Luxus für „darunter“ – die exklusivsten Dessous

Lise Charmel: Lingerie-Label der Luxusklasse

Wer für die Geschenkeliste oder den Wunschzettel noch Inspiration sucht, dem sei an dieser Stelle Lise Charmel ans Herz gelegt. Die französische Traditionsmarke ist hierzulande weniger bekannt, zählt aber zur Luxusklasse der Lingerie-Label. Sie steht für extravagante Wäsche und elegante Bademode, die in ihrer Hochwertigkeit am oberen Ende der Skala rangieren.

 

Kennzeichnend für die Kreationen von Lise Charmel sind zarte Stickereien, feinste Stoffe, weicher Tüll und eine besondere Liebe zum Detail. Das Dessous-Haus lässt sich bei seinen Entwürfen vor allem von der italienischen Mode inspirieren. Verzierungen mit Guipure-Spitze, Swarovski-Kristallen oder venezianische Arabesken machen jedes Stück aus den Kollektionen zu einem kleinen Kunstwerk. Die Balconette-BHs, Taillenmieder und Korsagen zeichnen sich durch perfekte Passform und besonderen Tragekomfort aus, ohne dabei an Erotik einzubüßen. Auf innovative Materialien und moderne Technologie legt die Firma bei der Entwicklung ihrer Produkte großen Wert. Ein Ergebnis der hauseigenen Forschung ist beispielsweise Wäsche aus Mikrofasern, die sich wie Seide anfühlt, aber elastisch ist.

Eine Lise inspirierte den französischen Dessousladenbesitzer in den 1950er Jahre zu der Marke Lise Charmel.

Eine Liebe, die Erfolgsgeschichte schreibt

Der Name des Labels geht auf eine Frau zurück, die es angeblich wirklich gab: Wie es heißt, gründete ein verliebter Franzose in den 1950er Jahren im historischen Viertel „Croix Rousse“ der Seidenstadt Lyon ein Unterwäschegeschäft und benannte es nach der Dame seines Herzens – einer gewissen Lise. Den Nachnamen leitete er aus dem Wort Charme ab. Die Erfolgsgeschichte des Labels beginnt aber erst Mitte der 1970er Jahre als Jacques Daumal die Boutique aufkaufte und daraus innerhalb von 30 Jahren ein Unternehmen mit mehr als 800 Mitarbeitern machte. Daumal steht bis heute an der Spitze der Firma, die ihre Produktpalette im Laufe der Jahre stetig erweitert hat. Mittlerweile umfasst die Marke vier Linien: das Haute-Couture-Label Lise Charmel, Antinéa, das für elegante Dessous für jeden Tag steht, Eprise für kurvigere Frauen und Antigel, das junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren zur Zielgruppe hat. Sehr beliebt sind die mit Spitze besetzten Masken, die fester Bestandteil vieler Ensembles sind. Anfang 2012 kam eine Schmucklinie hinzu, die beim Salon International de la Lingerie in Paris ausgestellt wurde. Die Produkte des prestigeträchtigen Unternehmens werden in mehr als 40 Ländern vertrieben – um der Nachfrage gerecht zu werden, lässt Lise Charmel mittlerweile in Bulgarien und Tunesien herstellen. Kreiert werden die Kollektionen aber bis heute in Lyon.

Nirgends in der Modeproduktion spielt Stoff eine größere Rolle als da, wo er am spärlichsten zum Einsatz kommt – wie die Schau des Dessous-Labels Lise Charmel auf dem Salon International de la Lingerie in Paris bewies.

Lise Charmel ist eine jener Marken, die einem nicht unbedingt als erstes einfallen, wenn man an Dessous denkt. Nicht so laut wie Victoria’s Secret oder Agent Provocateur, nicht so verbreitet wie La Perla oder Aubade. Aber Insider wissen: luxuriöser geht es nicht. Seit den fünfziger Jahren arbeitet das französische Traditionslabel an den perfekten Formeln für Tragekomfort und Passgenauigkeit, ohne den Erotikfaktor zu vernachlässigen.

Diese Saison geht es bei Lise Charmel um den „Zauber der Lichtreflektion“ von geschliffenen Diamanten, der im Schimmer der Stoffe eingefangen werden soll. Wobei uns das Motto der Kollektion, von Lingerie-Kollektionen grundsätzlich, herzlich egal ist, solange die Optik stimmt. Und das ist bei Lise Charmel sowieso immer der Fall.

Eine Liaison Dangereuse – online

Selbst unter Luxusboutiquen gibt es immer noch welche, die es nicht schaffen, ein spiegelfreundliches Licht in ihren Garderoben zu installieren, was die Anprobe manchmal zu einem entwürdigenden Erlebnis macht. Ganz besonders gilt das für Unterwäsche. Der Schmach entgehen, kann man, indem man online bestellt und zuhause anprobiert. Das Sortiment des vielleicht luxuriösesten Onlineshops für Dessous, Liaison Dangereuse, lässt keine Wünsche offen.

Dem Klischee zufolge bestimmen Männer, die ihren Frauen Dessous kaufen möchten, deren Körbchengröße wie folgt: entweder es handelt sich um „eine Handvoll“, oder die Größe entspricht zufälligerweise genau den Maßen der Verkäuferin. Das klappt oft erstaunlich gut, aber Frauen nehmen es beim Dessouskauf gern genauer. Selbst erfahrene Dessousträgerinnen nehmen eine Anprobe im Laden vor, nicht zuletzt deshalb, weil Größe nicht alles ist. Wenn man sich dann aber in der Kabine vorm Spiegel sieht, ist die Freude selbst bei perfekter Passform leider häufig getrübt. Im grausamen Licht sehen selbst die wohlgeformtesten Körperteile manchmal aus wie Schweinehaxen beim Schlachter. Dazu kommt, dass man sich in Dessous sexy fühlen muss, um darin gut auszusehen, und die Sache mit dem sexy fühlen klappt in der anonymen Atmosphäre einer Boutique manchmal nicht so gut.

Eine Liaison Dangereuse im Internet

Nun gibt es aber einen Ort, an dem die edelsten, begehrenswertesten Dessous versammelt sind, derer man nur habhaft werden kann, und zwar alle auf einmal. Dieser Ort befindet sich im Internet und heißt „Liaison Dangereuse“. Gefährlich ist die Liebschaft, die man mit diesem Ort eingehen kann insofern, als er die Kaufsucht befördert.

Liaison Dangereuse ist ein Onlineshop für Dessousmode, hier sind rund 50 der besten Dessousmarken der Welt erhältlich, darunter Klassiker wie La Perla oder Chantal Thomass, sexy Marken wie Blush oder Princesse Tam Tam und junge Aufsteiger. Die Lingerie von Elle Macpherson ist hier genauso zu bekommen wie die Wäsche von Myla, die es schafft, gleichzeitig verrucht und elegant zu wirken, oder die absolut genialen, weil allen Körperformen passenden String Tangas von Hanky Panky, die sich Kennerinnen früher immer aus New York mitbringen ließen. Abgerundet wird das Angebot durch Bademode, Schmuck und sonstige Accessoires, dazu gibt es Infos rund um das Thema Dessous wie Pflegetipps und eine Größentabelle.

Wohl in kaum einem Bekleidungssegment ist das Onlineshopping sinnvoller als beim Dessouskauf. So richtig wohl fühlt man sich doch nur im heimischen Schlaf- oder Ankleidezimmer, vor dem eigenen Spiegel, in gewohnter Umgebung – und dort wird die Wäsche im Zweifel ja auch am besten zur Geltung kommen.

Aubade

Die Geschichte von Aubade reicht zurück bis in das Jahr 1875. Damals gründete Dr. Bernard eine Firma für Mieder und Korsetts. 1958 wurde seine Firma schließlich aufgekauft von der Familie Pasquier, die den Markennamen Aubade schuf. Schnell fand man für sich eine Linie aus modernen Farben und Schnitten, innovativen Designs und hoher Qualität. Wichtige Erfolge waren in dieser Hinsicht beispielsweise die Entwicklung eines trägerloses BHs und eines rückenfreien BHs, die ersten Modelle dieser Form die es den Trägerinnen auch erlaubten, weit ausgeschnittene Kleider und Shirts zu tragen, ohne den BH hervor blitzen zu lassen aber trotzdem den gewohnten Halt der Brust zu gewährleisten. Das war im Jahre 1972 und galt als echte kleine Revolution. Zwei Jahre später gab es dann BHs, die sich vorne schließen ließen und damit ungelenke Armhaltungen überflüssig machten.

Noch einmal ein Jahr später gab es auch entscheidende Entwicklungen in der Slipmode. Der Slip wurde zum Bikinislip und gleich mit Strumpfhaltern versehen. Das sah nicht nur sexy aus, es war auch unheimlich praktisch, denn so rutschten die Strümpfe nicht hinunter. Kurz darauf folgten die ersten englischen Stickereien auf den Slips und BHs und 1979 der bisher größte Erfolg von Aubade. Der erste String, der im Jahr 2001 nur noch durch den Minimum String getoppt werden konnte. Weniger Wäsche auf der Haut geht fast nicht und das sollte natürlich gleich im eigens geschaffenen Fotokalender verewigt werden. Bis heute ist die Entwicklung von Aubade maßgeblich geprägt durch den modischen Anspruch der Kundinnen und die stete Weiterentwicklung von Designs und Formen. Das macht das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten im Bereich der Damenunterwäsche überhaupt.

 

 

Chantelle

Chantelle ist ein Unterwäschelabel mit einer langen Firmentradition. Seinen Sitz hat das Unternehmen in der Modemetropole Frankreichs, in Paris. Alles fing im Jahre 1876 an mit der Entwicklung erster Korsetts und dem Vertrieb ebensolcher. Die Qualität hatte schon damals oberstes Gebot und dabei sollte die Unterwäsche nicht einfach nur das wichtigste Gut der Frau verhüllen, es sollte elegant sein und reizvoll zugleich. Und weil das sehr erfolgreich lief, passte man sich in den folgenden Jahrzehnten stets dem Schick der Zeit an und schneiderte nach dem Geschmack der Frauen und passend für die Mode darüber. Nach Jahren der Halbbeinslips und üppigen BH´s wurde es 1970 richtig stylisch mit der Radlerhose, die auch ein Slip war und so ganz einfach für darunter getragen werden konnte. Das formte die Figur wunderbar, machte einen knackigen Po und verdeckte in Zeiten der fliegenden Röcke auch gleich noch die Blöße.

In den Folgejahren wurde es wesentlich freizügiger und sehr sexy, denn der Slip wurde zarter und kürzer und auch die BHs passten sich diesem Stil an. Bei Chantelle setzten die Designer auf schlichte Schnitte, zeitlose Eleganz und romantische Akzente durch die Einarbeitung durchsichtiger Stoffe und kleiner Blüten und Schlaufenapplikationen als Highlights. Das Verspielte und Bunte war nie ein Bestandteil des Stils von Chantelle und das wissen die Frauen bis heute sehr zu schätzen. 2007 eröffnete das Label einen neuen und sehr edlen Dessousshop in Paris. Die Kampagnen bei Chantelle sind nach wie vor elegant mit wundervollen Frauen gestrickt, eben ganz so, wie man die Einstellung zum Leben und der Wäsche auf Französisch auch beschreiben würde „Je ne sais quoi“.

 

Elle MacPherson Intimates

Mit dem Sommer beginnt die Lieblingsjahreszeit des Dessouslabels Elle MacPherson Intimates.

Besser als die Designerin selbst könnte man nicht umschreiben, worum es bei Elle MacPherson Intimates wirklich geht. „A world travelled gathering influences from the past, the present and the future – this is the influence of my new collection.“ („ Eine Welt geprägt durch gesammelte Einflüsse aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft – das ist der Einfluss auf meine neue Kollektion.“) Und Elle weiß wovon sie redet, denn schließlich ist sie das Supermodel der 90iger Jahre und war auf nahezu allen Covern der bekanntesten Zeitschriften überhaupt und den größten Laufstegen dieser Welt. Ihren Spitznamen „The Body“ hat sie sich mit Recht verdient und das eine wie sie weiß, wie wichtig der modernen Frau der perfekte Sitz und der tollste Look ihrer Unterwäsche sein kann versteht sich beinahe von selbst.

Dezente Zurückhaltung sucht man hier vergeblich. Es geht um satte Farben, schicke Schnitte und kleine verspielte Besonderheiten, wie die gelben Schleifen auf dem schwarzen BH. Edle Spitze ist eines der Hauptbestandteile vieler BHs und Slips. Der Stil ist frisch, jung aber auch sehr anpassungsfähig. Damit zeigt das Model das es noch weit mehr kann, als nur schön auszusehen. Im Laufe der Jahre hat sich das Label Elle MacPherson Intimates zu einem der bekanntesten Dessouslabels Weltweit gemausert und begeistert die Damenwelt beinahe ebenso wie die Männerwelt. Der unkomplizierte Stil mit dem gewissen Etwas kommt an und da lohnt sich ein zweiter Blick auf jeden Fall. Einfach das Unerwartete erwarten, dass ist im Sinne von Elle.

Enamora

Enamora ist eines der größten und bekanntesten Lingerie Shops im Internet. Hier findet sich exklusive und verführerische Unterwäsche und Nachtwäsche für Sie und und Ihn. Das besondere daran, es gibt auch außergewöhnliche Wäsche zu entdecken. So zum Beispiel die spezielle „große Größen“ Abteilung, wo auch für große Brüste der perfekte BH gefunden werden kann. Wo andere Dessous-Geschäfte längst aufgeben, fängt das Einkaufsvergnügen bei Enamora erst an.Und da Unterwäsche ja auch besonders sinnlich sein soll und verführerisch für den Partner, gibt es natürlich auch die passende Reizwäsche. So kommen beide Partner erst so richtig in Stimmung und gerade diese Form der Wäsche ist ja auch ausschließlich für die intimen Momente zu Zweit bestimmt.

Hat man sich aus dem großen Angebot führender Markenhersteller wie Triumph oder Emporio Armani erst die passenden Teile heraus gesucht, lassen sich diese mit nur wenigen Klicks direkt bestellen. Dazu genügt es, sich für eine der zahlreichen Zahlungsmethoden zu entscheiden und die Lieferadresse anzugeben. Die Lieferung erfolgt immer versandkostenfrei und das binnen weniger Werktage. Sollte mal ein Slip kneifen oder ein BH zwicken oder rutschen, können alle Teile ganz ohne Zusatzkosten wieder zurück geschickt werden. Das Rückgaberecht beträgt großzügige 100 Tage. Dieser Service hat sich natürlich verdient gemacht und so erhielt Enamora längst die Bezeichnung „Trusted Shops“. Die steht für besonders guten Service und 100 Prozent Vertrauen . Um stets über die Neustens Trends und praktischen Rabattaktionen informiert zu werden, können Kunden einfach den Newsletter abonnieren. Auch unter dem Bereich „Sale“ finden sich das ganze Jahr hindurch schicke Schnäppchen, die den Einkauf nochmal so schön machen.

Lejaby

Das Dessouslabel Lejaby selbst umschreibt sich mit Begriffen wie „feminin“, „modern“ und „komfortabel“ und begeistert mit diesen Charaktereigenschaften seit Jahren die Damenwelt.

Das Label existiert bereits seit 1930 und wurde von Gabrielle Viannay gegründet. Zunächst dient als Produktionsstätte der ersten BHs der Nebenraum eines Kinos in Bellegarde, einer kleinen Stadt nahe Lyon. Schnell sind die Damen begeistert von den Schnitten und der Qualität dieser Büstenhalter und nennen sie schlicht „Büstenhalter à la Gaby“.Aus dieser Begeisterung heraus begründet sich das heutige Label Lejaby. Der erste wirkliche Bestseller nach den BHs wird im Jahre 1965 „Miss Top“, eine Unterwäschelinie die schnell Zeichen setzt in Sachen Innovationen und Stil. Möglich macht das ein neues Material, Lycra. Das ist extra flexibel, lässt Schweiß durch und ist wunderbar weich und glatt auf der Haut. Die Köpfe bei Lejaby erkennen früh den großen Nutzen für die Unterwäscheindustrie und setzen sich stark dafür ein, die einzigen Hersteller zu sein, die sich diesem Material in Kombination mit dem ebenfalls neuartigen Nylon zu werden.

Lejaby wird schnell zur zweitgrößten Dessousmarke Frankreichs und beginnt deshalb kurz darauf, seine Fühler auch in andere Länder auszustrecken.

Es wird trendig, bunt und immer am Nabel der Zeit. Auch 1995, als Lejaby ebenfalls eine der ersten Label überhaupt ist, die Mikrofaser als neuen Stoff für ihre Wäsche entdecken. Im Laufe der nächsten Jahre arbeitet man ständig an der Weiterentwicklung der Produkte, bringt einen unsichtbaren Slip auf den Markt und Form 2010 schließlich ein spezielles 3D-Zire Design, was die Brüste formt ohne zu drücken und so einen Push Up Effekt hervorzubringen. Bleibt abzuwarten, was man ich bei Lejaby als Nächstes ausdenkt, um den Dessousmarkt zu revolutionieren.

Nada

Nada ist ein Label aus den Niederlanden was es sich zum Ziel gemacht hat, schicke und tragbare Mode zu entwerfen, die eng auf der Haut liegt. Die Rede ist hier allerdings keinesfalls von Kleidern, Röcken und Mänteln, sondern von Bademode, Nachtwäsche und schicken Dessous für die Frauenwelt. Speziell die Bademode besticht durch klassische Schnitte und Muster mit bunten Farbapplikationen und ist deshalb auch bei jüngeren Frauen absolut im Trend. Und weil man da natürlich selbst bei der Unterwäsche nicht zurückstehen möchte, gibt es sowohl ganz klassische Designs in Schwarz und Weiß und auch farbenfrohere Varianten in Rot, Pink, Lila, Gelb, Grün und vielen weiteren Farben des Regenbogens. Auffällig ist hierbei der bunte Mix zwischen verspielter Wäsche mit viel englischer Spitze und sehr schlichten Modellen, sie sich besonders dafür eignen, unter enger Mode getragen zu werden und dabei nicht unschön hervorstechen oder sich abzeichnen. Sehr beliebt sind auch die vielen Bikinislips und die BHs aus durchsichtigen Stoff, denn schließlich wünschen sich viele Frauen ja auch etwas, was die Männerwelt begeistern kann. Wer dagegen lieber Problemzonen kaschieren möchte, der kann auch das leicht mit den Formslips machen, denn die reichen bis über die Hüfte hoch und runter bis auf den Oberschenkel und formen so eine wunderschöne Figur.

Über die Firmengeschichte des Labels selbst ist leider wenig bekannt, doch viel wichtiger sind ja auch die schicken Teile, die es inzwischen weit über die Grenzen der Niederlande heraus zu absolut fairen Preisen zu erstehen gibt. In Deutschland gibt es Nada in führenden Boutiquen, die sich auf Unterwäsche und Bademode spezialisiert haben ebenso, wie über zahlreiche Internet Shops. Da sollte man dann einfach mal die Vielfalt von Nada auf sich einwirken lassen und die Begeisterung, die kommt dann sicher von ganz allein.

Passionata

„Jeder Tag wird eine Liebe auf den ersten Blick“. Getreu diesem Motto hat sich Ende der 80iger Jahre das Label Passionata gegründet, genau zu der Zeit, als Frauen keine Lust mehr auf gemütliche Tragbarkeit, sondern nach Weiblichkeit und Verführung hatten. Welche andere Zeit könnte passender sein, als ein neues Dessouslabel zu gründen und erfolgreich über den ganzen Globus zu vermarkten? Passionata selbst entspringt dem Traditionsunternehmen Chantelle und kann daher die mehr als hundertjährigen Erfahrungen des Mutterkonzerns für seine eigene Linie nutzen und davon profitieren. Das Programm bei Passionata ist klar umschrieben. Hier setzt man auf Sinnlichkeit, Liebe und Hingabe, eben auf echte Passion und Frauen, die sich als wahre Passion Maker verstehen. Deshalb wird auch jedes einzelne Stück der edlen Wäsche mit einem kleinen Herzchen versehen, das dieser Hingabe Ausdruck verleihen soll.

Die komplette Modelinie besticht durch vielfache Themen für jeden Anspruch. Bei „Delight“ ist weniger tatsächlich mehr, denn hier ist Zurückhaltung und Schlichtheit oberstes Gebot. Daher eignen sich die Dessous wunderbar für das Tragen unter enger Kleidung und erscheint daher fast unsichtbar zu sein. Im „Secret Garden“ geht es eher farbenfoher zu und ein bisschen Spitze darf es auch ruhig sein. Bei White Nights wird dem klassischen Weiß ein neues und modernes Gesicht gegeben und nahezu funkeln darf es ruhig auch mal in der „Diamond“- Kollektion. Daneben gibt es noch einig andere Linien, die ganz unterschiedliche Typen von Frauen ansprechen sollen. Passionata ist ein Lebensgefühl und daher im Verständnis des Unternehmens weit mehr als einfach nur Unterwäsche für die Frau.

Pleasure State

Pleasure State ist ein noch sehr junges Label, bei dem es um die Unterwäsche für Frauen geht. Gegründet wurde es in 2004 vor dem Hintergrund ein Label zu entwerfen, was die neusten Trends verbindet mit hochwertiger Qualität und bequemen Sitz. Heraus gekommen ist eine der heißesten Adressen, wenn es um schicke und modische Dessous geht und das auf höchstem High Fashion Niveau. Seinen Firmensitz hat Pleasure State in Australien und von dort erweitert es sein Angebot stetig über den ganzen Erdball. Insgesamt besteht die Kollektion aus vier Bereichen. „Pleasure State Couture“ ist eine signierte Kollektion für alle, die das Besondere suchen. „Pleasure State White Label“ ist etwas für all jene, die Klassiker lieben aber dabei auf Fashion keinesfalls verzichten möchten. „Pleasure State VIP“ richtet sich an alle wollüstigen Frauen und Mädels da draußen. „Pleasure State my fit“ schließlich richtet sich an all jene, mit eher kleiner Oberweite, denn hier gibt es den Push Up der die Brust perfekt in Szene setzt.

Die Designer von Pleasure State holen sich ihre Inspiration von den Laufstegen dieser Welt, denn das was die Frauen heute und morgen Darüber tragen, sollte ja auch zu dem Darunter passen, sprich zu den schicken Dessous. Lifestyle ist eben mehr, als nur Kleider und Röcke. Lifestyle beginnt schon gleich nach Aufstehen bei den Slips und BHs. Damit werden Zeichen gesetzt und auch eine ganz bestimmte Zielgruppe ins Auge gefasst. Trendbewusste und den Luxus liebende Mädels und Frauen, die im Herzen jung geblieben sind und up to date bleiben wollen. Wenn dann noch alles so wunderbar sitzt und tragbar ist, dann hat Pleasure State seine hochgesteckten Ziele erreicht.

Princesse Tam Tam

Das Label Princesse Tam Tam wurde im Jahre 1985 von zwei indisch stämmigen Schwestern in Madagaskar gegründet. Diese arbeiteten  in einem Geschenkeladen auf der Rue Bréa in Saint-Germain des Prés. Dort fiel ihnen auf, dass sich Frauen oft für den Kauf von Männershorts entschieden und diese kurzerhand umfunktionierten als Wäsche für sich selbst, weil das Angebot zu dieser Zeit auf dem Markt nicht das offenbarte, was sie sich wünschten. Von dieser Erfahrung inspiriert hieß das Ziel, besonders tragbare Wäsche für die Frau zu kreieren, die nicht nur einen frischen und neuen Style dargestellte, sondern die auch wandelbar sein sollte. Höschen und BHs waren bunt, außergewöhnlich gemustert und ließen sich darüber hinaus wild miteinander verbinden und schenkten den Trägerinnen endlich das, was sie sich so lange gewünscht hatten. Freiheit und Individualität.

Schon früh bekamen große Designer Wind von den innovativen Ideen der jungen Schwestern und griffen ihnen bei der Gründung ihres Labels unter die Arme, welches den Namen tragen sollte „Princesse Tam Tam“. Der ungewöhnliche Name entstammt dem gleichnamigen Film von 1935 und sollte eine Hommage von Joséphine Baker werden, deren Extravaganz und Unbeschwertheit großen Eindruck auf die Schwestern hinterlassen hatte. Bis heute setzt sich das Label nicht nur für Innovationen und Spaß an der Unterwäsche ein, sondern entwirft auch Schwimmkleidung mit diesem ganz besonderen Stil, der allen Kleidungsstücken einen hohen Wiedererkennungswert verleiht. Außerdem ist Princesse Tam Tam auch sozial aktiv und setzt sich für UNICEF, IGR und gegen AIDS ein. In mehr als 40 Ländern lassen sich inzwischen die Dessous und Beachwear kaufen und natürlich auch über das Internet.

Simone Pérèle

Die Firmengeschichte ist von jeher stark geprägt von den Wünschen der Frau nach mehr Feminität und Emanzipation und diese Einflüsse flossen wie von selbst in die erste Kollektion der Korsettmacherin mit dem wohlklingenden Namen Simone Pérèle. Die eröffnete ihr erstes Atelier im pochenden Herzen von Paris und nannte ihre ersten beiden Entwürfe „Soleil“ und „Souffle“. Ersteres ist ein Spitzen BH und letzteres ein freiheitsgebender Slip, eine kleine Ode an die nach Freiheit dürstender Frauenwelt. Schon zehn Jahre später nimmt Simone Pérèle den Frauen die Entscheidung einfach ab, zwischen schicken Dessous und bequemer Tragbarkeit unterscheiden zu müssen und entdeckt das neuartige Material Lycra für ihre Kollektionen. So lässt sich Schickes wunderbar mit dem Anspruch der Bequemlichkeit verbinden. Die erste Kollektion dieser Art tauft sie „Sole Mio“ und beweist dafür nicht nur Gespür für Ästhetik, sondern auch dafür, passende Namen für passende Dessous zu entdecken.

Den Wandel der Zeit nimmt man im Hause Pérèle vollkommen problemlos. Geht in den 70iger Jahren der ruf nach unsichtbarer Wäsche gibt es eben den BH ohne störenden Bügel, der beinahe unsichtbar unter der Kleidung verschwindet. Ruft man in den 80iger nach Verführung ist auch das kein Problem, denn unschuldig findet man, das war gestern. In den 90iger Jahren schließlich wird es üppig und wer dabei nachhelfen muss, dem verhelfen die Push Ups zu mehr Oberweite und Spannkraft. Heute soll es wieder bequem sein, trotzdem edel und schick und das gelingt mit super weichen Materialien die Frauen helfen, sich einfach wohl in ihrer Haut und ihrer Wäsche zu fühlen.

Triumph

Triumph ist eine der bekanntesten Unterwäschemarken überhaupt und zeichnet sich durch sein kleines Krönchen auf allen Wäschestücken aus. Einst im Schwabenland als Korsettfirma gegründet, entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einem der größten international agierenden Unternehmen im Bereich der Unterwäsche überhaupt. In über 120 Ländern vertreibt das Unternehmen seine Waren und beschäftigt dafür weit mehr als 40.000 Mitarbeiter. Der Umsatz geht jährlich in die Milliarden und all der Erfolg liegt natürlich in dem Produkt als solches begründet.

Erst kürzlich feierte das Unternehmen 125 jähriges Firmenjubiläum und das mit Stolz. Konten doch sogar einige Styleawards bereits abgeräumt werden, denn bei Triumph ruht man sich schließlich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern greift stetig nach innovativen Ideen und das alles zum Wohle der Frau. Die Modelle selbst bestechen nicht nur durch tolle Materialien und gute Passformen, sondern auch durch schlichte Eleganz und Zurückhaltung. Die zarten Farbtöne, die leichte Spitze und die Bequemlichkeit auf der Haut sind die Hauptgründe, warum sich Frauen auf der ganzen Welt immer wieder für Dessousmodelle von Triumph entscheiden. Gerade Frauenhaut ist natürlich besonders zart und sollte durch die Wäsche geschont werden, aber gleichzeitig auch attraktiv sein. Schließlich möchte Frau sich auch in ihren Dessous schön angezogen fühlen. Das dieser Anspruch gut klappt, das zeigt der riesige Erfolg. Neben der Entwicklung und dem Vertrieb immer neuer Produkte setzt man sich bei Triumph auch für den Umweltschutz ein und fährt zusätzlich Aktionen, wie beispielsweise die aktuell „Perfekt-Shape“- Kampagne. Hier denkt man an alles aber in erster Linie an die Bedürfnisse der Kundinnen. Zu bekommen sind die Dessous aus dem Hause Triumph in allen größeren Unterwäscheläden oder über das Internet.

Victoria’s Secret

Victoria’s Secret wurde 1977 in San Fransisco, Kalifornien von Roy Raymond gegründet, weil er sich immer recht geniert hatte seiner Frau in einem Laden Dessous zu kaufen. Seinen ersten Victoria’s Secret Shop eröffnete Raymond in dem Stanford Shopping Center und folgte alsbald mit einem Lieferservice-Katalog in drei weiteren Läden. Die Verkaufsstrategie von Victoria’s Secret ist es den Männern eine angenehme Atmosphäre zu bieten, wenn sie ihren Frauen Dessous kaufen wollen. Jeder Laden hat Schaufenster, die aber dahinter den eigentlichen Laden, mit Holzplatten, verdeckt. Jede Filiale stellt die verschiedenen Dessous nur ein Mal aus, so dass man den Angestellten nur die Größe des gewählten Dessousstücks angeben muss, die von den Angestellten im Lager geholt werden. Nach fünf erfolgreichen Verkaufsjahren, verkaufte Raymond 1982 die Rechte an die Limited Brand. Die Limited Brand hielt sich an die Verkaufsstrategie Raymonds und eröffnete in den 1980er Amerikaweit weitere Filialen in Shopping Malls. Die Limited Brand begann dann auch verschiedene Produkte, neben Dessous, zu verkaufen wie Schuhe, Pyjamas und Parfüms. Anfang der 1990er etablierte sich Victoria’s Secret zum größten Dessoushersteller in Amerika, die jährlich Milliarden von Dollars Umsatz machen.

Vermarktung:

Nationale Expansion:

Victoria’s Secret hat ungefähr 1000 Filialen und 100 Victoria’s Secret Beauty Stores in den USA, die meistens in Shopping Malls zu finden sind. Die Firma verkauft BHs, Slips, Strumpfwaren, Schönheitsprodukte, Schlafanzüge und vieles mehr. Ihre Kataloge werden pro Jahr 400 Millionen Mal weltweit verschickt, womit sie 4,2 Milliarden $ US-Dollar umsetzen. Wegen Umweltschutzorganisationen, produziert Victoria’s Secret ihre Kataloge seit 2006 mit umweltfreundlichem Papier. Der Katalog wird nun mit 10 Cent recyceltem Papier produziert. Außerdem arbeitete Victoria’s Secret hart an ihr Image, um vulgäre Assoziationen zu vermeiden, die Dessous so mit sich bringen. In den frühen 1990er wurde Victoria’s Secret langsam bekannt, nachdem die Firma anfing Supermodels in ihren Anzeigen und Modenschauen zu engagieren. Seit mehr als 10 Jahren, verzichtet Victoria’s Secret auf prominente Werberinnen, und beauftragt nur Models für sie zu arbeiten. Nur im Juli 2006 engagierte die Firma Ashlee Simpson als Sprecherin der Victoria’s Secret-Schwesterlinie PINK.

Internationale Expansion:

Die erste Filiale außerhalb der USA wurde in November 2004 im Heathrow Airport, Terminal 5 in Großbritannien eröffnet. 2012 wird die erste britische Aushänge-Filiale in London aufmachen. Weitere britische Filialen sind geplant.

Die ersten kanadischen Filialen wurden in Edmonton (August 2010), Toronto (September 2010) und Calgary (Mai 2011) eröffnet. In Toronto wurden gleich sieben Filialen eröffnet. 2012 wird in Québec die nächste kanadische Filiale eröffnet.

In Kuwait und in Dubai, der Hauptstadt der Vereinten Emiraten, wurden ebenfalls Filiale eröffnet. Diese werden jedoch von der M.H. Alshaya Co. geführt und verkaufen primär Beauty-Produkte und Accessoires.

Demnächst eröffnet eine Filiale in San Juan, Puerto Rico. Ein weiterer Shop wird in Santo Domingo, der dominikanischen Republik aufmachen.

PINK:

PINK ist die Schwesterlinie zur Hauptlinie von Victoria’s Secret. Sie wurde 2004 gegründet und spezialisiert sich auf eine jüngere Kundschaft, und verkauft altersgerechte Unterwäsche, Schlafanzüge, Heimkleidung, Beauty-Produkte und Accessoires. Die PINK-Marke wird mit einem spaßigen, spielerischen und koketten Image vermarktet. Alessandra Ambrosio war von 2004 bis 2006 Sprecherin der Linie. Danach folgte von 2006 bis 2008 Miranda Kerr und von 2008 bis 2011 Behati Prinsloo als Hauptgesichter von PINK. Seit 2011 ist Elsa Hosk mit Jessica Hart seit 2012 die PINK-Hauptgesichter. Andere ernennenswerte Nebensprecherinnen für die Linie sind Jessica Stam, Rosie Huntington-Whiteley, Erin Heatherton, Chanel Iman und Candice Swanepoel.

Promotion erfolgen mit Tours durch Universitäten, Zusammenarbeit mit MTV und Medien wie Facebook, MySpace und weiteren ähnlichen Programmen, die auf ein jüngeres Publikum zielen. 2011 gab die Linie bekannt, dass sie eine Partnerschaft mit allen 32 NFL Teams hat und Kleidung mit Logos und Namen der NFL Teams verkaufen wird.

Fashion Show:

Victoria’s Secret ist womöglich am Besten für ihre alljährliche Modenschau bekannt, die Ende jeden Jahres stattfindet und in über 100 Ländern ausgestrahlt wird. 1995 fand die erste Victoria’s Secret Fashion Show statt. 1999 schrieb die Modenschau Geschichte, als sie als erste Modenschau überhaupt live im Internet und auf dem Time Square zu sehen war. 2001 wurde die Fashion Show zum ersten Mal im Fernseher auf dem Sender ABC gezeigt. Ein Jahr später wechselte die Show zum Sender CBS, die die Show in den Staaten bis heute noch überträgt.

Die Victoria’s Secret Fashion Show gehört zu einen der Highlights der Modewelt. Das Live-Publikum besteht größtenteils aus Prominenten. Das Markenzeichen der Modenschau sind die verschiedenen Flügelkreationen, die die Models auf dem Laufsteg tragen. Die ersten Kreationen waren typische Engelsflügeln. Mittlerweile werden die ausgefallensten Ideen umgesetzt, und die Flügeln erinnern nun an Schneeflocken, Vogelflügeln oder vieles mehr.

Angels:

Als die “Victoria’s Secret Angels” werden jene Models bezeichnet, die von Victoria’s Secret als Sprecherinnen angeheuert werden. Sie promoten die Marke bei TV-Auftritten oder bei Autogramm-Stunden in Victoria’s Secret Läden und erscheinen in der Modenschau und Werbung der Marke. 1997 formten Heléna Christensen, Karen Mulder, Stephanie Seymour, Daniela Peštová und Tyra Banks die erste Gruppe der Victoria’s Secret Angels. Seither erfuhr die Gruppe wechselnde Besetzung und besteht zur Zeit aus Adriana Lima, Alessandra Ambrosio, Doutzen Kroes, Miranda Kerr, Candice Swanepoel und weiterhin Lindsay Ellingson, Erin Heatherton, Behati Prinsloo und Lily Aldridge. Sie wurden u.a. durch eine TV-Werbung mit Tom Jones bekannt.

Der Job als Victoria’s Secret Angel ist einer der lukrativsten Verträge im Modelbusiness. Er ist für seinen siebenstelligen Wert bekannt. Er gehört außerdem zu den heute wenigen Modeljobs, die ein Model zum Promi-Status verhelfen kann.