Luxusimmobilien – Die teuersten Immobilien der Welt

Sag mir, wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist…

Wohnung oder Haus dienen nicht nur als „Behausung“ und Unterkunft. Zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen war die Wohnstätte immer auch Ort der Repräsentation und damit Indikator für den sozialen Status des Bewohners.

Sei es der Königspalast, der auf dem Hügel über der Stadt thront, oder das urbane Penthouse mit modernsten technischen Raffinessen oder die teuerste Straße der Welt, im ohnehin luxusverwöhnten Monaco. Teure Luxuswohnungen etwa haben aber auch als Kapitalanlage stetig an Bedeutung gewonnen.

Beim Preis spielt in jedem Falle die Lage eine wichtige Rolle: wie sind die klimatischen Bedingungen, wie die geographischen Merkmale der Umgebung? Ist die Nachbarschaft „sicher“, oder fürchtet man sich, nach Einbruch der Dunkelheit alleine nach Hause zurückzukehren?

Der Ausstattung und Gestaltung der Räumlichkeiten selbst sind heutzutage fast keine Grenzen gesetzt – das ist nicht nur eine Frage von Geld, sondern auch von Stil. Eine Phalanx von Architekten und Designern steht bereit, um Grandesse und Wohnlichkeit immer wieder neu zu erfinden.

Super-Immobilien für Superreiche

„Lage, Lage, Lage“ – so lautet das international bekannte erste und eherne Gesetz auf dem Immobilienmarkt. Nachdem die schmerzhafte Talfahrt vorbei ist und alle Welt wie verrückt in krisensicheres „Betongold“ investiert, erreichen auch die Immobilienpreise wieder neue Höhen – besonders bei Top-Immobilien scheint es keine Preisgrenze nach oben zu geben. Hier einige der teuersten und exklusivsten Immobilien der Welt.

 

Versace Casa Casuarina

Gianni Versace liebte es bekanntermaßen opulent. Das spiegelt auch die Villa im mediterranen Stil am Strand von Miami wider, die der Modedesigner 1992 für drei Millionen Dollar kaufte und für 33 Millionen Dollar renovieren ließ – und die jetzt wieder auf dem Markt ist. Versace lebte in dem Anwesen bis zu seinem Tod im Jahr 1997 – und gab dort extravagante Parties, richtete besonders designte Gästezimmer für seine Freunde Madonna und Elton John ein und ließ seinen Pool mit einem Gold-Rahmen einfassen. Mehr zur Villa Casuarina.

Schloss in Turin, Italien

Sie haben viel Geld und damit naturgemäß nicht nur viele Freunde, die Sie gerne besuchen kommen wollen und entsprechend auch einige Feinde, die Sie nicht so gern sehen möchten? Der perfekte Wohnsitz in solchen Fällen ist sicherlich ein Schloss – hier kauft man die reiche Erfahrung von Generationen von Adligen zu oben genannten Themen schließlich gleich mit. Sotheby’s Real Estate hat für solche Fälle ein mittelalterliches Schloss für 45 Millionen Euro im italienischen Piemont im Angebot. In der Nähe von Turin gelegen, hält das zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert errichtete Schloss zuverlässig selbst die wütendsten Feinde ab, während im Inneren eine liebliche Gartenanlage gepflegte Feiern mit bis zu 300 Gästen problemlos möglich macht. Eine echte Win-Win-Situation also! Und wer noch die passenden Antiquitäten für das neue Anwesen sucht, kann sich natürlich auch vertrauensvoll an Sotheby’s wenden. Mehr schöne Schlösser

Rutland Gate Mansion

London ist immer noch eine Pflicht-Adresse für Superreiche aus aller Welt und Platz eins auf der Wunschliste vieler Prominenter, Adliger und Oligarchen ist eine Immobilie in der Nähe von Hyde Park. Nummer 2-8a Rutland Gate lautet die Adresse von einem der exklusivsten Anwesen in bester Parklage – das Gebäude, das eher einem Königspalast ähnelt, weist eine illustre Liste von Vorbesitzern auf: Der libanesische Premier Rafiq Hariri gehört dazu sowie der Kronprinz von Saudi Arabien. Die ursprünglichen vier Häuser wurden zusammengelegt, um dieses Meisterstück luxuriösen Wohnens auf 5.574 Quadratemetern zu realisieren. Nicht nur viel Platz, sondern auch gerüchteweise Blattgold-Verzierungen im Wert von zwei Millionen Pfund, bekommt der neue Besitzer für den gepflegten Preis von 300 Millionen britischen Pfund.

American Versailles

Der Name sagt schon (fast) alles – Opulenz und Dekadenz im Stil des Sonnenkönigs erwartet hier den solventen Käufer. Allerdings ist dem ehrgeizigen Schloss-Baumeister, dem milliardenschweren US-Unternehmer David Siegel, auf halber Strecke das Geld ausgegangen. Nachdem er bereits 30 Millionen Dollar in das Mega-Projekt in Florida gesteckt hatte, um das größte private Anwesen in den Vereinigten Staaten zu schaffen, gingen auf der Baustelle im Zuge der Immobilienkrise erstmal die Lichter aus. Für den „weißen Elefanten“, wie solche sündhaft teuren Investruinen liebevoll in der Branche genannt werden, ist inzwischen ein Preisnachlass von zehn Millionen Dollar drin: Der amerikanische Schloss-Traum ist für faire 65 Millionen Dollar im Angebot. Ein weiterer US-Versailles-Klon wird in einer Auktion versteigert.

The Manor

Der letzte Eintrag auf der Liste exklusiver Immobilien gebührt der passenderweise “The Manor” getauften Super-Villa, die der TV-Produzent Aaron Spelling als Familiensitz in den Holmby Hills in L.A. errichten ließ. Getreu dem Motto “Die Größe zählt doch” erstreckt sich das traute Heim über phantastische 5.250 Quadratmeter. In puncto Extravaganz hatte der erfolgreiche Produzent von Serien wie “Beverly Hills 90210” klare Vorstellungen, die selbst Schloss Neuschwanstein wie eine uninspirierte Kitschbude aussehen lassen: So gibt es etwa allein drei Zimmer, die nur dem Verpacken von Geschenken dienten und ein ganzer Flügel der Monster-Villa war als begehbare Garderobe für seine Frau Candy konzipiert. Wer jetzt begeistert das Scheckbuch herauskramt, kommt zu spät: Die für 150 Millionen Dollar gelistete Immobilien-Extravaganz ging an Petra Ecclestone – von Beruf Tochter von F1-Mogul Bernie.

Villa Versace

Geige spielende Knaben, Wolkenhimmel, Blumenranken und Gold, Gold, Gold, wohin man blickt. Dezent sieht anders aus, aber was bei manchen Menschen schon auf den ersten Blick zu einem visuellen Nervenzusammenbruch führt, galt dem Modeschöpfer Gianni Versace einst als idealer Rückzugsort. Jetzt steht seine ganz spezielle Luxusvilla erneut zum Verkauf.

Wandgemälde mit musizierenden Jünglingen, üppige Barocksessel, schwere Vorhänge, Bettüberwürfe aus Brokat und Seide, und überall prangt das Haupt der Medusa, auf Porzellantellern, Bodenmosaiken, selbst auf schnöden Terrakotta-Töpfen. Getreu dem Motto „Mehr ist mehr“, gestaltete der exzentrische Modeschöpfer Gianni Versace einst seine phantastische Pomp-Villa „Casa Casuarina“ mit zehn Zimmern und elf Bädern am Ocean Drive in Miami, die er 1992 erstand und die, nachdem sie den bisherigen Besitzern kein Glück brachte, nun erneut zum Verkauf steht.

Traum und Alptraum in goldener Opulenz

„Jeder Raum ein anderer Traum von Gianni“, so beschrieb seine Schwester Donatella, heutige Chefin des Modelabels, einmal das Feriendomizil ihres Bruders. Und der ließ es in seinen Träumen anscheinend ordentlich krachen: In seinem Schlafzimmer, in dessen Mitte ein drei Meter breites Bett thront und in dessen zugehörigem Bad sich eine überdimensionale, vergoldete Dusche befindet, in seinem 16 Meter langem Pool, ebenfalls gefasst aus 24-karätigem Gold und mit tausenden Mosaiksteinen verziert, oder in der Zebra-Look-Suite, die der italienische Designer exklusiv für den Besuch seines Freundes Elton John herrichten ließ. Eine üppige Inszenierung, die Kritiker einen wahr gewordenen Alptraum aus Gold und Marmor nannten und ein Zeugnis dafür, dass Geld und Geschmack doch nicht ein und dasselbe sind.

Der Tod des Gianni Versace: eine theatralische Tragödie

Es waren dieselben Kritiker, die auch die schrillen Farborgien, die zu lauten, engen Medusa-Print-Hemden, die knappen, nur durch Sicherheitsnadeln gehaltenen Kleider, den offenkundigen Sex, mit dem Versace die Modewelt schockierte, als vulgären Kitsch abkanzelten. Dabei waren die Kreationen des „Pop-Tycoons von Renaissance-Format“, wie Wolfgang Joop seinen Designerfreund damals nannte, perfekt geschnittene „Lust auf Exzess“; es waren letztlich höchst elegante Kostüme, die eine theatralische Anarchie und Ironie besaßen. Welch Ironie des Schicksals auch, dass der Erfinder der pompösen Modeinszenierung einen Tod erfuhr, der ebenso einer theatralischen Inszenierung und einem Drama vom Ausmaß einer griechischen Tragödie gleichkam: am 15. Juli 1997 brach er auf den Marmortreppen seines Palazzos in Miami zusammen wie ein Schauspieler im Bühnenbild, niedergestreckt von zwei Schüssen des Massenmörders Andrew Cuanan.

2000 Quadratmeter Dekadenz für 125 Millionen US-Dollar

Abergläubisch sollte der neue Besitzer besser nicht sein – manche erklären den erneuten Verkauf gar mit dem schlechten Omen des Hauses, hat die Villa doch bis jetzt so einige Irrungen und Wirrungen durchlebt. Nur fünf Jahre war Gianni Versace hier glücklich, über zehn Jahre stand sie nach dem Verkauf durch die Familie leer, bis der Multimillionär Peter Loftin hier einen teuren Privatclub im Stil des römischen Palastes einrichtete.

Das Chateau Marmont der Ostküste, ein Ort für die Reichen und Schönen, sollte die Casa Casuarina werden, doch selbst die amerikanische High Society schien sich weder für den tragischen Tod des Modeschöpfers noch seinen güldenen, schwulstigen Stil zu interessieren. 2008 wurde der Club für Besucher geöffnet.

Programmpunkte für die Sensationstouristen: eine Führung von eleganten, in Versace gekleideten Damen durchs Haus und ein 50 Dollar teurer Kaffee in schwarz-goldenen Medusa-Tassen – Gruselfaktor inklusive. Es folgten Gerüchte über falsche Investitionen und dubiose Börsenspekulationen, bis das Haus vor drei Jahren mit Barton G. Weiss, Miamis Event- und Restaurant-Guru, einen neuen Besitzer fand. Er renovierte das Anwesen für eine Million Dollar ganz im opulenten Stil Versaces, machte daraus mit der „Villa by Barton G.“ ein Luxus-Boutique-Hotel mit Zimmerpreisen von 2.100 Dollar pro Nacht und scheiterte ebenso wie sein Vorgänger. Seit dem 8. Juni steht die „Casa Casuarina“ nun zum Verkauf: 2.100 Quadratmeter Dekadenz für 125 Millionen US-Dollar.

Silicon Versailles unterm Hammer

Das in den 1920er Jahren erbaute Anwesen im kalifornischen Woodside ist schon länger unter dem Namen “Silicon Versailles” auf dem Immobilienmarkt.

Silicon Versailles“ heißt ein Märchenanwesen im kalifornischen Woodside, das für den Verkäufer eher zur Gruselgeschichte mutiert ist: Die königliche Prachtvilla aus den 20er Jahren, ursprünglich für 21 Millionen Dollar auf dem Markt, kommt nun unter den Auktionshammer.

Historische Gebäude sind ein Traum – und häufig ein Alptraum für den Besitzer. Ständig muss an den jahrhundertealten Gemäuern etwas repariert werden – und das alles unter strengen Denkmalschutzauflagen. Da liegt es nahe, das historische Vorbild einfach nachzuempfinden – natürlich mit modernen Annehmlichkeiten wie Klimaanlage oder Fußbodenheizung. Besonders Versailles, das Schloss des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV., ist unter ambitionierten Immobilienentwicklern als Blaupause für Geldburgen der Neuzeit beliebt. Bei der solventen Zielgruppe scheinen die Versailles-Klone jedoch auf Vorbehalte zu stoßen: Ein standesgemäßes Domizil für den modernen Geldadel im kalifornischen Woodside, das den Spitznamen „Silicon Versailles“ trägt, kommt nun unter den Auktionshammer – ohne Mindestgebot.

Mini-Versailles in Silicon Valley

Das US-Auktionshaus Concierge Auctions bringt das 1.360 Quadratmeter große Anwesen im Versailles-Stil zur Auktion, nachdem es erst für 21 Millionen Dollar und später zum Kampfpreis von 13 Millionen Dollar auf dem Markt war – das in den 1920er Jahren erbaute Haus mit einem zwei Hektar großen Grundstück blieb trotzdem wie vorrevolutionäres Sauerbier liegen. Vielleicht wollten Kaufinteressenten nicht mit dem verschwenderischen Erbauer von Versailles in Verbindung gebracht werden – oder die fällige Grundsteuer für 2011 in Höhe von 162.229 Dollar wirkte abschreckend.

Ruhe-Oase für Risikokapital

Der frühere Bewohner des kalifornischen Mini-Versailles, der US-Wagniskapitalgeber Kevin Kalkhoven, ist inzwischen an die Ostseite der San Francisco Bay gezogen, schwärmt aber immer noch vom königlichen Wohngefühl: Das Gefühl von Glamour beim Betreten des Anwesens sei einzigartig, sagte er dem „Wall Street Journal“. Um das Schmuckstück aufzuwerten, hat Kalkhoven nach eigenen Angaben seit dem Kauf im Jahr 2000 für 16,3 Millionen Dollar noch ungefähr 3,8 Millionen Dollar in das königliche Anwesen investiert. Unter anderem ließ er Kunsthandwerker aus Frankreich einfliegen, die die Decken mit Blattgold verzierten.

Glamour des alten Europa

Wenn man das von Maklern mantraartig benutzte Versailles-Label ignoriert, fällt auf, dass die 20er-Jahre-Villa im ruhigen Woodside, die zehn Minuten Fahrt von Silicon Valley entfernt liegt, durchaus eine gewisse Grandezza im Stil des alten Europa besitzt. Die Eingangshalle ist mit Marmor verkleidet und neben den sieben Zimmern samt sieben Voll-Badezimmern gibt es einen Ballsaal, ein Billard-Zimmer sowie einen Weinkeller mit einer Kapazität von 5.000 Flaschen. Die zwei Küchen, die mit einem Speiseaufzug verbunden sind, machen royale XXL-Gelage möglich. Zum Besitz gehört – fast Pflicht für ein Anwesen im Versailles-Stil – ein klassischer französischer Barock-Garten, eine Orangerie sowie zwei Gewächshäuser und ein Küchengarten. Für standesgemäße Zerstreuung befinden sich ein Pool, ein Tenniscourt und ein Krocket-Rasen auf dem weitläufigen Gelände.

Der König-Ludwig-Fluch

Ein ähnliches Schicksal wie das kalifornische „Silicon Versailles“ teilt auch eine 8.350 Quadratmeter große Versailles-Kopie in Florida, die der Milliardär und Immobilienentwickler David Siegel bisher nur als Rohbau-Kulisse errichten konnte und die schon seit längerem wie ein Mahnmal für größenwahnsinnige Wohnträume auf dem Immobilienmarkt herumdümpelt. Fast wirkt es, als gäbe es eine Art Geister-Fluch des Sonnenkönigs, mit dem die Versailles-Klone belegt sind.

Teuerste Wohnung Berlins

Die teuerste Wohnung in Berlin ist ein Luxus-Apartment im Beisheim-Center am Potsdamer Platz. Für fünf Millionen Euro wurde das exklusive Domizil an eine amerikanische Unternehmerin verkauft. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 7500 Euro.

Für diesen Preis wird natürlich auch einiges geboten: insgesamt zehn Zimmer verteilen sich auf drei Wohnebenen. Allein der Billardsalon misst schon über 50 qm und der private Wellness-Bereich erstreckt sich über 80 qm. Vier Design-Bäder, zwei Loggien, eine mondäne Dachterrasse und ein Wohnzimmer mit einer Fläche von 130 qm schaffen ein luxuriöses Raumgefühl.

Central-Park-Feeling in Berlin

Bei der direkten Aussicht über den Tiergarten, auf das Brandenburger Tor und den Reichstag zeigt sich die Berliner Silhouette von ihrer reizvollen Seite und gibt der New Yorker Geschäftsfrau ein gemütliches Central-Park-Feeling.

Im linken Flügel des Beisheim-Centers liegt der Eingang zum Fünf-Sterne-Hotel Ritz-Carlton Berlin. Der Potsdamer Platz ist durch seine Historie und seine zentrale Lage eines der quirligsten Zentren der Berliner Metropole.

Die teuersten Wohnungen New Yorks

Die Stadt der Superlativen macht ihrem Ruf alle Ehre: An der Fifth Avenue steht ein dreistöckiges Penthouse zum Verkauf – zum unglaublichen Preis von 70 Mio. Dollar (52,5 Mio. Euro). Dazu kommen selbstverständlich noch die Unterhaltskosten: lächerliche 38 720 Dollar (29 066 Euro) im Monat. Allein das Wohnzimmer ist mit 325 m² etwa fünf mal so groß wie eine normale Stadtwohnung, und diente ehemals als Ballsaal. Von den vier Dachterrassen genießt man einen phänomenalen Panorama- Blick auf die Stadt. Die Räumlichkeiten werden von Servicepersonal betreut. Klingt nach Hotel? Das war es auch: Im Jahr 1930 entstand das Hotel Pierre im Stil der Neo-Renaissance. Über dreißig Jahre lang war es ein Treffpunkt der High Society New Yorks. Öl-Tycoon Paul Getty erwarb das Gebäude im Jahr 1940, später wurden einige Hotelzimmer in private Appartements umgewandelt: Prominente wie Elizabeth Taylor gehörten bald zu den Dauergästen. Im Film Ein Concierge zum Verlieben (1993) diente die Fassade des Pierre als Außenansicht des Luxushotels The Bradbury, in dem Michael J. Fox den Gästen jeden Wunsch von den Augen abliest. Nach wie vor spürt man den Hauch der Grandesse, vor allem im Ballsaal, wo ehemals Künstler wie der Komponist George Gershwin beschwingte Nächte zubrachten. Noch ein weiteres Hotel bietet die Möglichkeit der Dauermiete: 1907 eröffnete das legendäre Plaza am Central Park – ein Grand Hotel, in dem Stars wie Marlene Dietrich, Marilyn Monroe, Cary Grant, oder Truman Capote abstiegen. Mittlerweile wurden die Zimmerfluchten größtenteils in Luxusapartments umgewandelt. Das größte unter ihnen, die “State Suite”, ist für 39 Millionen Dollar zu haben. Dafür stehen dem Käufer auf annähernd 1000 m² unter anderem sieben Bäder, Ankleidezimmer, zwei Küchen, und eine 17 Meter lange “Kunstgalerie” zur Verfügung – und für Freunde der Diskretion gibt es neben dem Haupteingang noch zwei versteckte Seitenpforten.

Die Teuersten Bürostandorte der Welt

Zwar sinken die Büromieten seit der Wirtschaftskrise auch in den Top-Lagen – doch vielerorts sind die Mieten immer noch so atemberaubend wie die Aussicht aus dem Bürosessel. London, Tokio, Hongkong und Moskau sind die derzeit teuersten Bürostandorte. Hatte laut einer Studie der Immobilienberatung CB Richard Ellis im ersten Halbjahr 2009 Tokio London den Spitzenrang abgelaufen, ist nun London wieder „on top“. Im Londoner Westend wird ein Quadratmeter zu monatlich etwa 110 Euro vermietet – mit deutlichem Aufwärtstrend. Um 70 % sollen die Mieten in den kommenden fünf Jahren steigen. Das könnte auch ein grund für die große Dichte an Hedgefonds sein. Auch in anderen Städten ließ sich 2009 ein deutlicher Anstieg der gewerblichen Mieten verzeichnen: Büroflächen in Sao Paulo und Rio de Janeiro sind mittlerweile teurer als in Midtown Manhattan. Und der schottische Newcomer Aberdeen konnte einen Anstieg von 12,3 Prozent verbuchen.

Die teuersten Miet-Städte der Welt

Nach wie vor ist New York City für Einzelhändler der teuerste Immobilienmarkt der Welt. In Top-Lagen bringt ein Quadratmeter etwa 12.062 Euro jährlich. Das gilt natürlich vorzugsweise – wie eh und je – für die Upper East Side. Park Avenue, Madison Avenue, und natürlich jener Abschnitt der Fifth Avenue mit Blick auf den Central Park, den man gemeinhin „Gold Coast“ Manhattans nennt – das sind die „1a“-Adressen der Stadt. Wer hier wohnt, dem könnte schon mal eine Einladung zum Cocktail-Empfang bei New Yorks Superreichen ins Haus flattern.

Die teuerste Wohnung der Welt

Ein spektakulärer Deal konnte im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden: Die teuerste Wohnung der Welt, eine Fünf-Zimmer-Luxuswohnung in Hongkong, China, wechselte den Besitzer. Skurrilerweise befindet sich die Wohnung mit atemberaubendem Blick über Hongkong in der 68. Etage – obwohl das Gebäude bautechnisch gesehen insgesamt nur 40 Stockwerke aufweist. Im westlichen Kulturkreis überspringt man bei Sitzreihen im Flugzeug oder Stockwerken in Hotels gerne die Nummer 13 – um Unglück zu vermeiden.

Ähnliche Gepflogenheiten gibt es auch in anderen Kulturen. Aber ob der Makler aus Gründen des Aberglaubens oder der finanziellen Berechnung gehandelt hat – Glück brachte ihm die Nummerierung auf jeden Fall: umgerechnet etwa 38 Millionen Euro zahlte der neue Eigentümer für die Wohnung.

Kurz vor dem Verkauf hatte noch Donald Tsang, Verwaltungschef der chinesischen Sonderwirtschaftszone Hongkong, vor der «Möglichkeit einer Immobilienblase» gewarnt. Als weltweit teuerste Wohnung galt bisher ein Appartement in London, das für umgerechnet 70.000 Euro/m² verkauft worden war.

 

 

Das Teuerste Haus der Welt

Auf Sylt befindet sich ein Häuschen namens „Waterküken“ mit gerade mal dreißig Quadratmetern Wohnfläche. Dieses Domizil möchte der Eigentümer M. Haase nun für 4,8 Millionen Euro an den Mann oder die Frau bringen – das entspräche einem schwindelerregenden Quadratmeterpreis von 160.000 Euro. Moderator Johannes B. Kerner hatte das Häuschen samt dazugehörigem Grundstück von 2.400 Quadratmeter bereits gekauft – und prompt wieder zurückgegeben, weil er keine Anbaugenehmigung erhielt. Sollte eine solche Baugenehmigung doch noch erteilt werden, möchte Haase pro Quadratmeter zusätzliche 100.000 Euro verlangen. Die vormals als teuerstes Haus der Welt gehandelte Residenz ist „The Pinnacle“ („Der Gipfel“) im US-Bundesstaat Montana. 25.000 Euro pro Quadratmeter kostet der Luxus in Form einer Villa mit eigenem Helikopter-Landeplatz, Pools und Skilift.

Luxus im Tiefschnee: The Pinnacle (Montana, USA)

Bevor es das Milliardenhaus von Mumbai-Milliardär Mukesh Ambani gab, stand das teuerste Haus der Welt in der Einöde der Rocky Mountains. Für 155 Millionen USDollar ließ Bauherr Time Blixseth dort ein Domizil errichten, das dem von Milliardären stark frequentierten Yellowstone alle Ehre machte.

Für Blixseth ist “The Pinnacle”so etwas wie eine Visitenkarte. Als Gründer des exklusiven “Yellowstone Clubs” (Aufnahmegebühr rund 250.000 US Dollar) zeigte er seinen Mitgliedern, wo der Standard liegt. Eingebettet in die atemberaubende Landschaft der Rocky Mountains von Montana wird es seinem Namen (der Gipfel) mehr als gerecht.

Im The Pinnacle ist auch die Garagenauffahrt beheizt

Das spektakulärste Detail des Anwesens ist wohl der eigene Skilift:Mit romantischen Gondeln heben Abfahrwillige direkt aus dem hauseigenen Skizimmer ab in die Höhen und hinein in eines der besten Skigebiete der Welt. Dagegen verblasst der eigene Helikopter-Landeplatz beinahe – und wurde dafür auf dem höchsten Punkt des Grundstücks gelegt…

Beinahe ebenso beeindruckend erscheint, dass nicht nur jeder Zentimeter des Fußbodens im Inneren beheizt ist, sondern auch die Auffahrt zu den Garagen.

Ein Weinkeller mit Platz für 8000 Flaschen sowie Innen- und Außenpool gehören ebenso dazu wie vier Gästehäuser, in denen selbst der spontanste Besuch königlich hausen kann.

Yellowstone Club:Exquisite Einsamkeit

Jedes Badezimmer ist mit einem eigenen Kamin ausgestattet. Das Interieur wurde von renommierten Innenarchitekten abgestimmt, um in Haupt- und Gästehaus unterschiedliche Atmosphären herzustellen.

Platz genug bietet The Pinnacle für all das zur Genüge im verlassenen Montana; insgesamt umfasst das Anwesen 64 Hektar. Die Einöde hat System:Insgesamt sind mehr als 14.000 Hektar für den Yellowstone Club abgeriegelt. Nur 250 Familien haben hier überhaupt Zutritt. Wer es einsam magt, ist hier gut aufgehoben.

 

Das teuerste Haus der Welt: The Antilla, Mumbai (Indien)

Das teuerste Haus der Welt steht in einer der aufstrebendsten Metropolen auf dem Planeten: “Antilla”, Heim des indischen Milliardärs Mukesh Ambani residiert über den Dächern Mumbais, dem pulsierenden Finanzzentrum des boomenden Subkontinents.

Das teuerste Haus der Welt ist auch eines der spektakulärsten und steht in Indien für den Anbruch eines neuen Zeitalters, in dem die asiatischen Wirtschaftsmächte dominieren.

Das teuerste Haus der Welt ragt 173 Meter in die Höhe

Angelehnt an die “Hängenden Gärten Babylons” kreierte das Architekturbüro Perkins und Will aus Chicago für geschätze eine Milliarde US-Dollar ein futuristisches Gebäude, das die Gesetze der Statik an ihre Grenzen bringt und Raum nicht in die Breite, sondern in die Höhe definiert. “The sky is the limit”, so das Motto dieses faszinierenden Bauwerks.

Über den Dächern der Stadt liegen vor allem die großzügig gebauten Stockwerke 15 bis 27; am höchsten Punkt ragt das Dach 173 Meter in die Höhe. In dieser Größe haben sonst bis zu 40 Stockwerke Platz.

Doch der Raum ist wohlgenutzt: Auf diese Stockwerke verteilen sich Gärten, ein Kino, Tennnisplätze sowie eine hauseigene Autowerkstatt, um die Fahrzeugflotte der Familie in Stand zu halten.

Und mit rund 37.000 Quadratmetern Wohnfläche haben die Ambanis, bestehend aus Vater, Mutter, zwei Kindern und einer Großmutter, mehr Platz als es im Schloss Versailles gibt. Wenn das der Sonnenkönig wüsste…

Das größte Haus der USA: The Versailles in Orlando (Florida, USA)

Es ist das größte Haus der USA, steht für den Reichtum und die unbegrenzten Möglichkeiten, aber auch für die traurige Geschichte der Finanzkrise. David Siegel liess nach einem verträumten Urlaub nach Europa der Gedanke nicht mehr los, ein eigenes Versailles zu bauen.

Ganz Amerikaner tat er es – es wurde das größte (Privat-)Haus der USA. Und dass, obwohl es nicht ganz fertig wurde. Als Betreiber von Feriensiedlungen wurde er dann zum Opfer der Immobilienkrise. Jetzt ist das größte Haus der USA auch die größte Immobilie, die zum Verkauf steht. Für 75 Millionen US Dollar ist sie zu haben.

Das moderne Versailles:Tennisplatz und Bowlingbahn

Allein der Standort war bisweilen nicht sonderlich glamourös:Orlando in Florida, das lange Zeit darunter litt, allein mit Disneyland in Verbindung gebracht zu werden. Doch da der Bundesstaat immer attraktiver wurde, gewann schließlich auch Orlando.

Palastartig ist im Versailles von Florida vor allem die Eingangshalle. Sie wird von einer riesigen Glaskuppel verziert, deren Fenstergläser in den Farben einer Kathedrale leuchten.

Eine Spielhalle und die Garage für 20 Autos

Ganz wie der Sonnenkönig setzte Siegel darin vor allem auf riesige eigene Gemächer. Ein riesiges rotierendes Bett sollte die Ruhestunden versüßen. Neben den Privaträumen verfügt der kleine Palast über 13 weitere Schlafzimmer.

Dazu kommen 23 Badezimmer, elf Küchen und drei Swimmingpools – einer davon mit olympischen Maßen. Für den Sportler Siegel gehören zudem noch ein Fitnessstudio, zwei Tennisplätze und ein Baseballfeld zur Ausstattung.

Und eine Garage mit Platz für 20 Autos, die eigene Spielhalle und eine Bowlingbahn lassen machen The Versailles endgültig zum Traumhaus für echte Kerle.

Ein Haus noch größer als ein Schloß: Updown Court, Surrey (England)

22 Schlafzimmer gehören zu Updown Court, dem einst teuersten Privathaus der Welt in Windlesham in Surrey, Südengland. Und jedes hat ein eigenes Marmorbad.

Doch damit hört der Luxus in dem prächtigen, schlossähnlichen Gebäude nicht auf: Ein Kino für 50 Besucher, fünf Swimmingpools, von denen einer wie ein römisches Bad aussieht, und eine Garage für acht Limousinen gehören ebenso zu Updown Court. Selbst an einen beheizten Pferdestall wurde gedacht.

Updown Court:Ein Schloß mit 103 Zimmern

Die Fläche des Anwesens ist größer als die königlichen Residenzen Hampton Court Palace und Buckingham Palace. Entworfen hat das Gebäude der Architekt John B. Scholz. Der Amerikaner ist auf Luxusbauten spezialisiert.

Entsprechend majestätisch kommt Updown Court mit seinen 103 Zimmern daher. Erbaut wurde es im neoklassischen kalifornischen Stil. Der Wert des Anwesens, zu dem noch 230.000 Quadratmeter Land gehören, liegt bei etwa 70 Millionen Pfund.

Der Vorgängerbau, das originale Updown Court, wurde 1924 erbaut und 1977 bei einem Feuer zerstört. Auf den niedergebrannten Fundamenten entstand mit viel Aufwand das heutige Gebäude ab 2002, vollendet wurde es 2006/7. Nur edelste Materialien wurden verwendet, von Marmor aus Guatemala bis zu feinstem grauem Schiefer.

Die Royals und Elton John als Nachbarn

Auch eine Panik-Suite entstand in Updown Court – ein Raum ohne Fenster und mit Stahltür, in dem man sich bei Feuer oder anderem Ungemach in Sicherheit bringen kann. Umgeben ist das Gebäude von Landschaftsgärten, zu denen große Wiesen und ein See mit Fontäne gehören.

Kein Wunder, dass die Nebenkosten für Updown Court bei geschätzten 500.000 Dollar pro Monat liegen. Noch hat sich kein Käufer für das Anwesen gefunden. Angenehmer Nebeneffekt für Interessenten: Windsor Castle liegt gleich nebenan, und auch Elton John ist Nachbar.

John Travolta: Ein Haus für ein Flugzeug, Ocala (Florida, USA)

John Travolta zeigte sich beim Kauf seiner Villa in Ocala, Florida zwar vergleichsweise bescheiden. Den Preis von rund 2,5 Millionen USDollar macht das Anwesen jedoch durch ein spektakuläres Detail wieder wett:Ein großes Flugzeug parkt vor der Haustür von John Travolta.

Nichts Ungewöhnliches in diesem Ort zwischen Jacksonville und Tampa:Zu Ocala gehört die „Community Jumbolair“. Hier wohnen Menschen, die mit dem Jet zur Arbeit fliegen.

Ursprünglich gehörte das Gelände, auf dem die Villa steht, dem Fitnessgeräte-Hersteller Arthur Jones und seiner Frau Terri Thayer, die hier neben einem Haus eine Rollbahn für seine Flugzeuge bauen ließ und einen Privatzoo anlegten.

John Travolta:Auch die Flugzeug-Crew hat bei ihm Platz

Nach der Scheidung kaufte Terri Thayer ihrem Ex-Mann das Gelände ab und begann mit den Planungen für die Flieger-Community. Dazu gehörte auch die 2300 Meter lange Startbahn, auf der auch eine riesige Boeing 747 landen könnte – genau richtig für jene, die mit dem eigenen Jet zur Arbeit fliegen.

Einer der ersten Grundstückskäufer war John Travolta, der bekanntlich ein begeisterter Flieger ist und neben Kleinflugzeugen auch große Maschinen wie die Boeing 707 und 747 fliegen kann. Für sein Hobby suchte er ein Grundstück, auf dem neben einem Haus auch Hangars für seine Flugzeuge Platz finden. Sechs Schlafzimmer haben genug Platz, um auch die Flugzeugbesatzung unterzubringen.

Das Flugzeug stammt von Qantas

Zur Villa, einem modernen weißen Flachbau, gehören noch ein Swimmingpool und zwei Flugzeug-Hangars. Darin findet neben einer Gulfstream lässig auch die eigene Boeing 707 Platz, mit der der bekennende Scientologe regelmäßig ins Zentrum der Sekte in Clearwater nahe Tampa fliegt.

Das Flugzeug, das der Schauspieler von der australischen Fluggesellschaft Qantas übernahm, bot einmal Platz für 150 Passagiere. Heute ist es wie eine Wohnung ausgestattet, mit Schlafzimmern, Fernsehraum, Esszimmern und anderen Bereichen.

Durch die großen Fenster der Villa hat man einen guten Blick auf die Flugzeuge. Und auch sonst hatte John Travolta ziemlich genaue Vorstellungen von seiner Traum-Villa, die die Architektin Dana Smith erbaute. Drei Architektur-Stile vereinigen sich in dem Haus: die klaren Linien Frank Lloyd Wrights, die Eleganz von Eero Saarinen und die geschwungenen Linien von Morris Lapidus.

Das Innendesign übernahmen Michael James und sein Team. Die Wände im Esszimmer schmückt ein Gemälde, das einer Anzeige von 1937 entnommen ist – natürlich mit einer Flughafen-Szene.

Hollywood’s Darling: Hearst Castle, San Simeon (Kalifornien, USA)

Mehr als eine Million Besucher pro Jahr stehen staunend vor dem eindrucksvollen Hearst Castle im kalifornischen San Simeon auf halber Strecke zwischen Los Angeles und San Francisco oberhalb des legendären Pacific Coast Highway.

Mit dem Komplex aus einem Haupthaus, das an eine Kathedrale erinnert, und drei Gästehäusern setzte sich der Zeitungsverleger William Randolph Hearst selbst ein Denkmal. Hearst, einst Mitbegründer der Klatschpresse, ließ sich 30 Jahre Zeit für den Bau. Doch 1951 starb er, noch vor der kompletten Vollendung seines Wohntraumes.

1922 hatte Hearst die Architektin Julia Morgan mit dem Bau des Hearst Castle beauftragt. Sie plante im Haupthaus 115 Zimmer. 38 davon wurden Schlafzimmer – der Hausherr hätte locker jede Nacht in einem anderen Raum nächtigen können. Zwei Bibliotheken und ein gigantisches Speisezimmer entstanden in dem Hauptgebäude, das „Casa Grande“ genannt wurde und mit ihren 40 Meter hohen Türmen der Kathedrale von Sevilla nachempfunden ist.

Heute ist Hearst Castle mindestens 300 Millionen wert

Ganz eng an die Originale hielt sich die Architektin nicht, und so entstand ein Phantasieschloss der Extraklasse. Kitsch und Kunst gehen hier eine eindrucksvolle Liaison ein. Blickfang auf dem etwa 500.000 Quadratmeter großen Grundstück ist das Schwimmbad, das von einer antik anmutenden, schneeweißen Tempelfassade umgeben ist.

Ein weiteres Schwimmbad entstand im römischen Stil. Überall in den Häusern erinnern Statuen, Vasen, Figuren und Teppiche an die Sammlerleidenschaft William Randolph Hearsts. Sogar lebende Bäume ließ er aus Europa zu seinem Schloss bringen. Und er siedelte einen ganzen Zoo aus Zebras und anderen Tieren an. Wie viel der Hausherr für sein Hearst Castle zahlte, ist nicht bekannt, geschätzt wurden 30 Millionen Dollar.

Heute läge der Preis bei mindestens 300 Millionen Dollar – ohne die Einrichtungsgegenstände. Sicher ist aber, dass Hearst ursprünglich nur einen Bungalow geplant hatte, der dann aber wegen der großen Kunstsammlung schnell gigantische Ausmaße annahm.

Ein Darling in Hollywoood

Angestichts der spektakulären Ausstattung ist es nicht verwunderlich, dass Hearst Castle in Hollywood für Aufsehen sorgte. Regelmäßig lud der Hausherr Stars wie James Stewart und Clark Gable und Polit-Größen wie Winston Churchill und Franklin D. Roosevelt auf sein noch nicht ganz vollendetes Anwesen ein. Und noch heute lockt Hearst Castle zahllose Besucher an.

In fünf verschiedenen Touren kann das Schloss, dessen Verwaltung 1957 an die Californian State Parks überging, besichtigt werden. Mitglieder der Hearst-Familie dürfen das Anwesen allerdings benutzen, wann immer sie wollen.

Traumschloss in Südfrankreich: Villa Leopolda, Villefranche-sur-Mer (Frankreich)

Als der belgische König Leopold II die Villa Leopolda im südfranzösischen Villefranche-sur-Mer nahe Nizza im Jahre 1902 erbauen ließ, ahnte er nicht, dass das Gebäude einmal die wohl teuerste Privatvilla der Welt werden würde. Und selbst im Ersten Weltkrieg war sie als Offiziers-Lazarett von Luxus weit entfernt.

Erst in den fünfziger Jahren begann ihr sozialer Aufstieg, als die Familie des Fiat-Chefs Gianni Agnelli die Villa Leopolda kaufte. Fortan kam der Jetset. Zu den Gästen der regelmäßigen Partys in Villa Leopolda gehörten Frank Sinatra, Ronald Reagan und Prinzessin Caroline von Monaco.

Fünfzig Gärtner und Panoramablick

Acht Hektar Park umgeben das umbrafarbene Gebäude im Stil der Belle Epoque – ein Traum mit Giebeln, Terrassen und Türmchen. Die 2700 Quadratmeter große Villa und ihre Nebengebäude sind kaskadenartig an den Hang der Côte d’Azur herangebaut, dazwischen finden sich Buchsbaumhecken und Zypressen, Olivenbäume, Rosenbeete, Zitronenbäume und ein Swimmingpool.

50 Gärtner kümmern sich um das Grün rund um die Villa, zu der auch ein Hubschrauberlandeplatz gehört. Eine der größten Attraktionen des Mittelmeertraums aber ist der Panoramablick aufs Meer.

Villa Leopolda:Derzeit ohne Hausherr

Kein Wunder, dass die Villa Leopolda sehr begehrt ist. Besonders der russische Geldadel ist, der ohnehin eine Vorliebe für die Côte d’Azur hat, scheint sehr interessiert. 2008 bot der russische Multimilliardär Mikhail Prokhorov, einer der drei reichsten Männer in Russland, 500 Millionen Euro für das Domizil.

Er wollte die Villa von Lily Safra, der Witwe des libanesischen Bankiers Edmond Safra, kaufen und überwies 39 Millionen Euro als Anzahlung. Doch die Finanzkrise verhinderte den Deal, Prokhorov trat vom Kaufvertrag zurück und forderte die Anzahlung erfolglos zurück. Seither wartet die Villa auf neue, betuchte Kaufinteressenten.

 

Talkmasterin Oprah Winfrey lebt im Promised Land, Montecito (Kalifornien, USA)

Oprah Winfrey ist eine lebende Legende, weil sie wie kaum eine andere es versteht, die intimsten Details im Leben anderer Menschen fernsehgerecht emotional aufzubereiten. Damit verdiente sie ein Vermögen.

Für sie selber gilt diese Offenheit jedoch nur äußerst eingeschränkt. Ihr Haus beispielsweise ist strikte Privatangelegenheit. Dabei müsste zunächst die Frage gestellt werden, welches: Oprah Winfrey besitzt Häuser, Wohnungen, Hütten und Anwesen in Kalifornien, Chicago, New Jersey Florida, Georgia, Colorado, auf Maui, Hawaii sowie auf Antigua.

Ein Landsitz im georgianischen Stil

Als Hauptwohnsitz gilt wohl das Anwesen im georgianischen Stil in Kalifornien, dem die Talkmasterin und Geschäftsfrau den bescheidenen Titel „The Promised Land“ gab.

Ins Innere kommen Außenstehende kaum. Die US-Amerikanerin kann es sich leisten, selbst bei einem Empfang für Präsident Obama die Pressemeute fernzuhalten. Andere nutzen ein solches Dinner für PR, Oprah Winfrey hat das nicht nötig.

Einige Daten gibt es zum Haus natürlich doch: Das Anwesen in Montecito hat 2001 rund 52 Millionen US-Dollar gekostet, verfügt über mehre kleine Teiche und einen künstlichen See. Neben dem Haupthaus gibt es ein Gäste- und ein Torhaus.

2000 Quadratmeter für die mächtigste Frau der USA

Auf ihrem Grund könnte sich Winfrey, wenn sie denn wollte, rund 20 Fußballplätze einrichten. Insgesamt misst dasGelände 170.000 Quadratmeter und der Gebäudekom, wenn man den spärlichen Quellen glauben darf, über etwa 2000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche.

Für den Fall das die einflussreichste Frau der USA sich mal bodenständig verwirklichen möchte, steht außerdem eine Scheune und landwirtschaftliches Equipment zur Verfügung.

Bill Gates’ High-Tec-Domizil im Grünen, Medina (Washington, USA)

Es gibt Grundstücke, die auch ohne großen Glamourfaktor wie Traumstrände oder Nähe zu Palästen unspektakulär großartig sind. Im Nordwesten der USA, am Lake Washington bieten das in bester Hanglage einige Grundstücke, die entspanntes Leben in der Natur versprechen. Einer der Eigenheimbesitzer mit Seeblick Ist Bill Gates.

Der Software-Milliardär hat sich in Medina, Washington, ein Wohnhaus gebaut, das im Pacific-Stil mit viel Naturbaustoffen und Glas sich beinahe unauffällig in die Natur einfügt. Der gewollte Eindruck täuscht: Bill Gates Haus hat eine Grundfläche von 6100 Quadratmetern und ist, wenn auch kaum sichtbar, ein verschachtelter Bau mit mehreren Nebengebäuden.

Bill Gates verbindet in seinem Haus Tradition und Moderne

Der Microsoft-Gründer hat beim Bau seines Hauses Tradition und Moderne miteinander verbunden. Einerseits leistet sich Gates den Luxus einer Privatbibliothek mit Büchern, andererseits ist das Haus ein einziger Computer, ein High-Tec-Gebilde, dessen Funktionen zentral über Touchpad-Fernbedienungen (bei der Einweihung noch revolutionärer als wenige Jahre später) zu steuern sind. Angeblich erkennt es jeden Bewohner sowie dessen Aufenthaltsort – und reguliert automatisch die Licht- und Klima-Einstellungen nach dessen Vorlieben.

Dass das Ultra-moderne Haus von Bill Gates mit seinem Windows-Betriebssystem gesteuert wird, hat Kritiker zu sanften Spott über die Funktionalität veranlasst. Der Software-Milliardär wird darüber stehen, hat er sich doch ein Anwesen geschaffen, das in jeder Hinsicht visionär ist und gleichzeitig viel Lebensqualität verspricht.

Ganz billig ist das alles nicht. Angeblich kostete das Gebäude 147 Millionen US-Dollar. Allein die Grundsteuer betrug, wenn man den Quellen glauben darf, mehr als eine Million Euro.

Ein Privatkino mit 20 Plätzen

Für Bill Gates stellen solche Summen kein Problem dar. Sein Vermögen wird auf 56 Milliarden Dollar geschätzt.

Weitere Besonderheiten des Hauses, soweit bekannt, sind ein Privatkino mit 20 Sitzen und ein 250 Quadratmeter großer Fitnessraum mit angeschlossenen Trampolinbereich mit ausreichend lichter Höhe für große Sprünge, wie sie ein Mann wie Bill Gates nun mal gewöhnt ist.

One Hyde Park: Der exklusivste Wohnblock der Welt, London (UK)

Der Blick auf den Hyde Park ist grandios, die Nachbarschaft exquisit: Der Apartmentkomplex One Hyde Park in London ist der exklusivste Wohnblock der Welt. Und der hat seinen Preis: Bis zu 60.000 Pfund (etwa 67.000 Euro) pro Quadratmeter legten die neuen Bewohner für ihren Wohntraum auf den Tisch.

Das teuerste der insgesamt 83 Apartments in One Hyde Park wechselte im August 2010 für etwa 156 Millionen Euro den Besitzer, das preiswerteste kostete etwa 6,5 Millionen Euro. Im Januar 2011 war das Gebäude nach fünf Jahren Bauzeit eröffnet. Käufer des teuersten Apartments war der russische Oligarch Rinat Achmetow. Auch die Popsängerin Kylie Minogue kaufte sich eines der Luxus-Apartments.

One Hyde Park bietet “Panic Room” inklusive

Entworfen hat den Komplex aus Stahl und Glas, der aus vier unterschiedlichen Gebäuden mit bis zu 13 Stockwerken besteht, das Architekturbüro Rogers Stirk Harbour + Partners, um die Innenausstattung kümmerten sich die Brüder Nick und Chris Candy.

Und die kann sich sehen lassen: Edle Hölzer und luxuriöser Stein wurden in den etwa 250 bis 2700 Quadratmeter großen Apartments und Penthäusern verwendet, die Räume sind groß und hell, es gibt großzügige Ankleidezimmer, Seidenvorhänge, die sich bei starker Sonneneinstrahlung selbst schließen.

Privathaus mit Hotelservice

Das luxuriöseste Apartment hat einen eigenen Weinkeller, schusssichere Fenster und einen Panic Room, in dem sich Bewohner im Einbruchsfall verschanzen können. Eindrucksvoll ist auch der Service, der auf die Bewohner des One Hyde Park wartet.

Weil der Komplex direkt neben dem First-Class-Hotel „Mandarin Oriental London“ liegt, können sie den Hotel-Service vom Essen bis zur Massage 24 Stunden am Tag nutzen. Außerdem gibt es in dem Gebäude ein 21-Meter-Schwimmbecken, Saunen, ein Kino, einen Golfsimulator, kleine Geschäfte und einen Weinkeller. Einige Penthäuser haben kugelsichere Fenster und Luftreinigungssysteme.

Calabasas Castle: Hollywoodreife Burganlage für Will Smith, Calabasa (Kalifornien, USA)

Hollywood-Star Will Smith hat sich nach eigenen Vorstellungen ein Haus in Kalifornien bauen lassen, über das die Geschmackswächter bis heute streiten.

Die Tatsache, dass sich die Kinder beim Einzug gleich mehrere Zimmer aussuchen durften, lässt die Dimensionen des Baus zumindest erahnen

Will Smith ist ein Entertainer durch und durch und zeigt das bei der Beschreibung seiner Bleibe, über die ihm folgender Satz zugeschrieben wird: „Ich hasse mein Haus. Es macht jeden Versuch, meine Kinder unter Hausarrest zu stellen, zum Witz.“

Luxus pur auf mindestens drei Ebenen

Tatsächlich gleicht die Behausung des Hollywood-Stars aus der Luft eher einer mittelalterlichen Burganlage samt Bergdorf – allerdings einem außerordentlich luxuriösem Bergdorf: Der Bau liegt an einem Berghang und zieht sich über mehrere Ebenen hinweg. Pueblo-artige Flachdächer wechseln sich mit kleinen Kuppeln ab, die Grundfarben scheinen mit Erdtönen der Natur abgeschaut.

Wie es im Inneren aussieht, gehört zu den besser gehüteten Geheimnissen Hollywoods. Der US-amerikanische Schauspieler, unter anderem durch Blockbuster wie „Men in Black“, „I Robot“ oder „I am Legend“ bekannt, schirmt gemeinsam mit Ehefrau Jada Pinkett Smith diesen Teil seines Lebens eher streng ab.

Ein Sportpark für Fitness-Freak Will Smith

Dennoch gibt es einige interessante Fakten über „Calabasas Castle“ – so heißt der 20-Millionen-Bau von Will Smith sinnigerweise – zu berichten. Zum Haus gehören natürlich ein Tennisplatz und ein Pool. Das allein wäre noch nicht spektakulär, aber Sportfreak Will Smith hat sich für sein neues Haus, das er 2004 bezog, außerdem einen eigenen Basketballcourt und einen Minigolfplatz mit zwei Par-3-Bahnen gestalten lassen.

Für beschauliche Momente im dauerstaubigen kalifornischen Hinterland hat sich Will Smith in sieben Jahren Bauzeit außerdem auch einen eigenen See bei seinem Hausanlegen lassen.

Nicht direkt zum Haus, aber in direkter Nachbarschaft liegt die „New Village Leadership Academy“, eine Privatschule, die Smith-Gattin Jada gründete, um den eigenen Nachwuchs nach angemessenen Prinzipien erziehen lassen: Auch über diese Prinzipien wird in Hollywoods Klatschblättern heftig spekuliert.

Angeblich steht Will Smith Scientology nahe, zumindest die Erziehungsprinzipien des Scientologygründers Ron Hubbard kommen in der Schule zur Anwendung

Die schönsten Luxus Häuser und Schlösser Deutschlands

Schloss Dyck in Nordrhein-Westfalen

Das imposante Wasserschloss gilt als eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler am Niederrhein. Seit 1094 war Schloss Dyck ununterbrochen im Besitz der fürstlichen Familie zu Salm-Reiffenscheidt-Dyck.

Das imposante Wasserschloss gilt als eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler am Niederrhein. Seit 1094 war Schloss Dyck ununterbrochen im Besitz der fürstlichen Familie zu Salm-Reiffenscheidt-Dyck.

Höhepunkt jedes Besuches ist das von Park und Wasser umgebene Schloss. Der Ausstellungsbereich im Obergeschoss schlägt mit moderner Kunst einen spannungsreichen Bogen zwischen Alt und Neu. Die repräsentativen Festräume im Südflügel werden heute für diverse Veranstaltungen genutzt. So zum Beispiel das stimmungsvolle Terrassenzimmer des Schlosses, in dem sich Verliebte am ersten Samstag jeden Monats in der idyllischen Atmosphäre des Schlosses trauen lassen können; der Schlossgarten bietet schließlich den perfekten Rahmen dafür. Basierend auf den Ideen des Fürsten Joseph, der Anfang des 19. Jahrhunderts in Schloss Dyck eine der größten Pflanzensammlungen Europas aufbaute, stehen hier Pflanzenthemen im Vordergrund, ob Rosen, Obst, Gingko oder gar Bambus.

Schloss Dyck bezaubert seine Gäste nicht nur am Tag: Als Veranstalter einer Illumina-Reihe wird der historische Park von Schloss Dyck jährlich Mitte September phantasievoll in Szene gesetzt. Auch die Ohren der Besucher werden hier bei regelmäßig stattfindenden Schlosskonzerten verzaubert.

Schloss Ippenburg in Niedersachsen

Eingebettet in eine Wiesen- und Parklandschaft verborgen hinter hohen Kastanien liegt märchenhaft anmutend das Schloss Ippenburg, einem neugotischen Bau aus dem 19. Jahrhundert.

Eingebettet in eine Wiesen- und Parklandschaft verborgen hinter hohen Kastanien liegt märchenhaft anmutend das Schloss Ippenburg, einem neugotischen Bau aus dem 19. Jahrhundert.

Das heutige Schloss ist bereits das dritte an dieser Stelle und seit über 600 Jahren im Besitz der Familie von dem Busche-Ippenburg. Eine großzügige Park- und Wiesenlandschaft, 300 Hektar Acker und noch einmal so viel Wald umgeben das Schloss und den üppig blühenden Schlossgarten. „Dynamik statt Konservierung“ lautet hier die Devise – Schloss Ippenburg ist kein Museum, sondern ein lebendiger Ort. In den Ippenburger Gärten werden historische Bauten und Uralte Eichen ergänzt von neuen Gartenkreationen des britischen Gartendesigners Christopher Bradley-Hole. Für Gartenliebhaber sind sie alljährlicher Schauplatz des im Jahr 1998 von Viktoria Freifrau von dem Busche etablierten Ippenburger Schloss- und Gartenfestivals.

Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe, Deutschland

Einer der jüngsten Zugänge der „Small Luxury Hotels of the World” ist das kleine, außergewöhnliche Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe in der Region Hohenlohe. Der luxuriöse Hotelkomplex besteht aus 66 stilvollen Gästezimmern und Suiten, die auf vier Gebäude aufgeteilt und von einer 40.000 m² großen Parklandschaft umgeben sind. Besonders auffallend sind die 5 Komfortzimmer und -suiten im sogenannten „Zirbelholztrakt“, die rustikal mit Möbeln aus Zirbelholz eingerichtet sind. Die anderen Zimmer sind in Pastelltönen und gemütlichem Stil eingerichtet. Feinschmecker erwartet im Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe ein kulinarischer Hochgenuss. Unter der Leitung des Sternekochs Boris Benecke werden die Gäste im hoteleigenen Gourmet-Restaurant in edlem Ambiente mit Köstlichkeiten einer nationalen und internationalen Sterneküche verwöhnt. Der Wellness – und Spabereich des Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe verfügt über 13 Behandlungsräume für Wellness und Kosmetik, SPA-Suiten, Außenpool, Innenpool mit Kamin und über eine KLAFS-Saunalandschaft. Gleich neben dem Schlosshotel befindet sich ein 18-Loch-Golfcourse, dessen Angebot ab Juni 2010 um eine Golf Akademie erweitert wird. Das Wald und Schlosshotel Friedrichsruhe bei Hohenlohe ist ein würdiger Zugang zu den “Small Luxury Hotels of the World” und ein luxuriöses Hideaway im Süden von Deutschland.

Burg Satzvey in Nordrhein-Westfalen

Die Wasserburg in Nordrhein-Westfalen befindet sich seit 300 Jahren im Besitz der Familie des Grafen Beissel von Gymnich. Sie ist für historische und romantische Veranstaltung über die Grenzen Deutschlands bekannt.

Die Wasserburg in Nordrhein-Westfalen befindet sich seit 300 Jahren im Besitz der Familie des Grafen Beissel von Gymnich.

Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen von 1396, vermutet wird aber, dass die Grundmauern des Schlosses noch sehr viel älter sind. Die vieltürmige Wasserburg ist im Kern ein unverfälschtes gotisches Burghaus mit Zwinger. 1880 wurde das Anwesen von Dietrich Graf Wolff von Metternich zu einer spätromantischen Anlage ausgebaut. Heute lebt sein Urenkel Franz Josef Graf Beissel von Gymnich mit seiner Frau Jeannette Gräfin Beissel von Gymnich in den luxuriösen Gemäuern.

Die Burg öffnet ihre Tore auch für Besucher: Zu jeder Jahreszeit werden Veranstaltungen verschiedenster Art organisiert und machen die Burg zu einem sich stetig wandelnden Schauplatz, ob zu Halloween, beim Ostermarkt oder beim Hexenfest. Klassische Ritterspiele dürfen hierbei natürlich nicht fehlen und entführen die Besucher in vergangene Zeiten.

Schloss Bückeburg in Niedersachsen

Schloss Bückeburg, Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und im 16. Jahrhundert erweitert, ist seit Jahrhunderten im Besitz des Hauses Schaumburg-Lippe und präsentiert sich als Renaissanceschloss mit Prachtsälen aus vier Jahrhunderten.

Schloss Bückeburg, Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und im 16. Jahrhundert erweitert, ist seit Jahrhunderten im Besitz des Hauses Schaumburg-Lippe und präsentiert sich als Renaissanceschloss mit Prachtsälen aus vier Jahrhunderten.

Das Ensemble aus Schlossgebäuden, Parkanlagen, Mausoleum und fürstlicher Hofreitschule nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Von außen wirkt das Gebäude recht robust und kalt, doch im inneren verbirgt sich ein kleines Märchenschloss. Der Festssaal des Schlosses hat einen unverwechselbaren Charme durch den rot-korallen Marmor und den verspielten Rokokoelementen, wie den Säulen und den Verzierungen. Der Goldene Saal im Schloss hält was der Name verspricht: Kaum ein Fleck im Saal mit der prachtvollen Götterpforte erstrahlt nicht im goldenen Glanz.

Im Schaumburger Wald bietet der Schlossherr eine große Eigenjagdfläche im exklusive Ansitzdrückjagden auf Schalenwild und Fuchs an, sowie Einzeljagden auf Rot- und Damhirsch oder auch Rehbock. In der ansässigen Akademie barocker Reitkunst verschreibt man sich der Erhaltung, Vermittlung und Pflege authentisch barocker Reitkunst. Hier können Reitfreunde entweder selbst aktiv werden, oder sie lassen sich von den Meistern des Handwerks in einer liebevoll gestalteten Pferdeshow begeistern

Burg Schlitz in Mecklenburg-Vorpommern

Hans Graf von Schlitz ließ Burg Schlitz von 1806 bis 1823 von Friedrich Adam Leiblin als größte klassizistische Schlossanlage Meckenburg-Vorpommerns erbauen.

Hans Graf von Schlitz ließ Burg Schlitz von 1806 bis 1823 von Friedrich Adam Leiblin als größte klassizistische Schlossanlage Meckenburg-Vorpommerns erbauen.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Innengestaltung des Schlosses gelegt. Der neugotische Rittersaal mit seiner aufwendigen Stuckdecke und den klassizistischen Fensterbildern von 1820 erstrecken sich über zwei Stockwerke. Auch der Schinkelsaal mit den zwei Kachelöfen nach Originalentwürfen von Karl Friedrich Schinkel ist ein eindrucksvolles Zeichen aus dieser Zeit. Das Schloss mit dem einzigartigen Charakter wird heute als Hotel genutzt, wovon sich unter anderem die politischen Gäste des G8 Gipfel in Heiligendamm überzeugen konnten.

Das Schloss-Hotel bietet mit seinem vielfältigen Angebot für jeden etwas. Für Jagdfreunde bietet das Anwesen mit seinem einzigartigen Park eines der ältesten Schauplätze für Jagd zu Pferd. Wer es ruhiger mag kann sich im luxuriösen Spa verwöhnen lassen. Im Grünen Salon können Heiratswillige in romantischer Atmosphäre das Ja-Wort geben.