Parfum – die Essenz des Luxus

Frau Tonis Parfum

Wie riecht eigentlich der Sommer in Berlin? Die Parfum-Manufaktur Frau Tonis Parfum aus Berlin Mitte weiß es. Auch wer nur einen Sommer lang in Berlin weilt, kann mit “Berlin Summer” die Erinnerung an diese Tage für immer auf der Haut tragen.



 

Hinter Frau Tonis Parfum steht das Unternehmerpaar Stefanie Hanssen und Christoph Niedermeier.

Frau Tonis Parfum ist anders. Wenn man den Laden in der Nähe des Checkpoint Charlie mit der schwarz-weißen Markise betritt, wird man von keiner stechenden Duftwand erschlagen, wie man sie von herkömmlichen Parfümerien kennt, so gut sie auch sein mögen. Und auch das Auge bleibt von Reizüberflutungen verschont. Der einzige Farbtupfer im ansonsten weiß gehaltenen Interieur sind die frischen roten Tulpen auf einem großen Tisch in der Mitte des Ladens, auf dem sich 26 Apothekerfläschchen aneinanderreihen.

„Nicht jede kann eine Marlene Dietrich sein“

Wer sich in der Duft-Boutique durch das Sortiment von Weißem Blütenzauber, Rotem Mohn und Tulpe schnuppert, bleibt unweigerlich an einem fast betäubendem Duft hängen: Reines Veilchen – der Lieblingsduft von Marlene Dietrich.

Viele Frauen kämen in den Laden, um den Veilchenduft zu kaufen, ohne ihn vorher überhaupt probiert zu haben, erzählt die sympathische schwarzgelockte Duftexpertin, die ihren Namen nicht verraten möchte. Aber warum auch, die Hauptrolle spielen bei Frau Tonis Parfum ohnehin die Düfte. Bei einer Kundin sei der Veilchenduft sogar gekippt und roch alles andere als nach Veilchen. „Es kann eben nicht jede eine Marlene Dietrich sein“, lacht sie.

Sehnsucht nach Natürlichem

Viele Frauen tendieren eher zu herben Düften als zu den süßen. Sie erkläre es sich so, dass die Menschen heutzutage von der Umwelt mit so vielen Gerüchen zugeduftet würden, dass der Wunsch nach natürlichen Gerüchen wie Wald und Kräutern wieder stärker werde. Sie läuft um den Tisch, öffnet ein Apothekergläschen mit Valeria, das nach Eichenmoos und Farn duftet, und von einem Moment auf den nächsten fühlt man sich, hier in Berlin-Mitte, wo sich die Touristenmassen am späten Nachmittag durch die Straßen drängen, zurückversetzt in die Einsamkeit der Natur.

Doch die Illusion weilt nicht lange. Plötzlich liegt schweres Habanera in der Luft. Man denke bei Habanera sofort an einen Zigarre rauchenden alten Mann, sagt die Verkäuferin, aber in der Mischung mit frischer Orange sei der Duft völlig überraschend. Und sie hat recht. Schnell hat man sich an den süßen Düften satt gerochen. „Viele wollen etwas Leichtes und Frisches, gehen jedoch mit einer starken Blüte wieder raus“, stimmt sie zu.

Besonders beliebt bei den Kunden sei auch das energetisch-frische, nach Zitrusfrüchten duftende Eau de Cologne “Berlin Summer”, mit dem sich Berlinbesucher den Duft der Stadt für ewig bewahren können. Doch egal, für welche Duftkombination sich der Kunde entscheidet, jedes Parfum ist ein Unikat, nicht nur weil es mit der Haut reagiert und bei jedem unterschiedlich duftet, sondern weil man sich aus den einzelnen Düften seinen ganz individuellen Duft komponieren kann. 30 bis 60 Minuten sollte man sich Zeit nehmen, so die Duftexpertin, um eine Mischung zu kreieren, die den eigenen Charakter unterstreicht, aber nicht übertüncht.

Wer ist eigentlich Frau Toni?

Frau Tonis Parfum ist eine Hommage der Inhaberin Stefanie Hanssen an ihre Großmutter Toni Luise. Noch mit über 80 strahlt sie eine Eleganz und Einzigartigkeit aus, die die Enkelin schon in ihrer Kindheit sehr beeindruckt hat. Vor allem aber sind ihr die außergewöhnlichen Düfte ihrer Großmutter in Erinnerung geblieben, die sie dazu bewegten, den Parfumkauf als besonderes Erlebnis gestalten zu wollen. Es ist ihr gelungen.

Frau Tonis Parfum, Zimmerstraße 13, Berlin-Mitte

Parfüm „Puredistance I“ von Annie Buzantian

Das kostbarste Parfüm der Welt wurde von der französischen Parfumeurin Annie Buzantian kreiiert. Die Dame mit der bekannten, feinsten Nase schuf u.a. Düfte für Armani, Marc Jacobs oder Estee Lauder. Die edelsten Essenzen von Orangen, Johannisbeeren, Magnolie, Wildrose, Amber, Jasmin und des Tropengras Vetiver wurden mit Stil kombiniert. Die Wiener Company „Puredistance“ schuf mit ihrem Premieren-Duft ein blumig-orientalisch-frisches Aroma, der der olfaktorische Wahrnehmung schmeichelt und warme Assoziationen weckt. Abgeschöpft und aufbewahrt werden die 17,5 Milliliter des limitiertem Edel-Parfüms in einem Swaroski-Kristall-Flakon mit 24-karätigem Goldverschluss. Die Gesamtauflage beträgt 2048 Stück weltweit. Zu bekommen in Deutschland bei „Quartier 206 Department Store“ in Berlin. Preis: 2750 Euro.

Shalimar Parfum: Duft von Guerlain

Guerlain reagierte auf die orientalische Welle die Europa Anfang des 20. Jahrhunderts erfasste und kreierte seinen sinnlichen Duft Shalimar.

Der Duft Shalimar wurde bereit 1921 erschaffen, erhielt sein markantes Gefäß mit dem fächerartigen Verschluss aber erst 1925 zur Kunstaustellung in Paris. Seitdem steht Shalimar für Weiblichkeit, Sinnlichkeit und Verführung. Zitrone und Bergamotte sind die Kopfnoten dieses üppigen Parfüms, welche durch Jasmin und Vanille ergänzt werden.

Shalimar ist kein alltäglicher Duft und sollte von seiner Trägerin sparsam verwendet werden.

Riechpapier

Paper Passion, eine Kollaboration von Parfumeur Geza Schön, Designer Karl Lagerfeld und Verleger Gerhard Steidl, feiert die olfaktorische Schönheit von Druckerzeugnissen.

Es gibt ein neues Buch, in das man nicht nur “hineinschnuppern” kann, sondern man kann auch selbst genauso riechen. Das Parfum “Paper Passion“ sieht nicht nur aus wie ein Buch – es duftet auch so.

Von Elfi Kreis

Für Verleger Gerhard Steidl ist der Geruch eines neuen Buches „betörend wie ein Rauschmittel“. Die aberwitzigeIdee, den unbeschreiblichen Buchduft tatsächlich in eine Flasche zu bannen, lag in der Göttinger Druckerei gewissermaßen buchstäblich in der Luft. Einst Siebdruckwerkstatt von so bekannten Künstlern wie Joseph Beuys, ist sie heute weltweit hochgeschätzte Pilgerstätte für Künstler mit absoluten Qualitätsansprüchen an ihre Kataloge, darunter Thomas Demand, Frank Stella oder Jeff Wall. Auch Modezar und Freund Karl Lagerfeld ist bei Steidl mehr als ein treuer Kunde. Gemeinsam hoben die beiden den Verlag Lagerfeld, Steidl, Druckerei aus der Taufe – kurz LSD. Für sein Parfumprojekt holte sich Steidl neben Lagerfeld den Ausnahmeparfumeur Geza Schön und das Magazin Wallpaper mit ins Boot.

Verpackungsdesign von König Karl

Als passionierter Büchersammler von nicht weniger als 300.000 Exemplaren und Besitzer einer eigenen Buchhandlung (L 7) outet sich Karl Lagerfeld als „Paper Freak“. Zu “Paper Passion“ entwarf er eine edle Hülle, die wie ein in Leinen gebundenes Buch erscheint. Auf den ersten Seiten entdeckt man das Gedicht “Duftnoten“ von Günther Grass. Schön, Lagerfeld, Wallpaper steuern Texte bei. Als Clou ruht der geradlinige Flakon in seinem ausgeschnittenen Papierbett wie in einem Geheimversteck für Hochgeistiges.

Geza Schön, die Nase hinter dem Duft

Die berühmteste seiner Duftmarken hat Starparfumeur Geza Schön mit der puristischen Parfumserie “Escentric Molecules“ gesetzt. Die aufregenden Düfte basieren jeweils auf nur einer einzigen Sorte von Duftmolekülen. Kate Moss, Madonna und Lionel Messi zählen zu den Kunden des innovativen Wahlberliners, dessen Düfte meistens vergriffen sind.

Nun hat sich Schön durch das Steidlsche Buchuniversum geschnüffelt, zahllose Proben an Papiersorten, Druckfarben auf der Basis von Pflanzenölen und Tinte. Kopfnote von “Paper Passion“ ist der „stille Duft von Papier“ (Lagerfeld). Der Parfumeur charakterisiert ihn als „trocken, holzig“. Ergänzt wird er von einem linolartigen Geruchsstrang, dem Schön „eine gewisse fettige Note“ attestiert. Für einen tragbaren Duft rundete er die experimentelle Komposition mit Nuancen von Osmanthus und Moschus ab. Aus 13 Rohstoffen besteht seine Mixtur. „Bücher spielen nicht nur in der Welt des Geistes ihre Rolle, sondern auch in der Welt des Luxus“, so Steidl. Der intellektuelle Lockstoff nicht nur für Leseratten wird ab August in ausgewählten Buchhandlungen, Parfümerien, Concept Stores und Museumsshops erhältlich sein.

Parfum Yves Saint Laurent – Parisienne

So riecht der Sommer 2010! Parisienne, der neueste Duft aus dem Hause Yves Saint Laurent, überzeugt nicht nur durch seine florale und feminine Note, sondern auch durch seinen zeitlosen und saisonunabhängigen Charakter. Rosennuancen gesellen sich friedlich zu Cranberry, Maiglöckchen und einem Veilchenblatt und versprühen so gute Laune und einen Hauch von Sommer. Der Duft wird mit Moschus und Schwertlilie versiegelt.

Doch auch der Flakon ist hübsch anzusehen: durch seine changierenden Reflexe entstehen immer wieder neue Lichteinfälle und versprechen so, den Sommer und Yves Saint Laurent´s Parisienne in ein ganz neues Licht zu tauchen.

Parfüm-Klassiker für Frauen

Duft-Evergreens für die Frau

Ob Chanels “No. 5”, Bvlgaris “Pour Femme” oder Yves Saint Laurents “Opium”, es gibt Parfüms die in all ihren Jahren nichts von ihrer Eleganz und ihrem Charme verloren haben. Wir stellen Ihnen hier zehn der klassischten Damendüfte vor, die auch nach Jahrzehnten die junge Konkurrenz auf dem boomenden Parfümmarkt locker ausstechen würden.

 

 

Düfte lernen auf Madeira

Hoch über dem Meer, eingebettet in einen herrlichen suptropischen Park, erhebt sich das traditionsreiche Reird’s Palace auf der Atlantikinsel Madeira. Farbenpracht und Wohlgeruch sind hier allgegenwärtig. Inmitten dieser stimmungsvollen Kulisse weist der französische Experte für Düfte Nicolas de Barry die Gäste in die hohe Kunst des Parfumeurs ein.

Sie gilt als die Insel des ewigen Frühlings. Das milde, im Süden des Eilands subtropische Klima begünstigt eine üppige und exotisch anmutende Vegetation. Da Madeira nie mit dem Festland verbunden war, konnten sich hier Arten entwickeln, die nirgendwo sonst zu finden sind und den Betrachter entzücken. Eukalyptuswälder und wilde Orchideen prägen das Bild von Madeiras Flora ebenso wie die prächtigen und teilweise sehr großen Parkanlagen in und bei der „Blumenstadt“ Funchal. Einige befinden sich im Privatbesitz und sind der Öffentlichkeit zugänglich, andere beherbergen luxuriöse Hotels.

Liebling der Society

Das traditionsreichste unter diesen Häusern ist das Reid’s Palace – und zugleich das mit der eindruckvollsten Lage. Hoch über den Steilklippen und inmitten eines duftenden Gartens mit eindrucksvollem Baumbestand und exotischen Blumen erhebt sich das Luxushotel, das seit über hundert Jahren die Schönen und Reichen jeder Epoche in seinen Bann zieht – und nicht nur die. Sir Winston Churchill nahm seinen Tee auf der Hotelterrasse ein, George Bernhard Shaw ließ sich hier von einem Privatlehrer im Tango unterrichten und Gregory Peck verweilte im Reird’s Palace für die Zeit des Filmdrehs von „Moby Dick“.

Ein Erlebnis für die Sinne

Diese Mischung aus Stil, Tradition und Schönheit war es wohl auch, die Nicolas de Barry dazu veranlasste, seine Workshops an diesem exponierten Ort zu veranstalten. Ende September finden die drei ersten Tagesseminare statt, in denen der Experte von der Loire die Gäste des Hauses in die geheimnisvolle Welt der Düfte entführt. Inspiriert von dem Farbkaleidoskop des Parks und den allgegenwärtigen Aromen taucht der Gast  in die Welt der Duftrohstoffe und Ätherischen Öle ein und lernt die Grundregeln der Duftharmonien und Akkorde kennen. Mit diesem Wissen ausgestattet und mit Unterstützung des Meisters kreiert jeder Teilnehmer am Ende des Workshops sein eigenes, ganz persönliches Parfum. Wer in einer privaten Gruppe am Erfahrungsschatz des französischen Starparfumeurs teilhaben möchte oder Einzelunterricht bevorzugt – das Reird’s Palace organisiert das ganze Jahr hindurch die Seminare so, dass sie in den Terminkalender der Gäste passen. Für die Inspiration im Wandel der Jahreszeiten sorgt Madeira selbst: als Insel des ewigen Frühlings.

Beauty: Glamour-Make-up für den Herbst

Für trübselige Herbsttage ist luxuriöses Make-up wie geschaffen, denn ein festlicher Look kann Gemüter erhellen. Dieses Jahr haben sich die Beautymarken mit ihren Glamour-Make-up-Kollektionen wieder übertroffen.

Von tiefem Rot und Mitternachtsblau bis zu überschwänglichen Edelmetalltönen – die Paletten für Augen und Lippen versprechen edlen Glanz, besondere Dramatik und garantieren einen perfekten Auftritt in diesem Winter.

Tom Fords lang erwartete Beautykollektion bringt Schimmer ins Gesicht

Die mit Vorfreude erwartete Kollektion von Designer und Beauty-Newcomer Tom Ford ist jetzt endlich exklusiv im Berliner KaDeWe erhältlich. Angelpunkt seiner “Color Collection” sind zehn Lidschattenpaletten, mit jeweils vier Finishs in jeder Palette – ‘Sheer Sparkle’ für den ultimativen Glanz, ‘Satin’ für leichten Glamour, ‘Shimmer’ für zarten Glanz, und ein mattes Finish. Tom Fords Lippenstifte sind besonders intensiv, denn durch speziell behandelte Pigmente sorgen sie für ein brillantes Endergebnis. Sattes Rot spielt bei Ford auch eine große Rolle. Besonders sein Nagellack ‘Scarlet Chinois’ sorgt für feierliche Stimmung.

Clarins Weihnachtskollektion in Jugendstilstimmung

Die Kosmetikfirma Clarins hat sich für ihre Weihnachtskollektion vom Glamour des Jugendstils inspirieren lassen. “Passion Palette Teint” ist das Leitsymbol der Kollektion. Das mit Perlgold versetzte Puder schmiegt sich in ein champagnergoldenes Etui, graviert mit Art-Déco Motiven, in Anspielung an die Farben der Marke.

Für Festlichkeiten greifen Beautymarken auf Edelmetalle zurück

Auch andere Luxuskosmetik-Marken setzen auf Gold. Thierry Muglers “Precious Gold Stones”-Puderkugeln zaubern Goldeffekte auf Gesicht und Körper, und Givenchys “L’Or Celeste” aus der “Nuit Celeste”-Weihnachtskollektion ist ein Pudergold, das sich aus einem luxuriösen Glasflakon auf die Haut sprühen lässt. Bei ihrer Herbstkollektion “Je Veux La Lune” kombiniert Clarins Gold mit Marineblau. Zum Beispiel kreiert der “Ombre de Lune”-Lidschatten einen schimmernden ‘Nachteffekt’.

Dior, j’adore: die Luxusmarke denkt prunkvoll

In der “Les Rouges Or”-Kollektion spielt Dior mit der nachhaltigen Beziehung zwischen der Luxusmarke und Gold, und benutzt das Edelmetall, um den Rottönen ein besonderes Strahlen zu verleihen. Die Lippenstifte wurden versetzt mit einem Goldpuder, der so fein ist, dass er wie ein Pigment mit der Farbe verschmilzt. Im Nagellack darf Gold auch eine Hauptrolle spielen, und der vollkommen goldene Nagellack “Le Vernis Gold” steht für absoluten Winterluxus.

Schillerndes Schwarz: Guerlain bietet dunkles Drama

Bei Guerlain wurde derweil Creative Director Olivier Echaudemaison vom legendären Parfum “Vol De Nuit” inspiriert. Die Weihnachtskollektion in limitierter Auflage bietet dramatische Schwarztöne mit schillernden Akzenten, unter anderem durch den “Parure de Nuit”-Kompaktpuder und “Météorites Perles de Nuit”- Puderperlen.

Mit so einer wahrhaftigen Goldgrube an edlen Looks sehen die grauen Wintertage und langen Nächte schon wieder viel verlockender aus.

Poivre Samarcande von Hermès

Der geheimnisvolle Duft-Mix von Hermès

Vier Elemente herrschen in einem Japanischen Garten vor: Steine, Wasser, Moos und Bäume. Und genau dieser geheimnisvolle Duft-Mix wird seit 2005 von Hermès in Flaschen gefüllt. Unter dem Namen “Poivre Samarcande” kann sich nun jeder nach Lust und Laune mit der belebenden Duftnote umhüllen. Kühles Eichenmoos, warmes Zedernholz und ein wenig Schwarzer Pfeffer verfehlen ihre Wirkung nicht. “Einzigartig”, schwärmt Udo Walz von der extravaganten Komposition.

Omega eröffnet neue Boutique in Wien

Der Uhrenhersteller Omega hat in Wien eine neue Boutique eröffnet. Auf mehr als 400 m zeigen sich die stolzen Uhrenkollektionen von der Speedmaster über die Constellation bis hin zur Speedmaster.

Omega: Mehr als nur ein Uhrenhersteller

Längst ist Omega mehr als nur eine Uhrenmarke. Mit der Lancierung des Herrenparfüms Aqua Terra Eau de Toilette Pour Homme bewies das Schweizer Unternehmen erst kürzlich seine Interdisziplinarität. Auch Schmuckstücke oder die sogenannte Lederkollektion zeigen die Vielseitigkeit. Es muss schließlich nicht immer eine Omega-Uhr sein. Auch die praktische Aufbewahrungstasche für das neue iPad 2 ist ein echtes Omega-Qualitätsprodukt, das es in der neuen Boutique in Wien zu erwerben gibt.

Im Herzen Wiens gelegen

Der Präsident von Omega, Stephen Urquhart, zeigte sich begeistert bei der Neueröffnung: “Wir sind erfreut über diese Boutique, die unser weltweites Netz erweitert.” Direkt am Stock-im-Eisen-Platz gelegen, befindet sich der neue Laden in direkter Nachbarschaft zum Stephansdom, dem ganzen Stolz der österreichischen Hauptstadt. Auch die Boutiquen namhafter Uhrenhersteller wie Chopard oder Breguet liegen nur wenige Gehminuten entfernt.

Das Interieur: Wie in Osaka

Wen es demnächst also nach Wien verschlägt, der sollte sich überlegen, die neue Omega-Boutique mal zu besuchen. Die neuen hellen Räume mit ihren Holzverkleidungen und champagnerfarbenem Glas und die Inszenierung der beliebtesten Kollektionen und Modelle sind schon Grund genug. Wer schon mal in Omegas Boutique im japanischen Osaka war, der wird eine gewisse Ähnlichkeit nicht von der Hand weisen können. Das ist auch kaum verwunderlich, denn das Raumkonzept in Wien basiert auf dem selben wie die Boutique in der japanischen Metropole.

Déclaration von Cartier

Wer Erfolg und Eleganz ausstrahlt, lässt an seinen Körper nicht irgendein Parfum. Dynamisch und frisch muss es sein. Und irgendwie umwerfend. Tom Meggle greift deshalb zu Déclaration von Cartier. Das ist spritzig (Bergamotte und Orange), würzig (Koriander und Wacholder) und doch maskulin (Eichenmoos und Vetiver). Einen besseren Begleiter durch die tägliche Businesswelt wird man(n) kaum finden.

Das teuerste Parfum der Welt

50.000 Euro für 100 Milliliter des wohl teuersten Parfüms der Welt. Das luxuriöse Parfüm „Number One“ können wohl nur Superreiche auflegen. Jeder andere würde doch wohl beim ersten „Fehlspritzer“ sofort in Tränen ausbrechen. Da landen mal eben ganz schnell einige hart verdiente Euros an der Badezimmerwand.

Wenn man sich allerdings, wie einige Filmstars oder Wirtschaftsmogule, keine Sorgen mehr um Geld macht, sind das wohl eher Peanuts. Eben genau für diese Klientel hat Clive Christian keine Kosten und Mühen gescheut. Er erinnerte sich an ein Parfüm, welches die königliche Krone trug. Dieses Duftwasser gab es nun leider nicht mehr käuflich zu erwerben. Er machte sich auf die Suche nach den Patenten. Kaum dass er sie gefunden hatte, kaufte er sie. Der Inneneinrichter veränderte den Duft minimal. An den aufwendigen Herstellungsverfahren änderte er nichts. Schließlich hatte er eine Vision.

So kommt es nun, dass ein Hersteller von exklusiven Inneneinrichtungen die Reichen und Schönen der Welt nun auch mit Beautyprodukten beliefert. Wie exklusiv sein Duft ist, beweist wohl ein kürzlich in der Londoner Royal Albert Hall stattgefundenes Konzert. Hier wurde der Duft von weltbekannten Pianisten nachgespielt. Man wird bestimmt noch viel von dem millionenschweren britischen Inneneinrichter hören können.

1983  wurde das “High End Parfum Haus” in Oman durch den Sultan,

seine Hoheit Sayyid Hamad bin Hamoud al bu Said von Oman, gegründet.

Der Duft “Amourage”, heute als “Amourage Gold” bekannt, wurde von der renommierten

Nase Guy Robert kreiert. In seiner Karriere kreierte er Meisterstücke für große Häuser wie

Hèrmes – Dior – Rochas u.v.a.

 

“Amourage” wurde aus den traditionellen Materialien des Nahen Ostens

Gold, Weihrauch & Myrrhe, die 3 Geschenke des Ostens & der Zauberei des Meisterparfumeurs zu einem Duft kombiniert.

Über 120 weitere natürliche Zutaten aus der ganzen Welt verwendeter er in dieser Creation.

Der verwendete Weihrauch ist der reinste & seltenste – der Silberweihrauch.

Jeder Tropfen des kostbaren Harzes wird von Hand nach traditioneller Art geerntet.

Der Legende nach, werden diese Bäume von Engeln beschützt.

Die anderen Parfums werden aber von Nasen großer Duft & Aroma Unternehmen entwickelt.

 

Das extrem komplexe Parfum von Amourage wird in Paris hergestellt, per Schiff nach Oman gebracht & dort in der Parfümerie von Muskat nach alter Tradition

von Hand in die Flacons gefüllt & verpackt.

Von dort wiederum wird es nach London verschifft & in die ganze Welt geliefert.

Die limitierte Auflage der Amourage Flacons wurde vom königlichen Juwelier, Asprey´s of Bond Street, in London angefertigt.

 

Auf der Suche nach dem edelsten Parfum & vielleicht auch teuersten, ist der große Duftdesigner Clive Christian auf eine exklusive Essenz aus dem Jahr 1872 gestoßen.

Diese Essenz wurde auf Wunsch der Königin Victoria von England eigens für sie kreiert.

Die Reederei der mythischen Titanic, überreichte allen Damen, die die 1. Klasse buchten,

ein Fläschchen als Gastgeschenk. Diese waren sich des Wertes des Parfums natürlich bewusst & benutzten es auf kokette Weise. Sie steckten sich den Flacon an ihr Korsett um ihr Dekolleté zu schmücken, sodass auch jeder dieses Kleinod & natürlich auch ihr Dekolleté bewundern konnte.

Auf dem heutigen Markt müsste man(n) die unglaubliche Summe von 195.000 € bezahlen.

Aber wenn man überlegt, dass die Herstellung des Parfums mehr als ein Jahr dauert & man dazu mehr als 200 verschiedene Inkredenzien benötigt, ist der Preis möglicherweise gerechtfertigt.

Viele Zutaten sind ein Geheimnis, aber mit dabei ist

Sandelholz aus Indien – Jasmin aus Arabien – Vanille aus Tahiti & verschiedenste Rosenblätter aus Frankreich – Bulgarien & Ägypten.

Der Schöpfer Clive Christian hatte lediglich verraten, dass 1 Tropfen

“Nr. I Imperial Majesty” die Essenz von 170 Rosen benötigt.

Darum ist leicht zu verstehen, dass der Flacon nicht weniger distinguiert ist als der Inhalt selbst. Denn er ist ein wahres Kunstwerk, der gemeinsam mit dem Parfum, den Geruchssinn verzaubert.

Der Flacon wird aus reinem Baccarat Kristall angefertigt, mit Brillianten & Fragmenten aus 18-karätigem Gold verziert.

Die Herstellung eines einzigen Flacons ist so delikat, dass von mindestens 13 hergestellten Flacons nur immer der allerbeste & perfekteste herausgepickt wird & die restlichen wieder eingeschmolzen werden.

Auch die Herren der Schöpfung wurden von Clive Christian bedacht & er hat für diese einen sehr maskulinen Duft aus über 50 Jahre altem indischen Sandelholz & diversen anderen edlen Substanzen gezaubert.

Bottega Veneta: Murano Flakon vom “Napoleon der Parfumerie”

Man nannte ihn den „Napoleon der Parfumerie“, aber auch ohne Pathos kann der Franzose Francois Coty getrost als der Begründer der modernen Parfum-Industrie bezeichnet werden. Denn er revolutionierte das bis dato existierende Erscheinungsbild von abgefüllten Düften. Vor allem die Betonung des Flakons als Kunstwerk zählt zu seinen großen Errungenschaften.

Heute ist das gleichnamige Unternehmen Coty Inc. Resultat der persönlichen Erfolgsgeschichte von Francois Coty. Der Parfum- und Kosmetikkonzern mit Hauptsitz in New York vertreibt luxuriöse Prestigemarken, so auch Bottega Veneta. Es ist kaum verwunderlich, dass eben diese italienische Luxusmarke einen ganz besonderen Flakon für ihren Duft gewählt hat.

Ein kristalliner Duft

Das Bottega Veneta Parfum ist mittlerweile ein etabliertes Produkt auf dem Parfummarkt. Dabei lancierte die italienische Marke, die vor allem für ihre Lederaccessoires bekannt ist und ihren Hauptsitz in der venezianischen Provinz in Vicenza hat, ihre gleichnamige Parfumkreation 2011 in gewohnt zurück genommener Aufmachung. Aber Bottega Veneta wäre nicht Bottega Veneta, wenn die Luxusmarke nicht noch mit einer ganz besonderen Edition aufwarten würde: Das Flakon der Murano-Edition ist, wie der Name schon erahnen lässt, aus kostbaren Murano Kristall gefertigt. Das mundgeblasene Glas, das die Noten von Pflaume, feinem Leder und Blüten umschließt, wurde von Künstlern einer traditionellen Glas-Manufaktur der Insel Murano nordöstlich der Altstadt von Venedig gefertigt. Eine Stanztechnik verziert den Boden des Flakons, um den Hals legt sich, ganz im Stile des italienischen Luxuslabels, ein Lederband, zusammengefasst von einem Messing-Siegel. Die besondere Edition ist exklusiv in den Bottega Veneta Boutiquen erhältlich und übersteigt den regulären Preis des Parfums um ein Vielfaches. Bei einem derartig hochwertigen Flakon ist das jedoch kein Wunder.

Die Geschichte der Glaskunst

Venedig gilt als Wiege der mitteleuropäischen Glasherstellung. Im Jahre 1298 wurden alle Glasöfen der Stadt aus Brandschutzgründen auf die Insel Murano verlagert. Gleichermaßen versuchte man damit das streng gehütete Geheimnis der Glasherstellung zu bewahren. Die Glasbläser der Insel waren überaus gut bezahlt. In der Renaissance entwickelten sich die kunstvollen Glasprodukte zur Haupteinnahmequelle der Bevölkerung. Allen Versuchen der Geheimhaltung zum Trotz, gelang es Ende des 16. Jahrhunderts einigen Glasbläsern mit der Technik der Glasherstellung und -veredelung in die Länder nördlich der Alpen zu emigrieren, um dort Glashütten zu gründen. So konnte sich auch Ludwig XIV. seinen legendären Spiegelsaal ermöglichen. Die Technik des barocken Schnittglases, die vornehmlich in Böhmen und Schlesien betrieben wurde, löste das venezianische „cristallo“ in seiner Popularität im 18. Jahrhundert ab. Die Venezianer beherrschten diese Technik nicht und so verloren sie die Vormachtstellung in der Glaskunst. Erst mit dem beginnenden Tourismus erlebte das Murano Glas im wahrsten Sinne eine „Renaissance“ und erlangte neue Beliebtheit.

Heute ist das Straßenbild der Insel durch eine Vielzahl von Glasgeschäften geprägt: das Murano Kristall, das ausschließlich in der Technik von den inselansässigen Glasbläsern beherrscht wird, ist zu einem beliebten Sammlerstück geworden. Der Murano-Flakon von Bottega Veneta wird selbstredend nicht in Serie produziert. Vor allem die Verbindung von Handwerkskunst und Parfumerie ist eine Hommage an die Arbeit Francois Cotys. Der Mann, in dem alles begründet liegt, was wir heute unter der modernen Parfumindustrie verstehen.

Die besten Parfums für Männer

Eigentlich merkwürdig, dass ein Parfum zum Klassiker werden kann. Schließlich riecht ein Duft auf jeder Haut anders. In der Tat haben es aber ein paar Parfums geschafft, sich in unserem kollektiven Duftgedächtnis zu verankern. Das gilt auch für Herrendüfte. Wir stellen zehn exklusive Männerparfums vor und verraten, welcher Duft zu welchem Männertyp passt.

No. 89 von Floris

Als eine der ältesten Duftmanufakturen der Welt widmete das Londoner Unternehmen Floris seinen Duft „No. 89“ der Hausnummer des ersten Firmengeschäftes in der Jermyn Street. Lavendel, Orange und Neroliöl treffen auf edle Hölzer, Rose und Muskatnuss und erzeugen einen warme, holzig-würzigen Duft. Passt zu diesem Männertyp: distinguiert, nicht zu jung, selbstbewusst und präsent, aber nicht zu auffallend, mit einem Faible für Tweed, Maßanzug und Landhaus.

Pour un Homme von Caron

Das Pariser Parfumhaus Caron ist eine historische Institution, steht für höchste Opulenz, Sinnlichkeit und Lebenslust und fertigt bis heute Düfte, die ein bisschen aus der Zeit gefallen zu scheinen und gerade deshalb beliebter sind denn je. Das klassische „Pour un Homme“ kam 1934 auf den Markt – die Komposition aus Lavendel, Vanille, Weihrauch und Zedernholz wurde bis heute nicht verändert. Passt zu diesem Männertyp: stark, souverän und selbstbewusst, mit leichtem Hang zu Egozentrik und unglücklich endenden Affären.

Equipage von Hermès

Die Pferdekutsche ist ein Markenzeichen von Hermès, und nach ihr ist der Duft „Equipage“ von 1970 benannt, der mittlerweile genauso untrennbar mit Hermès verbunden ist wie zum Beispiel die Seidencarrés. Das Zusammenspiel von Nelken-, Rosenholz- und Zimtaromen erzeugt eine prägnante würzig-holzige Note und passt besonders gut in die Winterzeit. Passt zu diesem Männertyp: elegant, klassisch, urban, sehr gepflegt und mit Sinn für perfektes Handwerk, edle Weine und feinsinnige Gespräche.

Green Irish Tweed von Creed

Bis heute befindet sich die 1760 in London gegründete und heute in Paris basierte Firma Creed in Familienhand. Produziert wird nach wie vor nach traditionellen Methoden und in Handarbeit. Die Marke gehört zu jener Sorte Geheimtipps, die man nur in den anspruchsvollsten Kreisen kennt. Der Creed-Beststeller „Green Irish Tweed“ wurde 1986 von Parfumeur Pierre Bourdon komponiert. Passt zu diesem Männertyp: kernig, sportlich, lässig, im Wesen unkompliziert, aber zugleich entschieden.

L’Eau d’Issey pour Homme von Issey Miyake

Dieser Duft ist erst seit 1994 auf dem Markt, aber nicht zuletzt dank des Siegeszuges des japanischen Designers Anfang der 1990er Jahre gelangte auch dieses Parfum schnell zu internationalem Ruhm. Seerosenblüten, Sandelholz und Yuzu bestimmen „L’Eau d’Issey pour Homme“, einen eher leichten, frischen Duft, passend zu Frühjahr und Sommer. Passt zu diesem Männertyp: jung, kommunikationsfreudig und humorvoll, unbeschwert, mit Interesse an Mode und Lust auf Neues.

Déclaration von Cartier

Mit „Déclaration“ stellte Cartier 1998 einen der ersten Düfte überhaupt vor, der spezifisch auf den Eigengeruch des Trägers reagiert. Damals eine Sensation, heute eine Selbstverständlichkeit, aber die Innovation machte den Duft mit Hauptnoten von Bitterorange, Zedernholz und Kardamon. Für den Auftritt am Abend hat Cartier 2012 die Variation „Déclaration d’un Soir“ mit Zusätzen von Pfeffer und Rose entwickelt. Passt zu diesem Männertyp: cool, sexy, urban.

Terre de Bois von Miller Harris

Versierte Duftliebhaber wissen: die Engländer haben einfach die beste Nase für olfaktorische Klassiker. Auch Miller Harris gehört in die Topliga der Dufthersteller, und das, obwohl die englische Firma erst im Jahr 2000 gegründet wurde. Einer der ersten Düfte ist „Terre de Bois“, ein sinnlicher, holziger, leicht orientalischer Duft, der besonders für die kalte Jahreszeit geeignet ist. Passt zu diesem Männertyp: kosmopolitisch, tiefgründig, warm, alterslos und ausgestattet mit Neugier auf Exotisches.

Kouros von Yves Saint Laurent

Ein „Kouros“ ist eine meistens unbekleidete Männerstatue aus der griechischen Antike, die für Kraft und Selbstbestimmtheit steht. Den dazu passenden Männertypus spricht seit 1981 das gleichnamige Parfum von Yves Saint Laurent an. Ingredienzien aus Eichenmoos, Zedernholz, Bergamotte und Vanille erzeugen eine spannungsvolle Mischung aus harten und weichen Noten. Passt zu diesem Männertyp: sinnlich, leicht verwegen, eigenwillig, mit Hang zu exzentrischen Details in Kleidung und Lebenswandel.

Gold Man von Amouage

Amouage ist ein 1983 durch den Sultan von Oman gegründetes Parfumunternehmen. Ziel des Herrschers war, das teuerste Duftwasser der Welt produzieren zu lassen. Es ist ihm gelungen: heute gilt Amouage als das „Chanel des Morgenlandes“. Süße Hölzer, Rosen und Gewürze prägen „Gold Man“, einen schweren orientalischen Duft, der passenderweise in einem goldenen Flakon mit Säbelverschluss angeboten wird. Passt zu diesem Männertyp: elegant, schwelgerisch, mit Liebe für Pracht und Superlative.

No. 1 von Clive Christian

Mit einem Preis von rund 13.000 Euro für 100 ml reines Parfüm gehört „No. 1“ von Clive Christian zu den teuersten Düften der Welt. Der Kristallflakon ist mit einem weißen Brillanten verziert, welcher die Kostbarkeit der Inhaltsstoffe wie Muskatnuss, Öl der Artemisia und Jasmin widerspiegeln soll. Was die Sache etwas abwertet: Christian ist eigentlich Möbeldesigner und komponiert auch „Möbeldüfte“. Passt zu diesem Männertyp: wohlhabend, geschmacklich unentschieden, offen für Schönheitsoperationen und die Unterstützung von schönen Frauen.

Die besten Parfums für Frauen

Dass ein angenehmer Duft nicht nur die Attraktivität, sondern ebenso die eigene Stimmung steigern kann, gilt als erwiesen. Ob unsere Odeur-Favoriten die allerbesten sind, vielleicht noch nicht – aber als die beständigsten gelten sie allemal.

Shalimar von Guerlain

Das Erscheinen von „Shalimar“ von Guerlain im Jahre 1925 ging als Geburtsstunde der modernen orientalischen Düfte in die Geschichte ein. Inspirieren ließ sich Jacques Guerlain bei seiner Kreation von Mumtaz Mahal, für die der indische Großmogul Shah Jahan im 17. Jahrhundert die Gärten von Shalimar in Lahore (Pakistan) und später den Taj Mahal erbauen ließ. Auch heute noch verzaubert der Duft mit seiner exotischen Sinnlichkeit.

 

Petite Chérie von Annick Goutal

Parfumeurin Annick Goutal widmete „Petite Chérie“ ihrer Tochter Camille. Der 1998 erschienene Duft ist eine fruchtig-blumige Komposition aus Aromen von Birne, Pfirsich, Vanille und frisch geschnittenem Gras und lässt einen von einem warmen Spätsommertag unter Obstbäumen träumen.

Cuir de Russie von Chanel

Die Inspiration zu dem Duft „Cuir de Russie“ aus dem Jahre 1927 ist auf Coco Chanels Begegnung mit Großherzog Dimitri, einem Cousin des Zaren Nikolaus II., zurückzuführen. Der sinnlich-geheimnisvolle Duft mit seinen Leder-, Tabak-, Mandarinen- und Rosennuancen entführt auf eine abenteuerliche Reise durch das aristokratische Russland. „Cuir de Russie“ ist Teil der limitierten Kollektion „Les Exclusifs de Chanel“ und ist ausschließlich in Chanel-Boutiquen und autorisierten Verkaufsstellen erhältlich.

Dark Rose von Czech & Speak

„Dark Rose“ vom englischen Traditionsunternehmen Czech & Speak, das ursprünglich Luxus-Badezusätze herstellte, ist wohl einer der atemberaubendsten Rosendüfte der Parfumwelt. Der tiefgründige, kraftvolle Duft vereint Noten von Safran, bulgarischer Rose und Sandelholz mit Auszügen von Oud, einem Harz, das als teuerste Parfumzutat der Welt gilt.

Iris Nobile von Acqua di Parma

Aus dem Hause Acqua di Parma stammt der blumige Duft „Iris Nobile“. Die Iris gilt schon immer als Blume der Aristokratie und lässt einen sofort an die wunderschöne Stadt Florenz denken, die sie im Wappen trägt. Neben der Iris enthält der Duft Auszüge aus Vanille, Bergamotte und Ylang-Ylang und unterstreicht besonders die Eleganz femininer Damen. Mit „Iris Nobile Sublime“ ist seit 2012 eine neuere, weichere Interpretation auf dem Markt.

New York Musk von Bond No. 9

Die US-amerikanische Luxusmarke Bond No. 9 hat mit „New York Musk“ ein Parfum geschaffen, bei dem aphrodisierendes Moschus-Extrakt und fruchtige Grapefruit auf Lilie, Patschouli und Sandelholz treffen. Der sinnliche Duft betört mit seinem Wechselspiel aus Frucht und Würze. Im smaragdgrünen Flakon kommt „New York Musk“ prunkvoll und dekorativ daher.

Miss Dior von Christian Dior

Mit dem holzig-chyprischen „Miss Dior“ lancierte das Couture-Haus Dior 1947 seinen ersten Duft. Essenzen aus italienischer Mandarine und Damaskus-Rose treffen auf indonesisches Ambra-Patschouli und lassen den Duft zum idealen Begleiter für den Abend werden. Der gläserne Flakon mit eingraviertem Hahnentrittmuster und silberfarbener Schleife ist ein wahres Schmuckstück.

Un jardin sur le Nil von Hermès

„Un jardin sur le Nil“ vom Pariser Unternehmen Hermès wurde 2005 als Unisex-Duft konzipiert und passt besonders gut zu selbstbewussten Frauen, die das Ungewöhnliche schätzen. Der grüne frische Duft entführt die Sinne in einen exotischen Garten voll reifer Mangos, Ahornbäumen und Lotusblüten.

L’Eau Serge Lutens von Serge Lutens

„L’Eau Serge Lutens“ ist ein klarer, reiner Duft, der pures Understatement vermittelt. Serge Lutens, der auch als Fotograf erfolgreich ist, beschreibt seine frische Komposition als „Antwort auf eine überparfümierte Welt“. Das 2010 erschienene Parfum enthält zarte Noten von Muskatellersalbei, Zitrone und weißen Blüten.

Bottega Veneta von Bottega Veneta

Mit „Bottega Veneta“ brachte der gleichnamige Hersteller luxuriöser Lederwaren 2011 sein erstes, lang erwartetes Parfum auf den Markt. Inspiriert von Kunst und Natur, fängt der sinnliche Duft Noten von Pflaume, feinem Leder und Blüten ein. Besonders dekorativ ist das seit Ende 2012 erhältliche Kompakt-Parfum in seinem antik anmutenden Messingdöschen.

Parfum-Klassiker für Frauen

Ob Chanels „Nº 5“ oder Yves Saint Laurents „Opium“; es gibt Parfums, die in all den Jahren nichts von ihrer Eleganz und ihrem Charme verloren haben. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle fünf faszinierende Damendüfte vor, die wahre Meilensteine in der Parfumhistorie darstellen und wahrscheinlich auf ewig en Vogue bleiben.

Jicky von Guerlain – ein Duft, der die Parfumwelt revolutionierte

Paris, 1889. Die Fertigstellung des Eiffelturms revolutioniert die Architektur. Im gleichen Jahr revolutionierte Guerlain mit „Jicky“ die Parfümwelt. „Jicky“ war der erste Duft, der neben natürlichen Ingredienzien wie Lavendel und Vanille auch synthetische Inhaltsstoffe enthielt und gilt als das erste moderne Parfum. Die Unverwechselbarkeit von „Jicky“ begeistert auch nach über 120 Jahre noch zahlreiche Trägerinnen und Träger.

Colonia von Acqua di Parma – der herb-frische Unisex-Duft

Die Rezeptur von Acqua di Parmas Eau de Cologne „Colonia“ ist seit 1916 unverändert. Filmstars früherer Zeiten wie Audrey Hepburn und Cary Grant zählten zu den Fans des herb-frischen Unisex-Duftes mit seinen ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen wie sizilianischen Zitrusfrüchten, Lavendel und Bulgarischer Rose. Heute lieben unter anderem Kate Moss und Sienna Miller Acqua di Parmas leichte, unaufdringliche Düfte, die von Dolce Vita träumen lassen.

Chanel Nº 5 – der bekannteste Klassiker der Welt

„Chanel Nº 5“ war die erste Duftkomposition der Pariser Modeschöpferin Coco Chanel und erschien 1921. Sein blumig-aldehydiges Bouquet fand schnell viele treue Anhängerinnen, unter anderem Marilyn Monroe, die nach eigener Aussage zum Schlafengehen „nur fünf Tropfen Chanel Nº 5“ trug. Auch der Chanel-Flakon mit seinem ausgewogenen, zeitlosen Design wurde spätestens durch Andy Warhols Pop-Art-Werke in den achtziger Jahren zum Kultobjekt. „Chanel Nº 5“ ist das bekannteste Parfum der Welt und ist nie aus der Mode geraten.

Calèche – der erste Damenduft von Hermès

Mit „Calèche“ von Hermès kam 1961 das erste Damenparfum des Unternehmens in Familienbesitz auf den Markt. Der floral-holzige Duft besticht durch seine Essenzen aus Orangenblüte, Sandelholz und Gardenie und ist die perfekte Ergänzung zu den luxuriösen Lederwaren des Traditionshauses. Die 2007 erschienene Variante „Kelly Calèche“ enthält Noten von Kletterrose und feinstem Leder und passt zu Amazonen jeden Alters.

Duftlegende Opium von Yves Saint Laurent

Sinnlichkeit und Selbstbewusstsein versprüht der 1977 erschienene Duft „Opium“ von Modeschöpferlegende Yves Saint Laurent. Das orientalisch-würzige Eau de Parfum verbindet auf harmonische Art und Weise Auszüge aus Koriander, Nelke, Pflaume und Zeder. Die Launch-Party im Hafen von New York auf einem opulent verzierten Segelschiff mit riesiger goldener Buddhastatue und Gästen wie Truman Capote an Bord wurde zur Legende.