Exklusive Brillen und Brillendesigner:

Ic! Berlin:

Brillen von Frauen für Frauen

Von Frauen entworfen und nur für Frauen gedacht: die neue Brillenkollektion „très chic!“ von Ic! Berlin.

 

Brillen-Chic aus Berlin

Bei Brillen aus Berlin mit charismatischem Mehrwert und internationaler Reichweite gibt es eigentlich nur einen Namen zu nennen: ic! Berlin. Einst als hochinnovatives Patentrezept, zum Zwecke der Neuerfindung der Brille, in die Modewelt gestartet, offenbart sich die Designschmiede im Herzen Berlins nun vollends ihrer weiblichen Seite.

Die neue Herbst-Kollektion „très chic!“ soll ausschließlich von weiblichen Mitarbeiterinnen designt worden sein. Womöglich eine gute Voraussetzung, um die ästhetische Seele jeder Frau treffsicher zu berühren.

Französischer Esprit

Eine sanfte Formensprache aus schwungvollen Linien, filigranen Bügeln und Stilelementen der 60er und 70er Jahre erzählt eine geheimnisvolle Geschichte angehaucht von französischer Leichtigkeit. Federführend für die frische französische Brise war die Designerin Olivia Delorme. Besonderes Design-Detail bei den Brillen sind die zarten Gravuren an der Front und den Innenseiten der Bügel.

Als schmückendes Extra ist jeder Brille eine silberne Kette mit dem Miniatur-Brillenmodell der Wahl beigefügt.

Schrille Brille

Audrey Hepburn machte in ihren Filmen die Sonnenbrille als Modeaccessoire zum Trend, wie hier in “Wie klaut man eine Million?”, 1965.

 

 

Die Sonnenbrille ist nicht nur nützlich, sondern auch ein wichtiges Modeaccessoire. Diesen Sommer zeichnet sich das Sonnenbrillendesign durch kreative Extreme am Rande der Untragbarkeit aus.

Was aktuell so an Sonnenbrillen auf dem Markt ist, bewegt sich zum Teil am Rande der Tragbarkeit. Die eigentliche Daseinsberechtigung der Sonnenbrille, nämlich der Sonnenschutz, wird angesichts der ästhetischen Auswüchse des beliebten Gesichts-Accessoires praktisch bedeutungslos. In ganz extremen Fällen bedingt die Sonnenbrille sogar das Gegenteil ihres eigentlichen Zwecks, dann nämlich, wenn man durch die Gläser nicht mal mehr etwas sehen kann.

Der Weg der Mode führt immer ins Extrem

Man sagt, in der Mode habe es alles schon einmal gegeben, aber ab und zu lässt eine Konstellation von neuen Impulsen ein althergebrachtes Accessoire in einem völlig neuen Licht erscheinen. Jüngster Fall: der Schuh und das Gummi. War dieses Material bislang nur in Form des praktischen Gummistiefels denkbar, werden seit kurzem selbst High Heels aus diesem Material gefertigt und verpassen selbst klassischen Schuhmodellen eine völlig neue Anmutung.

Auch das Thema „lustige Sonnenbrillen“ ist kein neues, wohl aber die Intensität, mit der sich Designer gegenseitig zu überbieten versuchen auf dem Weg zur absolut schrillsten und untragbarsten Sonnenbrille aller Zeiten. Auf einmal fällt den Gestaltern auf, dass man nicht nur Brillengläser in unterschiedliche Formen bringen, sondern auch die Gestelle selber mit allerlei lustigen Dingen verzieren kann.

Lappland im 19. Jahrhundert: Quelle der coolsten Sonnenbrillen

Anders als beim Beispiel mit dem Gummischuh gibt es bei der Sonnenbrille allerdings durchaus historische Vorläufer, wie das Buch „Eyewear. A Visual History“ aus dem Hause Taschen (dreisprachig Deutsch/Englisch/Französisch, erschienen 2012), verrät. Neben einem kurzen Abriss über die Geschichte der Sehhilfe werden auch frühe Beispiele von Sonnenbrillen gezeigt. Das Prinzip des Sonnenschutzes wurde nämlich schon seit dem 19. Jahrhundert angewandt, und ganz besonders spannend sah das bei den Inuit in Lappland aus: die länglichen, die Augen bedeckenden Knochenstücke mit schmalen Sehschlitzen wirken so avantgardistisch-konzeptuell, als hätte sie Martin Margiela designt.

Grundsätzlich liegt die Stärke des Bandes auf der historischen Aufarbeitung eines Themas, das im kollektiven Modegedächtnis erst ab den fünfziger Jahren verankert ist (Audrey Hepburn in “Frühstück bei Tiffany”) war auch in diesem Punkt Trendvorreiterin), vorher war das Tragen von Sonnenbrillen eher eine Sache von Fliegern und Rennfahrern. Aber was zum Beispiel in den USA in den 1890er Jahren an Sonnenbrillen-Experimenten produziert wurde, scheint durchaus auch dem ein oder anderen zeitgenössischen Brillendesigner bekannt zu sein, und so kann man in „Eyewear“ einige historische Exemplare begutachten, die aktuellen Trends als Inspiration gedient haben dürften.

Unsere Bildergalerie aktueller Schrill-Brillen zeigt einige der extremsten Ausformungen des Trends, wobei insbesondere die Kollaborationen von Linda Farrow mit Designern wie Jeremy Scott oder Bernhard Willhelm sowie die Brillen von Bless und A-Morir zu nennen wären. Wer mehr auf Tragbares setzen will, schaut sich bei den aktuellen Sonnenbrillen-Klassikern um, und wer sich einem der wichtigsten Modeaccessoires aller Zeiten modegeschichtlich nähern will, ist mit dem erwähnten Buch gut beraten, nicht zuletzt deshalb, weil es von Moss Lipow herausgegeben wurde, selber Brillendesigner und Sammler einer bedeutenden Brillensammlung.

Bodenständige Höhenflüge

Ralph Anderl ist Gründungsmitglied und geschäftsführender Gesellschafter von ic!berlin, der Innovationsüberraschung in Sachen Brillen-Mode, die sich anschickte die Welt zu erobern. Mit dem World’s Luxury Guide philosophierte Ralph Anderl über Brillen und das Leben. Er erzählt, warum es für ihn der größte Luxus ist, “Ja” sagen zu können, aber im letzten Augenblick dennoch “Nein” zu sagen.

Aus Blech wird Gold

Brillen in einem trendsetzenden Design, fabriziert aus einfachem Blech, der sich flexibel gegen jede Art der Zerstörung sträubt, mit einem patentierten Bügelsystem, das sich einfach an- und abstecken lässt, kurz: die unverwüstbare Designerbrille. Das sind die Charakteristiken der ic!berlin-Brillen.

Die US-amerikanische Film-und Musikszene ist verrückt nach diesen Brillen, und im asiatischen Raum gelten sie als absoluter Schickeria-Hype. 200 000 verkaufte Brillen pro Jahr sprechen ihre eigene Sprache.

Verantwortlich für die Genese der Unternehmung und für den medialen Auftritt ist Firmenchef und Aushängeschild Ralph Anderl. Für uns sinniert er über Leben und Luxus.

Interview mit Ralph Anderl

Herr Anderl, wenn Sie nicht in Berlin leben würden, wo würden Sie leben?

Ralph Anderl: In Warthe, in Warthe würde ich leben wollen. Warthe liegt nordwestlich von Templin, wo die Kanzlerin herkommt. Das ist ein Ort am Ende der Straße.

Was würden Sie dort machen?

 

Anderl: Gar nichts! Den Acker bestellen nach Voltaire. Es ist ein Ort des großen Nichts. Die Straße hört auf und dann gibt es noch zwei bis drei Seen. Wenn man die Tür vom Auto aufmacht, kommt einem die Ruhe entgegen geströmt. Die Kontraste sind für mich das Spannende.

24-Stunden Berlin! Was würden Sie Freunden in der Zeit zeigen?

Anderl: Ich würde sie aufs Fahrrad setzen und dann am Brandenburger Tor durch, am Tiergarten vorbei, Ernst-Reuter-Platz hoch, links rein nach Charlottenburg vorstoßen, dann ein bisschen den Kurfürstendamm runter radeln, am KaDeWe vorbei, über den Potsdamer Platz und rechts nach Kreuzberg rein fahren.

Ich würde den Blick auf die kleinen Dinge richten, die am Wegesrand liegen. Ich empfehle sich treiben zu lassen und auf Street-Art zu achten.

Und vielleicht noch ein paar spezielle Gastronomie-Tipps für Berlin?

Anderl: Vielleicht das „Due Forni“, ein italienisches Restaurant, mit einer Passion fürs Essen. Durch die Arbeitsweise bekennt es gleichzeitig aber auch, dass ihm die Gäste egal sind. Die Karte ist auf italienisch und das Personal spricht praktisch kein Deutsch. Es ist sehr rau, italienisch rau und auf eine Art dünkt es mich, dass es auch sehr berlinisch ist Der Geheimtipp ist ein Salat, der ungeschnitten auf dem Teller serviert wird, was häufig zu Reklamationen führt, woraufhin man belehrt wird, dass man das doch selber machen solle.

Ansonsten natürlich immer noch, immer wieder und für immer auch: „Monsieur Wong“ an der Schönhauser Allee.

Das „Metzer-Eck“, das ist eine derbe Kneipe und wirklich uralt berlinisch, seit 100 Jahren unverändert in der Metzer Straße.

Zum Zeitung lesen natürlich das alte „Einstein“ Unter den Linden, da kann man sich in die Tiefe des Raumes zurückziehen und bekommt die gesamte Weltpresse geboten.

Und zuletzt das „Lenz“ am Stuttgarter Platz, das ist eine Kneipe in der es keine Musik gibt, die Wände sind weiß und die Menschen sind den 60er-Jahren entsprungen – also Intellektuelle, die über das Neuste von Habermas und Luhmann diskutieren. Der Stuttgarter Platz generell ist eine schöne Ecke, an der eine liebenswürdige Zeitlosigkeit vertreten ist.

Wie würden Sie die Philosophie von ic!berlin beschreiben?

Anderl: Keine Ahnung haben macht nichts, aber sich schnell schlau machen, ist überlebenswichtig. Ich will damit sagen, es ist wichtig bereit zu sein, Neues zu lernen und sich einzugestehen, “ooh, damit kenne ich mich nicht aus und welche Strategie wähle ich nun”, ohne zu verkrampfen und den Pseudo-Macker zu machen, der sagt, ich weiß es, obwohl er es gar nicht weiß.

Das war im Prinzip auch unser Erfolgsrezept am Anfang, dass wir immer gesagt haben: Wir haben keine Ahnung, wollen es aber schnell lernen, können sie uns weiterhelfen?

Was haben Sie für ein Selbstverständnis, fühlen Sie sich eher als Designer, als Entrepreneur oder sogar als Philosoph?

Anderl: Eine sehr gute Frage. Voll im Ernst kann man sagen, dass die Firma eigentlich eine Weiterführung meiner Promotion ist. Meine Promotion war überschrieben mit: Zusammenbruch der Kultur – ein Topos bei Robert Musil. Darin beschreibe ich, wie die Menschen in modernen Zeiten von den vielen Möglichkeiten, die ihnen geboten werden, überfordert sind und am Ende gar nichts machen – also wie das Pferd, das zwischen den beiden Heuhaufen verhungert.

Wir leben in einer Zeit des Überflusses, mit zu vielen Wahlmöglichkeiten, dadurch wissen wir oft weder ein noch aus und verfallen in die Volkskrankheit Depression.

Die Firma ist gewissermaßen der Ausbruch aus der Depression, hin zu dem „Ich-mache-es-trotzdem“, auch wenn ich jeden Moment sterben kann an diesem Wahnsinn. So gesehen ist ic!berlin schon eine Philosophie-Firma, die durch unsere kleine Kunstsammlung und unseren Firmen-Chor durchaus auch kulturpädagogisch ist. Zu unserer Philosophie gehört es, eine unabhängige Firma zu sein. Wir produzieren in Berlin, und die Gewinne bleiben in der Firma, wie es bei guten, alten Familienunternehmen der Fall ist.

Montagmorgens singt die ganze Belegschaft im Firmen-Chor, welches Musik-Genre motiviert die Mitarbeiter am meisten?

Anderl: Die körperliche Dimension des Singens ist wichtig, dass man den Körper durchwälzt – also fast schon im Sinne von Frühsport. Von meiner Wahrnehmung sind vor allem die Lieder motivierend, die im Kopf bleiben, also die man noch aus dem Raum herausgehend auf den Lippen trällert. „Last Christmas I gave you my Heart“, das ist z.B. ein sehr beschwingendes Lied. Ich nehme auch gerade die Winterreise von Schubert auf. Die neuen Brillen, die im Januar rauskommen werden, sind nach Liedern aus der Winterreise benannt.

Was sagt die Brille aus über den Menschen der Sie trägt?

Anderl: Extrem viel. Die Brille kann mir eine Richtung geben, sie rahmt gleichsam den Tag oder kann den Auftritt rahmen. Man kann sich halb verstecken, hinter Jalousien begeben, man kann eine große Klare oder eine kleine Unauffällige wählen.

Natürlich guckt man immer erst auf die Augen; es gibt ja das Phänomen, das man den Menschen nicht mehr erkennt, wenn dieser die Brille nicht mehr trägt, was ja ein wichtiger Hinweis dafür ist, dass die Brille ein sehr richtunggebendes Accessoire ist.

Wie begegnen Sie Brillenträgern im Alltag?

Anderl: Natürlich, dass ich immer erst aufs Gelenk gucke. Der Gelenkblick, wie der Schulterblick beim Autofahren. Wenn ich eine ic!berlin–Brille erkenne, nach dieser ersten Visitation, versuch’ ich immer meine Schüchternheit zu überwinden und mich bei den Leuten zu bedanken. Meine Tochter sagt dann immer ganz stolz: „Das ist der Chef von ic!berlin!“ Ich finde es einfach sehr gut, wenn man kommuniziert, daraus sind schon spannende Sachen entstanden.

Ihre Telefonnummer ist ja in die Brillengestelle hinein gelasert, rufen die Menschen dann auch bei Ihnen an?

Anderl:Nein, verdammt! Die Leute sehen es vielleicht nicht oder sie glauben es nicht. Unser amerikanischer Rep ruft, wenn er bei Kunden ist, manchmal an und ich muss dann kurz „Hallo“ und „toll, dass sie Neukunde sind“, sagen. Es kommt schon vor, aber nicht in der Frequenz, in der es zu erwarten wäre.

Wie beeinflusst die aktuelle Kleidermode die Design-Trends von Brillen?

Anderl: Marginal. Es schwappt immer hin und her und rüber und rein, man ist davon sicherlich beeinflusst, aber ich würde sagen, es ist kein Major-Einfluss, der über 53 % geht. Es ist kein signifikantes Symptom, auch wenn es vielleicht unterschätzt ist.

Herr Anderl, was ist Luxus für Sie persönlich?

Anderl: Luxus ist die Möglichkeit, Ja-Sagen zu können, aber trotzdem es nicht zu tun. Wir hatten früher mal zum Spaß in meiner kleinen Heimatstadt Oldenburg in einer übermüßigen Minute den Trend des „wipings“ erfunden. Wiping ist, im letzten Moment „Nein“ zu sagen. Also das heißt, man geht abends in den Club, stellt sich zwei Stunden an die Schlange, man kommt an den Türsteher, der guckt einen böse an, sagt dann „Ok, komm rein“ und selber sagt man dann: „Ach, danke, ich gehe jetzt nach Hause.“ Also kurz davor zu sein und dann doch Nein zu sagen.

J.P. Gaultier fürs Auge

Exzentrik ist das Markenzeichen von Stardesigner J.P. Gaultier und das stellt er mit seiner neuesten Brillenkollektion wieder mächtig unter Beweis.

Der französische Modemacher Jean Paul Gaultier setzt in Sachen Design immer neue Maßstäbe. Brillen, die Bügel in Fächerform haben – das gab es bisher noch nicht. Seine Brillen-Kreationen wurden bereits im Rahmen seiner Werkschau „The Fashion World of Jean Paul Gaultier: From the Sidewalk to the Catwalk“ im Dallas Museum der Öffentlichkeit präsentiert.

J.P. Gaultier und Alain Mikli

In Zusammenarbeit mit dem französischen Brillen-Label Alain Mikli, das für seine außergewöhnlichen Designs bekannt ist, schuf der Exzentrik-Papst eine Sonderkollektion von 20 Brillen. Acht davon sind als Sonnenbrillen gedacht.

Die heißesten Sonnenbrillen

Im Sommer sagen Modelabels von Armani über Gucci und Hugo Boss bis hin zu Versace den Kampf gegen UV-Strahlen an. Wir zeigen, welche Sonnenbrillen Ihnen am besten stehen.Auffallen um jeden Preis? Elegant Stil beweisen? Oder sportlich ausgerüstet durch jede Lebenslage? Was immer Sie mit ihrer Sonnenbrille sagen möchten: Modelabels von Armani bis Versace treffen im Kampf gegen UV-Strahlen den richtigen Ton. Diese Brillen werden Ihnen gefallen.

Die besten Sonnenbrillen von Persol bis Mykita

Wie so oft kann man auch im Sonnenbrillenbereich mit der Wahl einer klassischen Marke nichts falsch machen. Ray-Ban ist ein Klassiker, wenn auch nicht wirklich eine Luxusmarke. Edler ist da schon Persol, übrigens die Marke, der die besten Gläser nachgesagt werden, und auch wenn die Sonnenbrillen von Chanel, Dior, Armani, Burberry und vielen anderen Luxusmarken unter dem Dach des Persol-Produzenten Luxottica ebenfalls den notwendigen Schutzanforderungen genügen: wer mehr aufs Sehen als aufs Gesehen werden achtet, sollte unbedingt eine Brille von Persol probieren. Unter diesem Aspekt interessant sind übrigens auch die Brillen von Porsche Design.

Modisch anspruchsvoller und leider im Preissegment ganz weit oben angesiedelt sind Marken wie Mosley Tribes, Oliver Peoples, Tom Ford und Linda Farrow. Auch die Berliner Manufaktur Mykita gehört in diese Kategorie, hier sollte vor allem auf die limitierten Kooperationen mit Avantgarde-Designern wie Bernhard Willhelm geachtet werden.

Unsere Auswahl zeigt Sonnenbrillen aus den aktuellen Kollektionen von klassischen und Avantgarde-Marken zu Preisen von ca. 150 Euro bis „Preis auf Anfrage“.

Brillendesigns aus Märchen und Underground

Anna-Karin Karlsson ist ein Multitalent. Seit mehr als einem Jahrzehnt kreiert die Schwedin Brillen, hat für einen der renommiertesten Optiker in London gearbeitet und ist Mitglied in mehreren Bands. Aus der Untergrund-Musikszene stammen auch viele Einflüsse zu ihrer ersten Kollektion.

Elemente aus Märchen und aus der Underground-Kultur

Die Sonnenbrillen von Anna-Karin Karlsson sind luxuriöse Kunstwerke. Die Designerin kombiniert romantische Märchenelemente mit Motiven aus der Underground-Kultur. Ebenso skurril wählt die Schwedin die Namen zu ihren Brillen, die dann „rose et la mare“, „when trouble comes to town“ und „Alice goes to Cannes“ heißen.

Ein Optiker an der Londoner Old Bond Street

Ihre Faszination für Sonnenbrillen begann bereits im Kindesalter. Nach einer Schauspielausbildung ging sie deshalb zu einem der besten Optiker an der Londoner Old Bond Street und lernte das Handwerk von Grund auf. Denn Karlssons Maxime lautete schon immer: Lernen von den Besten.

Die passenden Brillen zum Maßanzug

Immer häufiger kamen Männer, die sich in der Nähe Maßanzüge fertigen ließen und dazu die passenden Brillen suchten. Anna-Karin Karlsson entwarf für Sultane, Prinzessinnen, Könige, Lords, Dukes und Modebewusste. Später kamen auch die Frauen zu ihr, die eine Sonnenbrille zum neuen Outfit wollten. Bald wurden ihre Modelle auch für Fashion-Shows gebucht.

Inspirationen aus Musik, Kunst und Schauspiel

Anziehungskraft übte auf die Designerin auch von jeher die britische Underground-Musikszene aus. Musik ist ein großer Teil ihres Lebens. Wann immer sie nicht an ihren Brillendesigns arbeitet, schreibt Anna-Karin Karlsson an Songtexten oder macht Musik. Offenbar ist es genau dieser Strudel aus Musik, Kunst und Schauspiel, der Anna-Karin Karlsson die Inspirationen für ihren einzigartigen Stil gibt.

Eine Kreation für Grace Jones

Lange Zeit hatte die Designerin einige wenige Kunden auf der ganzen Welt, für die sie exklusiv tätig war. So wurden etwa Grace Jones und Morcheeba-Frontfrau Skye Edwards bereits mit Karlssons Brillen gesehen. Gut für alle anderen, dass mittlerweile ihre erste Brillenkollektion auf den Markt gekommen ist.

Gucci

Es ist nicht gerade zurückhaltend – das G-Logo an den Brillenbügeln über der Schläfe. Aber wer sich die rahmenlose Sonnenbrille “1873/S” kauft, ist daran wahrscheinlich auch nicht unbedingt interessiert.

G steht für Gucci – und das darf ruhig jeder sehen. Klassisch, mondän und luxuriös sind die Charakteristika, die das italienische Fashionlabel der Trägerin dieser dunkelgrauen UVA- und UVB-Schutzgläser zuschreibt. „Whatever!“ denkt sie sich und übergibt dem Brillenverkäufer souverän die 235 Euro für das schwarze Kunststoffgestell mit dem auffälligem Logo und Schrauben aus echtem Silber.

Die Sonnenbrille “1873/S” von Gucci

Versace

Der Kauf einer Sonnenbrille ist selten nur eine Maßnahme gegen UV-Strahlen. Sondern meist auch eine Entscheidung für einen bestimmten Stil.

Im Fall der “VE 4133 B” von Versace heißt dieser: Extravaganz. Dezent am Modell ist ausschließlich der honigfarbene Ton. Weniger zurückhaltend sind dagegen das überdimensionale Maskengestell und die strahlenförmig angeordneten Swarovskikristalle an beiden Nylonbügeln. Im Herzen der zwei Sonnen wird mit großen spiegelnden Medusensymbolen, dem Markenzeichen des italienischen Labels, weiter geprotzt. Die perfekte Sonnenbrille für gutes Sehen und noch besseres Gesehen werden.

Die Sonnenbrille “VE 4133 B” von Versace

Balenciaga

1914 öffnete Cristóbal Balenciaga eine Boutique im spanischen San Sebastian und experimentierte in den folgenden Jahrzehnten mit Kleidersilhouetten wie kaum ein anderer seines Fachs.

Fast 100 Jahre später bringt das mittlerweile fest etablierte Modehaus mit der Frühjahr/Sommer 2008 Kollektion die ersten Sonnenbrillen auf den Markt. Genau wie bei den Prêt-à-Porter- und Schmucklinien des Hauses entwarf Kreativdirektor Nicolas Ghesquière auch hier eine spezielle “Balenciaga Edition”. Das schildkrötenfarbene Acetat-Gestell mit den runden Riesengläsern erkennt man wie alle Modelle der Sonderedition am gespiegelten B-Logo. Ein Mode-Meilenstein.

Miu Miu

Anspruchsvoll, elegant, sinnlich, spontan, experimentierfreudig: So führt Miuccia Prada seit 1993 die Linie Miu Miu. In der Sonnenbrillenkollektion Frühjahr/Sommer 2008 manifestieren sich ihre Grundsätze in einem grazil anliegenden Maskenmodell.

Eleganz und Sinnlichkeit vermitteln die schlanken Bügel. Anspruch und Experimentierfreude kommen durch das detailverliebte M-Logo auf der gitterartigen Verzierung auf. Spontaneität kann die Trägerin des Modells selbst beweisen. Indem sie sich blitzschnell in die schicke Brille verguckt und ohne mit der Wimper zu zucken damit zur Kasse schreitet.

Carrera

Carrera ist die Marke für Geschwindigkeits-Freaks, für Männer mit Bleifuß und Drang auf die Überholspur – für Gewinnertypen. Eine der flottesten Sonnenbrillen der Firma wendet sich schon mit ihrem Namen an die erfolgsorientierte Zielgruppe: Die “Carrera Champion”.

Ihre klassische Aviator-Form verweist unmissverständlich auf die beiden Kernpunkte des Labels: Racing und Vintage. Besonders gut heben sich beim weißen Modell die wahlweise roten oder schwarzen “Rallyestreifen” am oberen Gestellrand, das Symbollogo der Kollektion zwischen den tropfenförmigen Gläsern und das Carrera Logo auf Glas und Bügeln ab. Rasant!

Dior Femme Dior Sport/Dior Stripes

Nur zu gerne verbergen modische Ladys in der diesjährigen Saison ihre unergründlichen Augen hinter Oversized-Sonnenbrillen. Ein Trend, der auch bei Dior unübersehbar ist. Überdimensionale Sonnenbrillen verleihen ihrer Trägerin ein geheimnisvolles Etwas und schützen sie zudem vor Sonne und neugierigen Blicken. Ein Hauch von Mysterium umgibt daher die kantigen Modelle aus Spritzkunststoff mit deckender Kontur. Ergänzt wird diese durch tiefe Bügel, von denen sich die Metallbuchstaben des Dior-Logos dekorativ abheben. Raffiniert und brandneu sind auch die Farben, die mit changierenden oder metallischen Nuancen wie Silber, Sand, Schwarz oder Elfenbein die Blicke auf sich ziehen. Die anliegenden Optyl-Sonnenbrillen beispielsweise spielen mit raffinierten Accessoires: einer Folge von Streifen an den Bügeln in unterschiedlichen Materialien und Farben. Darüber hinaus geben Metalldetails mit Diamanteffekt oder emaillierte Einsätze in natürlichen oder modischen Farben sowie das Dior-Logo in einzelnen Metallbuchstaben den Sonnenbrillen ein individuelles Profil.

Dior Homme Black Tie 48/Dior 0100

Sonnenbrillen und Korrektionsfassungen aus der Kollektion Dior Homme zeichnen sich durch ihren eigenwilligen Stil und ihr rigoroses Design aus. Zwischen Exklusivität und Hightech angesiedelt. Ein Must in der diesjährigen Saison sind die superleichten Pilote-Brillen aus hochwertigem Metall oder Kunststoff mit kontrastierender Doppelbrücke. Zylinderförmige Gläser lassen die Brille locker am Gesicht anliegen, die schmalen Bügel sind durch das markante Dior-Logo personalisiert, das sich über die gesamte Länge ausdehnt. Die neuen tropfenförmigen oder rechteckigen Modelle sind in schlichten Farbtönen gehalten, darunter seidenmatt Schwarz Palladium oder Khaki schattiert-Palladium mit Gläsern in Grau, Hellgrau oder Khaki. Besonders anziehend: die Modelle Dior Homme „Black Tie 48″ und 0100.

Fendi Occhiali

Luxuriös, lässig, mondän, mitunter etwas provozierend. Sonnenbrillen von Fendi verführen einfach durch ihre unverwechselbare Extravaganz. Mit einem Modell des italienischen Designers erregt man(n) und frau schon mal Aufsehen. Genauso modisch wie aufregend ist die 8 Base-Damensonnenbrille FS 388, bei der sich das Dual Fendi Logo in großen Lettern provozierend über den gesamten Bügel zieht. Erhältlich ist sie in den Farben Schwarz und Weiß. Auch das formschöne Modell FS 408 in der Farbgebung Schwarz und Terracotta verführt durch seine Eleganz, die feine Linienführung und den unverwechselbar eingebetteten Namenszug. Etwas zurückhaltender geben sich die Modelle für den modebewussten Mann. Die Herren der Schöpfung werden besonders vom Modell 395 ML und seiner attraktiven Pilotenform in Kunststoff mit edlen Lederbügeln aus Kalbsleder angetan sein. Von Qualität und Maßarbeit zeugt auch die handgefertigte Fendi-Plakette im Innenbügel.

Nike Vision Sport Culture Collection

Sportliche Männer und Frauen schätzen Sonnenbrillen aus der Nike Vision Sport Cultur Collection. Kein Wunder, garantieren sie doch Flexibilität bei jeder Witterung und Geschwindigkeit. Dass Sunglasses aus der neuen Nike Vision Sport Culture Collection regelrecht beflügeln können, belegen schon die rasanten Formen der extravaganten Modelle „ArcAngel” (Erzengel), „Doll Face” (Puppengesicht) und „Precocious” (frühreif) für sportliche Ladys. Dualität spielt bei allen Modellen eine gewichtige Rolle: Kühle Strenge bei der Form schließt Schönheit nicht aus, und toughness zeigt sich durchaus von einer femininen Seite. Allen Modellen gemeinsam sind CR39-Gläser, die hundertprozentigen UVA- und UVB-Schutz gewährleisten. Die Acetatrahmen – richtige Leichtgewichte – verfügen größtenteils über eine integrierte Nasenbelüftung. Diese Luftzufuhr reduziert das Beschlagen der Gläser, wenn es beim Sport einmal heiß her gehen sollte. Die Secure-Wrap-Bügel mit dem kühn geschwungenen Nike-Logo sorgen darüber hinaus für sicheren, komfortablen und rutschfesten Sitz an den Schläfen.

Valentino VAL 5566/s

Zum 45. Geburtstag des italienischen Modehauses Valentino kreierte Hersteller Safilo mit der Piloten-Sonnenbrille VAL 5566/s ein ganz besonders exklusives Jubiläumsmodell. Beim 45-jährigen Betriebsjubiläum in Rom stand nicht nur Haute Couture im Mittelpunkt, sondern auch die eigens für diesen Anlass kreierte Piloten-Sonnenbrille VAL 5566/s, eine luxuriöse Neuinterpretation von Glamour und Fashion. Die tropfenförmigen Gläser der Metallfassung werden von 22 blitzenden Diamanten im Brillantschliff mit 58 Facetten umrahmt. Diese lassen den filigranen Ring, der die beiden Gläser miteinander verbindet, erstrahlen wie einen Star. Natürlich wurde jedes Stück dieser limitierten Edition mit äußerster Sorgfalt hergestellt; jedes Steinchen wurde dabei in Handarbeit eingesetzt. Die Bügel enthalten das eingravierte Valentino-Logo. Das exklusive Geburtstagsmodell ist ausschließlich in der Nuance Ruthenium mit den farblich dazu passenden Gläsern erhältlich.

Gucci Uomo, GG 1568 s/GG 2785 s

Bei Gucci setzt man in der diesjährigen Saison auf Eleganz und die modische Interpretation der klassischen Linienführung. Auch 70er-Jahre-Chic liegt im Rennen ganz vorne. Insbesondere die kantigen maskenartigen Brillenmodelle aus Metall haben sich den Stil der fröhlichen 70er-Jahre zum Vorbild genommen. Kleine Besonderheiten am Rande: der betonte Schweiß Stopper und ein schmales Metalldetail auf der Nase. Auf den Metallbügeln sticht das zwischen zwei winzigen Beschlägen eingelassene und emaillierte Gucci-Logo ins Auge. Die geometrischen Acetat-Sonnenbrillen hingegen sind vom Vintage-Stil geprägt. Raffinierte Details wie das unvergängliche T-Bar Logo auf den Bügeln geben beispielsweise dem Modell GG 1568 eine ausgesprochen modische Note. Bei der klassischen Kollektion dominieren die Farben Schwarz, Grau, Dunkelhavanna und Sand.

Hugo Eyewear Collection

Stilelemente der 70er-Jahre, modische Vintage- oder Aviator-Linien und raffinierte Farbgebung geben den Herrensonnenbrillen von Hugo ihren charakteristischen, eigenwilligen Look. Inspiriert von den innovativen Konzepten des „Industrial Design” ist die neue Hugo Eyewear-Kollektion eine komplett neue Generation. Elegant, schlicht, minimalistisch und ohne unnötige Schnörkel präsentiert sich die junge Linie Hugo aus dem Hause Hugo Boss dem anspruchsvollen, modebewussten Mann von heute. Als Materialien dienen Metall oder Titanium. Brandaktuell sind sogenannte Aviator-Linien mit großen Gläsern und Bügeln, deren pfeilspitzenförmig zugespitzte Endstücke aus Acetat das Leitmotiv der Kollektion bilden. Unauffällig wurde das Hugo-Logo in den Anfangsteil der Bügel eingraviert. Die Fassungen – in den Varianten matt Schwarz, Palladium oder Bronze – sind mit rauchfarbenen oder grau schattierten Gläsern kombiniert.

Hugo 0001s

Michael Kors Men/Women

Gradlinige, klare Formen sind bezeichnend für die Sun Modelle des New Yorker Designers Michael Kors. Wer einen eleganten und dezenten Stil favorisiert, ist hier goldrichtig. Die Marke Michael Kors steht für schlichtes Design. Es verzichtet auf überflüssige Details und konzentriert sich ausnahmslos auf das Wesentliche. Bei der Glasausführung kommt Kunststoff mit der Verlauf Tönung braun zur Anwendung, bei der Rahmenausführung Metall, häufig in einem warmen Goldton gehalten. Die Michael Kors-Verkettungskette ist eines seiner wichtigsten Stilelemente, das auch in das rassige Sun Modell 406 eingeflossen ist. Beim Modell 561 wurde dieses ineinander greifende Kultsymbol in Kunststoff umgewandelt. Stylish und glamourös ist die Ausrichtung des Sonnenbrillenmodells 557. Die modernen offenen Bügel erlauben fließende Rundungen mit einem makellos lasergeätzten Logo auf beiden Scharnieren.

Ray-Ban Wayfarer RB 2140

Das aus Acetat-Spritzguss hergestellte Modell Ray-Ban „Wayfarer” RB 2140 ist eine authentische Reproduktion der legendären Sonnenbrille, die zur Ikone des Rock’n’Roll avanciert ist Kultstatus genießt die Ray-Ban „Wayfarer” bereits seit ihrer Markteinführung im Jahr 1952. Sie zierte nicht nur unzählige Gesichter von bekannten Rockmusikern, auch in zahlreichen Filmklassikern wie „Frühstück bei Tiffany” oder „The Blues Brothers” kam diese zeitlose, unverwechselbare Schönheit zum Einsatz. 55 Jahre später ist „Wayfarer” mit dem Modell RB 2140 erneut aufgelegt worden – ein Tribut an die „roaring fifties and sixties”. Der nostalgische Sonnenbrillen-Klassiker „made in USA” ist aus Acetat-Spritzguss hergestellt, verfügt über G15 XLT-Gläser und ist in fünf modischen Farbtönen erhältlich. Unnötig zu sagen, dass das erlesene Design und die harmonische Form auch heute die Blicke auf sich ziehen. Ein kurzlebiger Modetrend ist das kultige Modell „Wayfarer” ganz sicher nicht.