederkleider und klassische Hosenanzüge mit leicht geraffter Schulter in Camel oder Kaminrot auf Lederröcke, kombiniert mit edlen Blusen. RENALANGEkreiert elegante Mode, die schlicht, aber gleichzeitig raffiniert ist, klassisch und doch glamourös wirkt.

Der Bubikragen ist wohl das bekannteste Erkennungszeichen des Münchener Traditionslabels RENA LANGE, dasPrêt-à-porter und Accessoires auf höchstem Qualitätsniveau designt. Feinste Rohmaterialien und Garne werden dabei in den besten Webereien der Welt aufwändig verarbeitet.

Auch das Headquarter von RENA LANGE wurde in einem schlicht gehaltenen modernen Stil vom international renommierten Architekten David Chipperfield entworfen, welches Design, Atelier, Showroom und Administration unter einem Dach vereint.

Kaviar Gauche – Berlin

Das junge Berliner Label mit dem wortspielerischen Bezug auf den französischen Salonsozialismus, verbindet seit 2004 in erotischen, intelligenten Entwürfen Luxus mit Avantgarde. Alexandra Fischer-Roehler, Ehefrau des Regisseurs Oskar Roehler („Elementarteilchen“) und Johanne Kühl lernten sich, wie ihre Kollegin Sisi Wasabi ebenfalls über die Modeschule ESMOD kennen und dachten gar nicht daran, sich brav zurückzuhalten. Ohne Geld organisierten sie eine Guerilla-Modenschau in der Nähe der Pariser Edelboutique „Colette“ während der Pariser Schauen und erregten mit ihrer frech präsentierten Kollektion erstes Aufsehen. Seit dem haben sie sich konstant und mit viel Fleiß in der Modeszene etabliert. Ihre Lamellenhandtasche, ursprünglich ein Rockentwurf, ist bereits ein Modeaccessoire-Klassiker. Ihre Kollektionen werden inzwischen in zehn Ländern von den USA bis Kuwait verkauft, Heike Makatsch, Nadja Auermann und Charlize Theron tragen ihre Kleider zu offiziellen Abendveranstaltungen.

Alexandra Fischer-Roehler und Johanne Kühl

Alexander McQueen – Britischer Star-Designer

Der erfolgreiche britische Modedesigner Alexander McQueen schaffte es im März 1995 mit seiner provozierenden Kollektion „Highland Rape“ („Highland-Vergewaltigung“) zum ersten Mal in den Mittelpunkt der Modewelt. Er wurde von der Presse häufig als „Bad Boy“ bezeichnet, doch entwickelte er sich in den vergangenen Jahren zu einem der einflussreichsten Modeschöpfer weltweit. Mehrere Jahre arbeitete er als Chefdesigner bei dem französischen Modehaus Givenchy als Nachfolger von John Galliano. Seit 2000 vermarktete er unter der Gucci Group sein eigenes, nach ihm benanntes Label. Viermal wurde er zum britischen Designer des Jahres gekürt. Trotz Ruhm und einem einmaligen Talent nahm er sich am 12. Februar 2010, im jungen Alter von 40 Jahren, das Leben.

Designer meiner Wahl – Wahlhamburger Peter Schmidt

Wiedererkennung ist alles – bei den Chocoladen-Marken Hachez und Feodora ist sie garantiert. Das ist umso beeindruckender, als sich der Produzent keine Werbung leistet. Möglich wird dieses kleine Wunder durch Peter Schmidt. Unter allen Designern schätzt Hasso Nauck den Wahlhamburger Schmidt am meisten, „weil wir zusammen unsere Verpackungen gestaltet haben und daraus eine bereits lang anhaltende und enge Freundschaft entstanden ist.“ Peter Schmidt prägte aber auch das Corporate Design vieler weiterer Firmen und Institutionen. Deutschlands Star-Designer arbeitete unter anderem für die Hamburgische Staatsoper, die Berliner Charité, oder die Stadt Hamburg. Für exklusive Dufthersteller wie Jil Sander oder Hugo Boss entwarf er Flakons, für das lufthansa exklusive magazin übernahm er die Gestaltung der diesjährigen Dezemberausgabe. Doch damit ist sein kreatives Schaffen noch nicht erschöpft: Im Jahr 2003 gestaltete Peter Schmidt das Foyer der Hamburgischen Staatsoper neu, und ist zudem regelmäßig als Bühnenbildner und Kostümbildner aktiv – zuletzt für Kleists „Der zerbrochene Krug“ am Ernst Deutsch Theater Hamburg.

Jenny Packham

Als Modeschöpferin holt Jette Joop sich auf der ganzen Welt Inspiration. Und auch privat setzt sie auf einen Multi-Kulti-Fashion-Mix: „Bei abendlichen Events trage ich sehr gerne die Kleider von Wunderkind und von Jenny Packham“, sagt sie. Schließlich sind Papa Wolfgang und die Londoner Designerin berühmt für ihre glamourösen Roben. Tagsüber mag’s Jette Joop dagegen schlichter: „Als Businessanzug ist ein schwarzer von Dolce und Gabbana mein Favorit. Den kombiniere ich gern mit T-Shirts und Pullovern aus meiner JETTE Kollektion.“

Prada

Aus einem kränkelnden Lederwarenhandel machte Miuccia Prada ein internationales Mode-Imperium. Das Erfolgsgeheimnis der italienischen Designerin: Immer schön gegen den Strom schwimmen. „Mein Lieblingsdesigner ändert sich je nach seiner Leistung. Aber beeindruckend finde ich die stetige Höchstleistung von Miuccia Prada und ihrem Team“, sagt Georg Picard. Seit 1978 leitet die Enkelin von Firmengründer Mario Prada das Unternehmen. Während in den 80er Jahren alle auf Spitze, Rüschen und Bonbonfarben setzten, ließ Miuccia ihre Models in simplen Entwürfen und gedeckten Farben über den Laufsteg stolzieren. 1985 entwarf sie eine Taschenlinie, die nicht aus feinem Leder, sondern aus strapazierfähigem Nylon gefertigt wurde. Ungewöhnlich – und sofort ein Hit! Heute belegt Prada (Jahresumsatz: 1,4 Milliarden Euro), nach Gucci und Armani, den dritten Platz in der Liste der erfolgreichsten Fashion-Firmen weltweit.

Prader Fashion

Für mich war Werner Baldessarini der Designer! Leider hat er sich ja mittlerweile – nach 27 Jahren bei BOSS – in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Aber wir sind gut befreundet, und ich bewundere ihn immer für seinen eleganten Stil. Für klassische Hosen und Trachtenjacken ist Franz Prader meine erste Adresse. Prader ist in Kitzbühel eine Institution, sogar Robert Redford und Sean Connery zählten zu seinen Kunden. Da ich seit 28 Jahren ein Haus in Kitzbühel habe, kenne ich Franz Prader natürlich gut, er ist der Maßschneider mit dem besten und persönlichsten Service.

Baldessarini

Was für eine Karriere: Erst war er einfacher Verkäufer bei einem Herrenausstatter, dann Chefdesigner bei Boss und gehörte schließlich sogar zum Vorstand des berühmten Modekonzerns. Der Österreicher Werner Baldessarini hat sich Schritt für Schritt nach ganz oben gearbeitet. Heute ist er auch Boss – nämlich der seines eigenen Labels „Baldessarini“. Das setzt auf edelste Stoffe, exzellente Verarbeitung und Leidenschaft für (bitte heimlichen!) Luxus. „Der Hochwertige und elegante Stil von Baldessarini gefällt mir sehr“, schwärmt Ralf Möller.

Preen und Hussein Chalayan

„Als Bäckerei-Chefin und Neu-Mami müssen meine Outfits bequem sein“, erklärt Candace Nelson. „Aber sie sollten trotzdem etwas Besonderes haben. Momentan trage ich viel Preen.“ Hinter diesem Label stecken zwei kreative Köpfe: Justin Thornton und Thea Bregazzi, die nicht nur beruflich ein Paar sind. Die Design-Newcomer lieben Uni-Farben (betongrau, schwarz, lachs) und Hingucker-Details wie sexy Schnüre oder üppige Volants. Nelsons zweiter Favorit: Hussein Chalayan. Der türkisch-zypriotische Modeschöpfer experimentiert gerne. Über seine kunstvollen Entwürfe sagt er: „Einige meiner Kleider könnte man auch einfach an die Wand hängen.“

Giorgio Armani

Seit 1974 verzaubert Giorgio Armani mit seinen Kreationen – heute ist der Modemogul aus der Modewelt kaum mehr wegzudenken. Ob Kleidung, Sonnenbrille oder Parfüm, wenn Armani drauf steht, kann der Modeliebhaber eigentlich nichts falsch machen. Der Meister selbst wird als Ausnahmedesigner gefeiert und seine Kreationen als „schlichte, zeitlose Eleganz“ verehrt. Gerhard Meir gönnt sich einmal in Jahr einen Armani-Anzug, die er vor allem wegen der fließenden, qualitativ hochwertigen Stoffe liebt.

Gabriele Strehle

Beim Thema Mode „made in Germany“ mischt eine Dame ganz vorne mit: Gabriele Strehle. Die Designerin und Stiefmutter von Viktoria Strehle ist seit 1973 kreativer Kopf des Familienunternehmens „Strenesse“. Sie schafft keine schnellen Trends, sie macht klassische Mode ganz nach ihrem Geschmack. Die kantigen Kreationen lassen die Grenzen zwischen weiblich und männlich verschwimmen. Ein Smoking für Frauen ist für Gabriele Strehle ein absolutes Must Have in Abendgarderobe.

Richard James

Mit seinem Label “Richard James Savile Row” betreibt Richard James Schneiderkunst auf höchstem Niveau. Weltweit gilt er mittlerweile in Fachkreisen als der beste Schneider für Herrenkleidung. Sein Markenzeichen sind dunkelgraue Anzüge mit gestreiften Hemden oder Krawatten. Sein Credo: “classical british but modern”. Modern heißt hier, immer wieder zu überraschen. Mit pulsierenden Farben, außergewöhnlichen Schnitten und ausgefallenen Kombinationen. Traditionelle Maßschneiderei auf höchstem Qualitätsniveau kombiniert mit zeitgemäßer Lässigkeit. Ein Besuch im Richard James-Shop in Londons Savile Road ist in jedem Fall das Sahnehäubchen auf einem London-Trip.

Karl Lagerfeld

Ein Wollmantel war sein Schlüssel zum Erfolg. Den entwarf Karl Lagerfeld 1955 und gewann so einen Wettbewerb des Internationalen Wollsekretariats. Daraufhin bat ihm der französische Modeschöpfer Pierre Balmain einen Job an. Seit 1983 ist „Karl der Große“ Chefdesigner bei Chanel. Er hat das Label verjüngt und es mit seinen spektakulären Entwürfen an die Spitze der internationalen Modewelt geführt. Die Kreativität ist dem gebürtigen Hamburger angeboren: „Ich habe mir nie Mühe gegeben. Ich habe immer nur das gemacht, wo ich Lust zu hatte”, betont er.

Lars Wallin

Kreationen von Lars Wallin

Kronprinzessin Victoria von Schweden lässt sich am liebsten Kleider von Lars Wallin auf ihren königlichen Körper schneidern. Der Stockholmer Haute Couture-Künstler greift seit 1990 zu Nadel und Faden und widerspricht allen Klischees von nordischer Schlichtheit und Understatement. Kunstvoll und üppig sind seine großen Roben. Der Schneider der künftigen Königin hat auch das himmlische Hochzeitskleid von Alexandra Klim entworfen.

Louis Vuitton

„Ich lege sehr viel Wert auf Qualität und bevorzuge daher mehrere Designer“, erklärt Johann Lafer. Sein momentaner Mode-Favorit: Louis Vuitton – schließlich steht das französische Fashion-Imperium seit jeher für Eleganz und Exklusivität. „Die aktuelle Kollektion ist sehr schön“, urteilt der Sternekoch und verrät zusätzlich ein kleines Shopping-Geheimnis: „Ich muss zugeben, dass ich als großer Ästhet auch unglaublich gerne Mode für meine Frau einkaufe. Es macht mir sehr viel Spaß, schicke Damenbekleidung auszusuchen.“

Susanne Wiebe

Die Mode von Susanne Wiebe steht für pure Weiblichkeit: Ein Spiel zwischen Eleganz, Sex und Verspieltheit.

Die Mode von Susanne Wiebe steht für pure Weiblichkeit: Ein Spiel zwischen Eleganz, Sex und Verspieltheit.Die Mode von Susanne Wiebe steht für pure Weiblichkeit: Ein Spiel zwischen Eleganz, Sex und Verspieltheit.

Das kreatives Potenzial der Modeschöpferin reicht von schlichter schwarzer Eleganz beim klassischen Kostüm über das kleine Schwarze und den Dauerbrenner der Plissee Couture Abendkleider bis hin zum Shanghai Chic mit exklusiven Stoffe aus den künstlerischen Foto- und Videoinstallationen von Hans Matthäus Bachmayer. Als Künstlerin verwendet sie starke Farben, auffällige Muster und Stoffe für ihre Figurbetonte Mode. Susanne Wiebes Kreationen hängen in Boutiquen rund um den Globus und begeistern auf internationalen Modenschauen.

Issey Miyake

Niemand vereint Modedesign und Technologie so gut wie Issey Miyake. Seitdem der Japaner 1971 die erste Kollektion seines Modelabels präsentierte, wandelte er stets seine ganz eigenen, unkonventionellen Pfade. Sein größter Clou: Er faltete federleichte Textilien und schichtete sie übereinander. Diese “Plisseefalten-Kollektion” (Pleat Collection) brachte ihm 1989 eine große und treue Fangemeinde. Mittendrin Udo Walz: “Issey Miyake, das ist die bequemste und schönste Bekleidung für mich.” 1999 zog sich Meister Miyake von den Laufstegen zurück und übergab seinem Assistent Naoki Takizawa die Leitung des Pret-à-porter-Geschäfts.

Wickelkleid von Anna von Griesheim

Ein perfekt sitzendes Kleid, das auch noch bequem ist, ist wie ein Sechser im Lotto. Darum hat sich Gitta Gräfin Lambsdorff ihren Glückstreffer gleich mehrfach anfertigen lassen. „Ich habe ein Etuikleid mit passendem Mantel von Anna von Griesheim“, sagt die Tiffany-Chefin. „Es ist schlicht, vielseitig tragbar und passt zu jedem Anlass. Nachdem ich das erste gekauft hatte, habe ich es mir gleich noch in drei anderen Farben bestellt.“ Die Berliner Designerin Anna von Griesheim setzt zwar auf schlichte Eleganz, „aber ich verpasse allen meinen Entwürfen einen Schuss Weiblichkeit“, erklärt sie. Beim Mantel ist das die edle Schleife, die statt einer Knopfreihe vorne das gute Stück schließt. Damit das Kleid die Trägerin sanft umschmiegt, ist es aus Cool-Wool (leichter Stoff aus Schurwolle) mit Lycra genäht.

Nadelstreifenanzug von Dries van Noten

Seine Entwürfe sollen keine Verkleidung sein. „Mein Ziel ist es, Mode zu kreieren, die auf gewisse Weise neutral ist. Jeder Mensch kann seine eigene Persönlichkeit darin einfließen lassen“, erklärt Modedesigner Dries van Noten. Dem Belgier liegt sein Handwerk in den Genen: Schon sein Großvater war Schneider, sein Vater führte ein Modegeschäft in Antwerpen – wo van Noten auch heute noch lebt. Seine Entwürfe für die Männer der Schöpfung haben einen lässig-schlichten Stil. Der wichtigste Arbeitsschritt für van Dries ist die Material- und Farbauswahl. Stoffe lässt er eigens anfertigen und färben.

Roberto Cavalli

 

Wuschelige Tierfelle oder Pailetten, die wie Fischschuppen aussehen: Die Natur ist die stärkste Inspirationsquelle für Roberto Cavalli. Sein unverwechselbarer Stil und seine überbordende Kreativität machen ihn zum innovativsten Designer der Gegenwart. Der italienische Modeschöpfer kleidet die Modebewussten dieser Welt seit 1972 mit viel Liebe zum Detail ein. Auch der internationale Jet Set liebt die Kollektionen des Trendsetters. Christina Aguilera und Victoria Beckham lassen den Künstler ebenso Maß nehmen wie Lenny Kravitz oder Sting. Auch Mariella von Faber-Castell hält große Stücke auf Cavalli. „Er hat mein Hochzeitskleid entworfen und wird mich auch beim Bambi einkleiden“, verrät die Gräfin.

Nanna Kuckuck

Märchenhafte Roben aus 1001 Nacht… Nana Kuckuck holt sich ihre Ideen aus der ganzen Welt. Fündig wird die Berliner Designerin vor allem im Orient. Glänzende Saristoffe, glitzernde Pailletten, aufwändige Stickereien machen die Trägerin einer Nanna-Kuckuck-Robe zum zauberhaften Mittelpunkt eines jeden Ball-Abends. Nicht wenige Kuckuck-Kleider werden in schöner Regelmäßigkeit bei Filmpremieren auf dem Roten Teppich zur Schau getragen.

Geheimer Prototyp | Scherer Gonzalez

Der Vorteil, wenn man Modedesigner ist? Man kann sich selber Traum-Outfits auf den Leib schneidern! So wie Constanze G. González: Ihr Lieblingsteil ist momentan Ein Prototyp aus der kommenden Winterkollektion. „Eine kleine graubraune Wildlederjacke, mit Feh gefüttert“, verrät sie. Dabei sind sie und ihr Geschäftspartner Andreas Scherer eher für aufwendige Abendkleider berühmt. Eines davon trug „Desperate Housewives“-Star Eva Longoria bei den Alma-Awards in Los Angeles – und machte so ganz Hollywood auf die Berliner Designer aufmerksam.

Kurzparka Zapov von Bogner

Als Sportfilmemacher und leidenschaftlicher Skifahrer braucht Willy Bogner Outfits, die allen Temperaturen trotzen. „Mein aktuelles Lieblingsstück ist die Zapov, eine Kaschmirjacke mit Skifunktion, die unser Sportdesigner Gotthardin Thylmann entworfen hat“, sagt Bogner. Das Material ist leicht, atmungsaktiv, wind- und wasserdicht. Eine Daunenfüllung hält den Träger auch bei Minusgraden warm. „Die Verbindung von sportlicher Funktionalität und Mode ist ja der reale Trend schlechthin“, betont Bogner, der schon lange den Spitznamen „Dior der Skimode“ trägt.

Purple Label von Ralph Lauren

„Ralph Lauren ist und bleibt ein Stilgott, der sein Lifestyle-Universum ständig neu erfindet“, erklärt Alexander Kraft. Eine Kollektion des New Yorker Modeschöpfers hat es ihm besonders angetan: das Purple Label – die teuerste und exklusivste der 17 hauseigenen Herren-Linien. Sie sei „perfekt“, lobt Kraft. „Englische Schneiderkunst, feinste italienische Materialien, verbunden mit amerikanischen Ostküstenstil.“ Die Kaschmir-Anzüge sind selbstverständlich handgenäht, Smokings werden aus glänzendem Samt gefertigt. Eben durch und durch edel, dieses Label.