Paris

Der als veritabler Höhepunkt der Pariser Weltausstellung von 1889 errichtete
Eiffelturm ist schon lange zu dem Wahrzeichen von Paris, wenn nicht ganz Frankreichs, geworden.

Rund sieben Millionen Menschen aus der ganzen Welt besuchen jährlich den Eiffelturm. Dadurch sind auch die Wartezeiten und Warteschlangen am Eiffelturm sehr lang.Eine gute Alternative um sich nicht in die Schlange stellen zu müssen ist es sich vorher Karten für den Eiffelturm online zu bestellen.Dadurch sparen Sie richtig Zeit und haben mehr Zeit um Paris und den Eiffelturm zu entdecken.

Durch die Witterungsbedingungen

 

muss der Eiffelturm durchschnittlich alle sieben Jahre einen neuen Farbanstrich bekommen, so werden 60 Tonnen Farbe aufgetragen die den Eiffelturm vor Rost und Witterung schützen sollen. Die Arbeiten werden von 25 Malern per Hand aufgetragen und kosten rund drei Millionen Euro. Die Arbeiten dauern dabei meistens mehr als ein Jahr.

Die Plattformen vom Eiffelturm

Von der dritten Etage hat man aus 276 Metern einen herrlichen Rundumblick auf Paris. Die erste Etage auf 57 Metern Höhe (345 Stufen) bietet ein Kino in denen Filme über die Geschichte des Eiffelturms gezeigt werden, zudem finden man hier noch ein Postamt, drei Restaurants sowie Souvenirläden.

Zur zweiten Etage auf 115 Metern kann man dann entweder über 359 Stufen oder mit einem Aufzug gelangen, insgesamt sind es bis zur zweiten Etage 704 Stufen. Um zur dritten Etage zu gelangen müssen Sie dann auf der zweiten Plattform in einen anderen Aufzug steigen der Sie dann bis zur dritten Etage auf 276 Metern bringt.

Insgesamt bringen Sie drei Aufzüge am Nord-, Ost- und Westpfeiler zu den ersten beiden Etagen. Oder Sie gelangen über die Treppe mit 704 Stufen bis zur zweiten Etage.

Louvre Museum

Im Zentrum von Paris, zwischen Rue de Rivoli und dem rechten Seine-Ufer befindet sich der Louvre bzw.Palais du Louvre, wie die Franzosen den Königspalast nennen. Zusammen mit dem Palais des Tuileries bildete der Louvre einst das Pariser Stadtschloss. Die heutige Pyramide im Eingangsbereich wird von den langen Flügeln des Hofes eingerahmt, welche im 19. Jahrhundert aus- und umgebaut wurden.

Hier finden Sie viele Angebote zu Führungen durch den Louvre in Paris

Der Louvre Paris beherbergt heute unter anderem das Museum Louvre, das drittgrößte und meistbesuchte Museum der Welt. Mehr als zehn Millionen Besucher kamen im Jahr 2012 nach Paris, um die Stadt und das Louvre Museum zu besichtigen. Im Nordflügel ist das Las Arts Decoatifs mit drei Museen, dem Arts decoratifs, dem Mussee de la Publicite, dem Musee de la Mode et du Textile und die Bibiliotheque des Arts decoratifs untergebracht.

Der gesamte Louvre ist ein Museum

Unter Staatspräsident Francois Mitterrand wurde das Projekt Grand-Louvre ins Leben gerufen und das gesamte Gebäude der musealen Nutzung unterworfen, 1999 wurde das Projekt schließlich abgeschlossen. Bei dieser Gelegenheit wurde die Pyramide beim Eingangsbereich des Museums geschaffen, die heute als Haupteingang des Louvre Paris dient. War die Pyramide anfangs als Käseglocke oder Gewächshaus verschrien, so ist es jetzt zu einem Pariser Wahrzeichen geworden. 1993 wurde schließlich das Carrousel Du Louvre, eine an den Louvre angeschlossene Einkaufsmeile, eröffnet.

Im Louvre sind 350.000 Exponate ausgestellt

Das eigentliche Louvre Museum beherbergt circa 380.000 Werke, wobei 35.000 auch wirklich im Museum mit einer Fläche von 60.000 Quadratmetern ausgestellt sind. Besonders hervorzuheben sind dabei die römischen und griechischen Antikensammlungen sowie die flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts, die italienische Renaissancemalerei und die französische Malerei vor allem des 15. und 19. Jahrhunderts.

Mona Lisa ist das bekannteste Ausstellungsstück

Eines der bekanntesten Ausstellungsstücke ist die von Leonardo da Vinci geschaffene Mona Lisa. 1505 wurde das Werk fertiggestellt und wird im Denon Flügel ausgestellt. Das Lächeln fasziniert jeden Besucher und gehört zum wichtigsten Kunstwerk im Museum. Aber auch alle anderen Exponate des Louvre Paris sind es wert, sie zu besichtigen. Eine unvorstellbare Anzahl von vielseitigen Kulturgütern macht den Louvre einzigartig. Es gibt keinen anderen Ort auf der Welt, an welchem so viele herausragende Werke ausgestellt sind. Jedes ausgestellte Stück gehört zu den berühmtesten Kunstwerken der Welt und beinahe von jedem bedeutenden Künstler ist zumindest ein Werk ausgestellt.

Ausstellungen Louvre Museum

Einen Plan vom Louvre mit Informationen zum Ausdrucken in deutscher Sprache, können Sie sich hier herunterladen: Plan Louvre

Gemäldesammlung
Die Gemäldesammlung präsentiert die Geschichte der europäischen Malerei vom 13. Jahrhundert bis 19. Jahrhundert. Sie ist in drei große Gruppen eingeteilt: die französische Schule, die zahlenmäßig am bedeutendsten ist, die italienische und die spanische Schule sowie die nordeuropäischen Schulen (Deutschland, Flandern, Holland). In der Gemäldesammlung befindet sich auch die Mona Lisa.

Ägyptische Sammlung
Im diesem Museumsteil, der einen Großteil des Louvre ausmacht, wird die Kunst des alten Ägyptens hauptsächlich in zwei Rundgängen vorgestellt: ein chronologischer Rundgang, von den Ursprüngen Ägyptens bis zu Kleopatra, und ein thematischer Rundgang, in dem bestimmte Aspekte der ägyptischen Hochkultur hervorgehoben werden.

Orientalische Sammlung
Diese Sammlung ist den Hochkulturen Vorderasiens gewidmet, deren Ära 7000 v.Chr. begann. Die dortigen Kulturen folgten einander zeitlich in Mesopotamien, im Iran und in den Levante-Ländern und erstreckten sich über einen enormen Raum vom Mittelmeer bis nach Indien.

Skulpturen
Dieser Teil des Louvre-Museums stellt die europäische Bildhauerkunst (mit dem Schwerpunkt auf französischen Werken) vom hohen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert vor.

Geschichte des Louvre
Die Architekturgeschichte des Louvre wird in zwei Räumen und einem Rundgang präsentiert.

Griechische, etruskische und römische Sammlung
Diese Sammlung führt Werke aus drei antiken Hochkulturen. Im Erdgeschoss werden in einem chronologischen Rundgang Werke aus Marmor vom 3. Jahrtausend v.Chr. bis 6. Jahrhundert n.Chr. vorgestellt. Im ersten Stock wird die Sammlung jeweils nach Technik und Material (Bronzen und Schmuck, Silber und Glasgegenstände etc.) der Kunstwerke präsentiert.

Kunsthandwerk
Werke aus sämtlichen Epochen werden in diesem Teil des Louvre ausgestellt. Kunstgegenstände des Mittelalters und der Renaissance ebenso wie Kunsthandwerk des des 17. und 18. Jahrhunderts, Kronjuwelen oder auch die Gemächer Napoleons III.

Kunst aus Afrika, Asien, Ozeanien sowie aus Nord- / Südamerika
Diese ausgewählten Kunstwerke stammen ursprünglich aus dem Museum Quai Branly.

Graphik
Die extrem empfindlichen Sammlungen der Grafiksammlung sind nur auf Anfrage oder zu Zeiten von Wechselausstellungen zum Thema zugänglich.

Bedeutende Kunstwerke im Louvre Paris

Neben der Mona Lisa ist von Leonardo da Vinci unter anderem auch noch die Felsengrottenmadonna und Johannes der Täufer ausgestellt. Weitere sehenswerte Ausstellungsstücke sind die:

  • Venus von Milo vom Künstler Alexandros of Antioch

  • Die Hochzeit zu Kana von Paolo Veronese.

  • Das Floß der Medusa von Theodore Gericault,

  • Die Spitzenklöpplerin von Jan Vermeer,

  • St. George und St. Michael von Raphael,

  • Die Lady of Auxerre,

oder der Borghesische Fechter von Agasias sind bemerkenswerte Kunstwerke, die es nur im Louvre Paris zu sehen gibt. Der Ursprung der Sammlung geht eigentlich auf das 14. Jahrhundert zurück, damals sammelte der Bruder von Karl V., Herzog Jean Duc de Berry eine große Anzahl von Tapisserien, Gemälden und Buchmalereien, einige sind auch heute noch im Museum Louvre zu besichtigen.

Schloss Versailles

Das Schloss Versailles ist ein wirkliches Meisterwerk, wozu nicht nur der berühmte Spiegelsaal von Versailles beigetragen hat.

Noch heute ist das Schloss Versailles eines der Highlights, das man sich im Rahmen ausgedehnter Paris Touren unbedingt aus der Nähe anschauen sollte. Im Jahre 1631 wurde Versailles von Ludwig dem XIII. errichtet. Sein Nachfolger, Ludwig der XIV. setzte den Bau fort, um seinem Vorgänger ein angemessenes Denkmal zu setzen. Wenn man bedenkt, dass einst fast 40.000 Arbeiter und weit mehr als 5.000 Rösser mit der Arbeit am Schloss Versailles beschäftigt waren, so bekommt man sicherlich schon vorab ein Bild dessen, was sich einem bei der Anfahrt Versailles bieten wird.

Versailles – Highlight auf allen Reisen

Wer eine Reise nach Versailles plant, sollte selbstverständlich in jedem Fall einen Besuch auf Schloss Versailles machen. Um sich vor Ort lange Wartezeiten zu ersparen, bietet es sich an, schon im Vorfeld die Versailles Tickets zu reservieren. Das Schloss Versailles hat an allen Werktagen, außer an Montagen und den französischen Feiertagen für Besucher seine Pforten geöffnet.

Spiegelsaal Versailles

Ein jeder, der bereits einmal Château Versailles in Paris besucht hat, der wird sich ganz gewiss gerne an die legendäre Spiegelgalerie von Versailles erinnern.

Der Saal ist 73 Meter lang, 10,5 Meter breit und 12,3 Meter hoch. Damit ist der Spiegelsaal einer der größten und zugleich berühmteste Raum im Schloss Versailles. Die Spiegelgalerie besitzt zudem 17 Fenster, durch die das Licht hineinfällt und auf auf 17 gegenüberliegende Spiegel trifft und eine ganz besondere Raumwirkung erzeugt. Am Ende des Spiegelsaals befindet sich im Norden der Salon des Krieges und im Süden der Salon des Friedens. Noch heute gilt der Saal als der wohl berühmteste Raum von Versailles.

Er zieht einen mit seinem barocken Stil und all seinem Prunk in den Bann. So wundervoll und ausdrucksstark der Saal ist, so bemerkenswert ist auch seine geschichtliche Bedeutung. Im Laufe zahlreicher Kriege trafen die Herrscher hier gewichtige Entscheidungen, die auch jetzt noch unvergessen sind. So wurde hier im Jahre 1871 nicht nur das Deutsche Reich ausgerufen, sondern am Ende des Ersten Weltkrieges auch der Friedensvertrag unterzeichnet. In der Zeit von 2003 bis 2007 erfolgte eine grundlegende Sanierung vom Spiegelsaal, sodass er jetzt noch schöner und prachtvoller anmutet.

Hofgarten Schloss Versailles

Ein Blickfang ist im Übrigen auch das idyllische Bauerndorf, welches einst von Marie-Antoinette im glanzvollen Hofgarten von Schloss Versailles errichtet wurde. Ein Teil ihres Gefolges lebte und arbeitete in der damaligen Zeit vor Ort und wurde von der adeligen Küche mit verkostet.

Das Appartement des Königs

Ein weiteres Highlight neben den prunkvollen Räumlichkeiten ist auch das sogenannte Große Appartement des Königs und das der Königin und das Chambre de la Reine (Schlafzimmer der Königin), das sich heute in demselben Zustand befindet, in welchem Marie-Antoinette Versailles im Jahre 1789 verlassen hat.

Krönungssaal Versailles

So bedeutsam besagter Spiegelsaal von Versailles ist, so bemerkens- und sehenswert sind darüber hinaus freilich auch der Krönungssaal von Versailles sowie die Orangerie. Alles in allem sind sämtliche Räumlichkeiten, die noch heute den Besuchern von Versailles zugänglich sind, überaus prunkvoll und erstklassig in ihrer glanzvollen Beschaffenheit. Es lohnt sich demgemäß in jedem Fall, sich Versailles Tickets zu reservieren oder direkt an einer der Versailles Touren teilzunehmen. Im Zuge dessen wird man sich als Teil einer eindrucksvollen, französischen Geschichte fühlen und sich außerdem auf zauberhafte Weise in eine ganz besondere, exklusive und unvergleichliche Ära zurück versetzt fühlen. Niemand, der nicht einmal in Versailles gewesen ist, kann nachempfinden, was es heißt, dieses unglaubliche Ambiente, dieses faszinierende Flair zu erleben. In der Tat ist Schloss Versailles eine bahnbrechende Sehenswürdigkeit, die nicht nur für Geschichtsinteressierte oder für Kunstliebhaber “wie geschaffen” ist. Sondern Versailles ist ein Monument, das auch für Familien mit Kindern, die hierher einen Abstecher unternehmen, ein eindrucksvolles Highlight ist.

Im Rahmen einer Paris Reise ist ein Besuch auf Schloss Versailles, wie die Erfahrung immer wieder zeigt, ein echtes “Muss”. Einfach unbezahlbar.

Sehenswertes außerhalb vom Schloss Versailles

Nachdem Sie das Innere des Schlosses erkundet haben haben, sollten Sie die nicht minder schönen kleineren Gebäude neben dem Schloss, darunter das Hameau (ein kleines malerisches Dorf, welches für die Königin um einen Teich herum errichtet wurde) und vor allen Dingen den wundervollen Park besichtigen, der vom Gartenarchitekten André Le Nôtre angelegt wurde und zwar nach dem Muster der sogenannten Gärten “à la française” (“Französische Gärten”). Hier lohnt es sich ein Fahrrad in Versailles zu mieten um den ganzen Park angucken zu können.

Der Grundriss des Parks ist streng symmetrisch: um eine Hauptachse ordnen sich Nebenachsen, sternförmig angelegte Alleen, runde und halbrunde Wasserbecken an. Hier können Sie nach Belieben durch die Alleen und 9 kleinen Wälder spazieren oder Fahrradfahren. Ebenfalls zu einem erholsamen Spaziergang lädt der Grand Parc ein, der sich an den Ufern des Grand Canal erstreckt.

Geschichte Versailles

1623, legte Ludwig XIII., der Vater des Sonnenkönigs Ludwig XIV., den Grundstein für ein kleines Jagdschloss (un rendez-vous de chasse, un petit château de gentilhomme). Ludwig XIV. erweiterte dieses Schloss aber recht zügig nach seinem Belieben. Zwischen 1668 und 1670 errichtete der Architekt Le Vau einen zweiten Gebäudekomplex. 1682 wurde Versailles dann zum Hauptsitz des französischen Königshofs. Um 1700 wurden der Nordflügel, die Orangerie, die Ställe und die Schlosskapelle erbaut.

Sacré Coeur

Die Sacré Coeur in Paris gehört zu denTop-Sehenswürdigkeit in Paris. Auf dem Montmarte-Hügel ragt die Sacré Coeur Imposant über Paris.

Die Kirche Sacré Coeur in Paris gehört zu den Herz-Jesu-Basiliken und liegt im malerischen Künstlerviertel Montmartre. Als römisch-katholische Wallfahrtskirche ist die Basilika ein Besuchermagnet und zählt zu den Top Sehenswürdigkeiten in der französischen Hauptstadt.

Besuchen Sie möglichst früh den Montmartre und die Sacré Coeur, dann sind noch nicht so viele Besucher unterwegs und Sie können noch gemütlich durch die Straßen schlendern oder oben auf dem Hügel über den Markt bummeln. Gegen Mittag wird es schon voller vor der Sacré Coeur und in den Straßen, am besten legen Sie dann eine kleine Pause in einen der vielen Bars und Restaurants ein. Auf dem Weg hoch vom Montmartre finden Sie viele gemütliche französische Restaurant oder Bars in denen es leckere Crêpes und andere französische Spezialitäten gibt.

Die historische Kirche Sacré Coeur

Die Kirche Sacré Coeur hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und wurde nach einer langen Plan- und Bauphase 1914 fertiggestellt. Doch erst nach dem Ende des ersten Weltkrieges 1919 fand die christliche Weihe statt. Im Zuckerbäckerstiel gestaltet, verkörpert das Sacré Coeur die romanisch-byzantinische Bauweise und gilt seit jeher als Vorbild und Inspiration vieler folgender Bauwerke in der ganzen Welt. Bereits von Weitem ist die einzigartige Basilika zu erkennen. Errichtet auf der hohen Erhebung Montmartre-Hügels fordert das Sacré Coeur zur Besichtigung auf.

Superlative mit unvergesslichem Weitblick

Die bombastische Basilika hat eine Höhe von 83 Meter, wobei die große Kuppel der Kirche alleine 55 Meter misst. Neben der großen Kuppel ist auch der Glockenturm mit der größten Glocke Frankreichs, genannt „la Savoyarde“, sehr beeindruckend. Um die Kirche zu besichtigen und den Weitblick über Paris genießen zu können empfiehlt sich der Weg durch den kleinen Park Scare Willette. Von hier aus führen die Treppen (237 Stufen) direkt bis zur Basilika. Neben den Aufstieg zu Fuß gibt es auch die Option mit der Funiculaire, einer kleinen Seilbahn zum Eingang des Sacré Coeur zu gelangen. In der Kirche selbst ist es ebenfalls möglich noch weiter empor bis zur Kuppel zu steigen und einen Blick über die Dächer von Paris zu werfen.

Hauptportal der Basilika

Von Innen und Außen ein Augenschein des französischen Stils. Das Hauptportal der Basilika beeindruckt mit seiner Abbildung von Reiterstatuten französischer Nationalheiliger und vermittelt dadurch den nationalistischen Bezug der Bauherren. Im Inneren der Basilika lässt sich eines der größten Mosaiken der Welt bewundern. Das Christusmosaik zeigt die Abbildung Jesu. Neben dem beeindruckenden Mosaik stellt auch der Hochaltar einen Blickfang dar.

Das Sacré Coeur ist neben dem Eiffelturm die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in der französischen Hauptstadt und vermittelt durch seinen Baustil und die Umgebung das französische Lebensgefühl.

Montmartre

Montmartre war ursprünglich eine eigene Gemeinde bei Paris und gehört erst seit dem Jahr 1860 zum Stadtgebiet. Mit knapp 130 Metern ist der Montmartre der höchste Berg in Paris. Auf dem Gipfel steht schon von weitem sichtbar die Basilika Sacré Coeur. Entweder kann man mit der Seilbahn oder über die rund 222 Stufen die berühmte Basilika Sacré-Coeur erreicht. Diese am Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kirche ist nach Notre-Dame die meistbesuchte Kirche Frankreichs. Die mit weißem Stein erbaute Kirche wird oft als “Zuckerbäckerstil” verspottet – gleichwohl prägt die es die Stadtsilhouette und ist ein markantes Wahrzeichen der Stadt. Die Stufen sind ein Treffpunkt vor allem für junge Leute aus aller Welt. Sehr beliebt sind die Treppen vom Montmartre auch an Silvester in Paris.

Den Gipfel kann über die Treppenstufen erreichen oder mit der Seilbahn. Oben tummeln sich dann auch die meisten Touristen und Reisegruppen die ein Panoramabild von Paris machen möchten. Wer ungestört hier ein Bild machen möchte, sollte schon früh da sein. Eine empfehlenswerte Alternative ist es sich durch die kleinen malerischen Gassen und Straßen zum Gipfel vom Montmartre zu schlängeln. Hier erscheint der Montmartre wie aus einer anderen Welt, genauso wie in Amélies Welt. Die bezaubernden kleinen Straßen im Künstlerviertel führen an kleinen Restaurants, Märkten und Flohmärkten vorbei und sind nicht so überlaufen und vom Tourismus geprägt wie die Hauptwege. Verlaufen kann man sich eigentlich nicht, man muss schließlich nur immer Bergauf laufen. Auf dem Weg liegen auch einige urige Kneipen in denen man abends das ein oder andere Glas Wein genießen kann. Eine schöne Stadtkneipe ist das Le Sancerre in der Rue des Abbesses, 6 mit bestem Blick auf die ganze Straße, die Plätze hier sind aber auch schnell vergeben.

Wer nicht auf eigene Faust den Montmartre erkunden möchte, kann eine individuelle private Tour durch Montmartre buchen (deutschsprachig) mit Tipps, Wissenswertes über das Künstlerviertel, Sehenswürdigkeiten und vielen neuen Eindrücken.

Beliebt ist auch der rund 200 Meter von der Sacré Coeur entfernte Place du Tertre mit vielen Cafés und typisch französischen Restaurants. Da der Platz bei den Touristen sehr beliebt ist, finden Sie hier auch einige Straßenkünstler wieder, die versuchen Ihre Gemälde an den Mann zu bringen. Berühmtheiten aus Kunst und Malerei haben hier gelebt und gearbeitet. Seit jeher ist der Platz berühmt für seine Maler, die sich Jahr für Jahr eine neue Lizenz bei der Stadt Paris besorgen müssen um hier arbeiten und zeichnen zu dürfen.

Der Montmartre und die Künstler

Im 19. und 20. Jahrhundert zog der Montmartre in Paris viele junge Künstler an. Einige davon wurden später weltberühmt, zum Beispiel Pablo Picasso, Henri de Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh, Amedeo Modigliani und viele andere. Der Grund, warum die Künstler den Montmartre als Wohnort aussuchten, war weniger ein Sinn für die Romantik des dörflich anmutenden Stadtviertels. Es waren vielmehr die günstigen Quartiere, die hier angeboten wurden, die die meist mittellosen Maler und Bildhauer anzogen. An der Place Emile Goudeau, einem mit Bäumen gesäumter hübscher Platz befand sich das ehemalige Atelier von Picasso, dass heute ein Hotel.

Auch heute tummeln sich in den Gassen des Montmartre in Paris viele Künstler und Kunsthandwerker, die den Touristen ihre Produkte anbieten. Das meiste davon hat wenig künstlerischen Wert – aber natürlich gibt es auch immer wieder Entdeckungen zu machen. Besonders beliebt sind die Porträtkünstler. Sie fertigen in aller Öffentlichkeit – je nach Geschmack des Auftraggebers – Karikaturen, Pastellzeichnungen oder Scherenschnitte, meist mit beeindruckender Geschwindigkeit.

Der Montmartre als Filmkulisse, besondere Berühmtheit erlangte der Montmartre durch den Film – Die fabelhafte Welt der Amélie. Der 2001 erschienene Film mit Audrey Tatou in der Hauptrolle spielt an vielen Schauplätzen in Montmartre, wo die Hauptfigur Amélie lebt und arbeitet. Das berühmte Café des deux Moulins von Amélie liegt unweit vom Moulin Rouge entfernt, in der steilen Marktstraße Rue Lepic, 15. Die Einkaufsläden aus dem Film findet man in der Rue Ravignan.

Le Lapin Agile auf dem Montmartre in Paris

Noch die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts schnuppern können Sie, wenn Sie das Kabarett “Le Lapin Agile” besuchen. Seit etwa 150 Jahren tragen dort Dichter und Musiker ihre Texte und Lieder vor. Hier verkehrten auch schon die französischen Schriftsteller Apollinaire und Verlaine. Am Anfang des 20. Jahrhunderts traf sich hier die Bohème um Pablo Picasso und hinterließ manches Kunstwerk als Bezahlung. Der Kabarett Betrieb läuft noch heute – täglich ab 21 Uhr, außer montags.

Weinanbau auf dem Montmartre

Direkt hinter der Sacré Coeur liegen rund 1550m² Weinanbaufläche mit 27 verschiedenen Rebsorten. Jedes Jahr werden diese dann am zweiten Oktoberwochenende anlässlich des Weinlesefestes des Clos Montmartre geerntet und am Abend mit Feuerwerk begleitet. Den Wein kann man zwar durchaus trinken, aber der Preis pro Flasche ist doch eher happig.

Musée d’Orsay

Malerei, Plastik-/ Kunsthandwerk von 1848 bis 1918 im Musée d’Orsay. Hauptattraktion ist der große Bestand französischer impressionistischer Kunst.

Das Musée d’Orsay in Paris ist ein sehenswertes Museum in gleich zweifacher Hinsicht: Auf keinen Fall verpassen sollten Sie natürlich die weltberühmte Sammlung von Kunstwerken aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch das Gebäude selbst hat Museumswert, denn es ist ein ehemaliger Bahnhof. Der Gare d’Orsay wurde am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, um die Besucher zu empfangen, die zur Weltausstellung des Jahres 1900 aus der Richtung von Orléans nach Paris kamen. Leider waren die Bahnsteige zu kurz für die Entwicklung des modernen Schienenverkehrs, so dass die Gare d’Orsay nach etwa vierzig Jahren nur noch für den Vorort Verkehr genutzt wurde. 1973 wurde der Bahnverkehr hier völlig eingestellt.

Der Umbau zum Musée d’Orsay

Eine Idee von Staatspräsident Giscard d’Estaing

Auf Wunsch von Giscard d’Estaing wurde 1977 beschlossen, den alten Bahnhof in Ergänzung zu den Sammlungen des Louvre (der vis-à-vis am anderen Seine-Ufer liegt) als Ausstellungsraum für die Kunst von 1848 bis 1914 umzubauen Die Eröffnung des Musée d’Orsay konnte dann erst 1986 unter Staatspräsident Mitterand stattfinden. Die große Bahnhofhalle, die wegen ihres Glasdaches besonders gut für Ausstellungen geeignet ist, ist das Kernstück des Musée d’Orsay. Seitlich wurden weitere Räume angebaut. Wenn Sie in der großen Galerie stehen, können Sie den Charakter des ehemaligen Bahnhofs immer noch gut erkennen. Gusseiserne Ornamente und Stuck Elemente wurden erhalten und restauriert.

Die Sammlungen des Musée d’Orsay

Im Musée d’Orsay finden Sie Malerei, Plastik und Kunsthandwerk aus den Jahren von 1848 bis 1918. Hauptattraktion für die Besucher aus aller Welt ist der große Bestand französischer impressionistischer Kunst. Es lohnt sich aber, auch einen Blick auf die anderen ausgestellten Künstler zu werfen, um ein umfassendes Bild von der Kunst des 19. Jahrhunderts zu bekommen.

Zum Beispiel gibt es neben den Meisterwerken von Cézanne, Manet, van Gogh, Monet oder Renoir auch viele Beispiele der sogenannten Salonkunst zu sehen. Damit sind die Künstler gemeint, die dem gängigen Geschmack entsprechend malten und gegen deren Kunstauffassung die Impressionisten mit ihrer abweichenden Malweise antraten, was damals heftigen Protest bei den Bürgern hervorrief.

Champs-Elysées

Prachtboulevard, Einkaufs- und Flaniermeile. Entdecken Sie die Avenue des Champs-Elysées in Paris.

Die Champs-Elysées, zu Deutsch “Allee der elysischen Felder”, liegt im 8. Arrondissement. Ende des 18. Jahrhunderts etablierte sich die Straße zu einer prächtigen Einkaufsmeile des Großbürgertums. Seither wird die Prachtstraße ausgebaut und verführt mit zahlreichen aneinandergereihten Ladenketten und Unterhaltungseinrichtungen. Schon seit 1916 existiert ein “Comité des Champs-Elysées”, um Einkaufszeiten und Neueröffnungen zu bestimmen und das Prestige der Straße aufrecht zu erhalten.

Im Westen schließt die Allee an die Place de la Concorde mit den berühmten Pferdeskulpturen “Chevaux de Marly” an. Das andere Ende mündet in die “Place Charles de Gaulle”, einen der größten Plätze in Paris, auf dem der Triumphbogen steht. Zusammen mit weiteren berühmten Gebäuden bildet die Champs-Elysées eine “axe historique”, eine einmalige Sichtachse, die nur in Paris vorkommt und Punkte in der gesamten Stadt verbindet. Zu erreichen ist die Champs-Elysées problemlos, da sie an 5 Metrostationen mit 7 Linien verbunden ist.

Viele Touristen nutzen die prächtige Promenade zu einem Einkaufsbummel. Viele großen Handelsketten sind vertreten und viele punkten mit dem Charme Pariser Boutiquen. Von Louis Vuitton und Lacoste über Adidas und H&M bis zur Medienkette FNAC und Automobilhersteller Mercedes sind alle erdenklichen Marken auf der Champs-Elysées vertreten. Außerdem erwarten hier zahlreiche Restaurants und Schnellimbissketten die zahlreichen Besucher. Für abendliche Aktivitäten sind des weiteren Kinos und Theater verfügbar.

Seitlich neben der Allee befinden sich die Gärten der Champs-Elysées, die zu einem gemütlichen Spaziergang einladen. Ebenso grenzt die großflächige Parkanlage an Museen und nicht zuletzt den Elysée-Palast, seit 1873 Amtssitz des französischen Präsidenten.

Ein besonderes Schauspiel wird Ihnen geboten, wenn Sie im Juli nach Paris reisen. Feierlichkeiten und Paraden anlässlich des Nationalfeiertags am 14. Juli finden auf der Champs-Elysées statt und bieten ein für Besucher unvergessliches Spektakel. Auch die letzten Runden der Tour de France führen traditionell über die Champs-Elysées und auch die Siegerehrung können Sie dort miterleben.

Triumphbogen

Der Triumphbogen in Paris gehört zu einen der Top-Sehenswürdigkeiten in Paris die Sie bei Ihrem Besuch nicht verpassen dürfen.

Paris bietet seinen Besuchern eine riesige Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Bei einem Aufenthalt in der französischen Hauptstadt stellt der Triumphbogen in Paris allerdings auf fast jeder Besichtigungstour einen zentralen Fixpunkt dar. Der Arc de Triomphe, wie die Sehenswürdigkeit auf Französisch genannt wird, zählt in Paris neben dem Eiffelturm zu den Top zwei Wahrzeichen der Stadt.

Ein Spaziergang durch die Stadt führt unwillkürlich am Triumphbogen in Paris vorbei. Er befindet sich am westlichen Ausläufer des wichtigsten Einkaufsboulevards, der Avenue des Champs-Élysées, inmitten des großen Verkehrskreisels der Place Charles de Gaulle. Um zum Triumphbogen zu gelangen müssen Sie eine der Unterführungen nutzen. Mal eben die Straße zu überqueren, ist bei dem Straßenverkehr kaum möglich und wird auch nicht geraten. 12 große Straßen gehen von dem Place de l’Etoile sternförmig in alle Himmelsrichtungen ab.

Der Triumphbogen in Paris lässt auf die traditionsreiche Geschichte der Stadt zurückblicken. Der Bau des Monuments wurde 1806 von Napoleon in Auftrag gegeben und sollte ursprünglich für die aus dem Krieg heimkehrenden Soldaten einen symbolischen Willkommensgruß darstellen. Doch erst 30 Jahre nach Baubeginn wurde der Triumphbogen in Paris, so wie wir ihn heute kennen, weit nach der Ära von Napoleon eröffnet.

Architektonisches Meistwerk im Zeichen der Geschichte

Der Triumphbogen ist 50 Meter hoch und 45 Meter breit. Die Gestaltung des Arc de Triomphe war stark vom Einfluss des antiken römischen architektonischen Stils geprägt. Die zentralen Elemente des Bauwerks stellen die zwei Bögen und die vier Steinfiguren an der Bogenbasis dar. Auf den Figuren, aber auch am ganzen Triumphbogen in Paris verteilt sind Nachbildungen von für die französische Geschichte wichtigen Kriegsschauplätzen und Siegen unter der Zeit von Napoleon dargestellt. Heute stellt das Bauwerk nicht nur ein Denkmal dar, sondern ist auch gleichzeitig der Standort eines kleinen Museums über die Geschichte des Monuments.

Seit 1920 befindet sich unter dem Bogen das Grabmal des unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Hier brennt in gedenken an die Toten die im Krieg gefallen sind, eine ewige Flamme (Flamme du Souvenir). Sie wird täglich um 18.30 Uhr neu entzündet

Unbedingt sehenswert am Triumphbogen

Nach einem Spaziergang durch die Stadt und einer Besichtigung lädt der Triumphbogen in Paris mit seiner Aussichtsterrasse zu einem schönen Blick über das Pariser Zentrum ein. Die Eindrücke der Stadt können hier bestens bei einem Weitblick über die Prachtstraße Champs-Élysées verinnerlicht werden. Der Triumphbogen in Paris vereint die alte Geschichte der Stadt mit dem modernen Flair einer bewegten Metropole der Neuzeit und spiegelt die Vielseitigkeit der Stadt wieder.

Die Highlights am Triumphbogen:

  • Grabmal des unbekannten Soldaten und die ewige Flamme

  • Skulpturen von der Revolution und dem Kaiserreich “Die Marseillaise”

  • Museum

  • Panoramablick von der Aussichtsterrasse

  • Avenue des Champs-Elysées.

Centre Georges Pompidou

Das Kunst- und Kulturzentrum Centre Pompidou ist weltweit größtes Kulturzentrum und einer der größten Besuchermagneten in Paris. Etwa 2,5 Millionen Besucher besuchen jährlich die Museen und Einrichtungen im Centre Pompidou.

Das Centre Pompidou beherbergt das Musée National d’Art Moderne (Museum der Modernen Kunst), die Bibliothèque Publique d’Information (B.P.I.) mit 2000 Leseplätzen, das Musikforschungszentrum IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique), eine Kinderwerkstatt, sowie mehrere Kino-, Theater- und Vortragssäle.

Das Centre Pompidou wurde auf Wunsch des französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou entworfen und nach sechs Jahren Bauzeit im Jahr 1977 eröffnet. Es ist inoffizielle Tradition in Frankreich, dass sich jeder Staatspräsident selbst ein Denkmal setzt. Giscard d’Estaing verewigte sich beispielsweise mit dem Museum am Quai d’Orsay, Francois Mitterand ließ unter anderem die Pyramide im Innenhof des Louvre bauen und Jacques Chiracs entschied sich für ein Völkerkundemuseum am Quai Branly.

Eigenwillige Architektur des Centre Pompidou

Die Leitungen und technischen Anlagen des Centre Pompidou verlaufen sichtbar an den Außenseiten des Gebäudes entlang. Alles folgt einem Farbschema: die Belüftung ist weiß, die Treppen und Rolltreppen sind rot, elektrische Anlagen sind gelb, Wasserrohre grün und die Rohre der Klimaanlage blau. Seit der Planung und dem Bau des Gebäudes war die Gestaltung hoch umstritten. Die Ähnlichkeit mit einer Fabrikanlage führte zu heftigen Diskussionen und ist heute ein Alleinstellungsmerkmal des 165 Meter langen und 42 Meter hohen Gebäudes.

Brücke Pont Neuf

Der Pont Neuf mit Infos zur Geschichte und Sehenswürdigkeiten an der Brücke Pont Neuf, nur wenige hundert Meter vom Louvre entfernt.

Der Pont Neuf (deutsch: Neue Brücke) ist, anders als sein Name vermuten lässt, die älteste erhaltene Pariser Brücke über die Seine. Sie überquert den Fluss an der Westspitze der Île de la Cité, nur wenige hundert Meter vom Louvre entfernt und ist heute mit 238 Metern Länge die drittlängste Pariser Brücke.

Das am Anfang des 17. Jahrhunderts fertiggestellte Bauwerk war damals völlig neuartig, weil es keine Gebäude umfasste und auch nicht überdacht war. So blieb der Blick der Passanten auf den Fluss und die Stadtlandschaft frei. Den Namen “Pont Neuf” hat die Brücke bis heute behalten, obwohl es seitdem natürlich noch sehr viele “neue Brücken” gegeben hat.

Turbulente Vergangenheit

Von der Grundsteinlegung in Anwesenheit Katharina von Medicis bis zur Einweihung unter König Heinrich IV. war die Bauzeit des Pont Neuf von Turbulenzen geprägt. Wegen des Volksaufstands der Katholischen Liga gegen den Hugenotten-König Heinrich IV. ruhten die Arbeiten für zehn Jahre.

Auch wenn feste Gebäude für die Kaufleute fehlten: Auf den über jedem Brückenpfeiler angebrachten halbkreisförmigen Ausbuchtungen konnten die Händler bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ihre Stände aufbauen. Von einer weiteren Besonderheit ist heute nichts mehr zu sehen: Der Pont Neuf trug die erste hydraulische Wasserpumpe. Diese versorgte die Tuileriengärten und den Louvre mit Wasser. Weithin sichtbar gab eine große Uhr mit einem Glockenspiel den Bewohnern der Stadt den Tagesrhythmus vor.

Der Pont Neuf war weit mehr als einfach nur ein Verkehrsweg. Auf der Brücke war lebhaftes Treiben: Nicht nur Händler, sondern auch Feuerspucker, Bärenbändiger, Zahndoktoren und Sänger waren hier zu finden – und das eine oder andere Freudenmädchen. Aber auch Hinrichtungen wurden hier vollstreckt und hier Duelle auszutragen galt als besonders vornehm.

Christo verhüllt Pont Neuf

Nicht zufällig wählte der amerikanische Künstler Christo den Pont Neuf für eines seiner Kunstwerke aus. Im Sommer 1985 verhüllte er die berühmte Brücke für zwei Wochen und zog damit etwa 3 Millionen Schaulustige an.

Kathedrale Notre-Dame

Die Kathedrale Notre-Dame in Paris eines der ältesten gotischen Gebäude in Frankreich.

Der Notre-Dame in Paris, Sitz des Erzbistums Paris, wurde zwischen 1163 und 1345 errichtet. In 200 Jahren Bauzeit wurde hier der Übergang von Romantik zur Gotik verbildlicht. Damit ist die Kathedrale Notre-Dame in Paris eines der ältesten gotischen Gebäude in Frankreich. Beeindruckend sind zudem die Kirchenfenster, die mit 13 Meter Durchmesser zu den größten Europas gehören.

Nicht nur die Kirche ist allerdings von Bedeutung, auch werden alle Abstände der Pariser Straßen von hier aus bemessen. Ebenso inspirierte die Kathedrale zu zahlreichen literarischen Geschichten, wie beispielsweise dem bekannten Glöckner von Notre-Dame.

Die Kathedrale ersetzt einen Vorgängerbau, der als Stefansdom bekannt war und an derselben Stelle errichtet wurde. Angefangen wurde der Bau der Kathedrale Notre-Dame in Paris, wie wir sie heute kennen, unter Ludwig VII. In vier Bauphasen und weiteren aufwendigen Restaurierungen nahm das Gebäude seine heutige Form an. Nach der Erscheinung des bekannten Romans des Glöckners von Notre-Dame im 19. Jahrhundert folgten weitere Restaurierungen, nachdem der Roman viel Aufmerksamkeit auf die Kathedrale gelenkt hatte.

Besucher sollten außerdem einen Blick auf die zahlreichen grotesken Figuren an der Außenfassade werfen. Diese wurden erst später hinzugefügt und sind von Victor Hugo beeinflusst. Ursprünglich waren sie gedacht, um Böses von der Kirche abzuwenden.

Insbesondere die Glocken des Notre-Dame in Paris sind Inhalt vieler Geschichten seit dem 12. Jahrhundert. Heutzutage ertönen sie nur noch zu Ostern, Weihnachten, Pfingsten und anderen besonderen Anlässen.

Sie finden die Kathedrale Notre-Dame in Paris im vierten Arrondissement an der Ostspitze der Seine-Insel “Ile de la Cité”. Sie können mit der Métro M6 bis Cité fahren oder mit der RER B,C bis Saint-Michel – Notre-Dame. Es bietet sich an, in diesem Zuge über die berühmte Brücke “Pont neuf” zu flanieren, die auf die Seine-Insel führt. Wenn Sie die 69 Meter hohen Türme besuchen wollen, von denen man einen sagenhaften Blick über Paris hat, wird Eintritt fällig. Der Rest der Besichtigung ist hingegen kostenlos. Jeden Tag von 8 bis 18 Uhr sind die Türen für Besucher geöffnet, rechnen Sie allerdings mit einer langen Schlange. Besonders sonntags ist ein Besuch empfehlenswert, da man dann die schöne Möglichkeit geboten bekommt, ein Orgelkonzert mitzuerleben.

Moulin Rouge

Das Moulin Rouge die besten Varieté-Vorstellungen in Paris. Tickets und Infos über Vorführung, Showgirls und Cancan-Tänzerinnen im Moulin Rouge.

Der Notre-Dame in Paris, Sitz des Erzbistums Paris, wurde zwischen 1163 und 1345 errichtet. In 200 Jahren Bauzeit wurde hier der Übergang von Romantik zur Gotik verbildlicht. Damit ist die Kathedrale Notre-Dame in Paris eines der ältesten gotischen Gebäude in Frankreich. Beeindruckend sind zudem die Kirchenfenster, die mit 13 Meter Durchmesser zu den größten Europas gehören.

Nicht nur die Kirche ist allerdings von Bedeutung, auch werden alle Abstände der Pariser Straßen von hier aus bemessen. Ebenso inspirierte die Kathedrale zu zahlreichen literarischen Geschichten, wie beispielsweise dem bekannten Glöckner von Notre-Dame.

Die Kathedrale ersetzt einen Vorgängerbau, der als Stefansdom bekannt war und an derselben Stelle errichtet wurde. Angefangen wurde der Bau der Kathedrale Notre-Dame in Paris, wie wir sie heute kennen, unter Ludwig VII. In vier Bauphasen und weiteren aufwendigen Restaurierungen nahm das Gebäude seine heutige Form an. Nach der Erscheinung des bekannten Romans des Glöckners von Notre-Dame im 19. Jahrhundert folgten weitere Restaurierungen, nachdem der Roman viel Aufmerksamkeit auf die Kathedrale gelenkt hatte.

Besucher sollten außerdem einen Blick auf die zahlreichen grotesken Figuren an der Außenfassade werfen. Diese wurden erst später hinzugefügt und sind von Victor Hugo beeinflusst. Ursprünglich waren sie gedacht, um Böses von der Kirche abzuwenden.

Insbesondere die Glocken des Notre-Dame in Paris sind Inhalt vieler Geschichten seit dem 12. Jahrhundert. Heutzutage ertönen sie nur noch zu Ostern, Weihnachten, Pfingsten und anderen besonderen Anlässen.

Sie finden die Kathedrale Notre-Dame in Paris im vierten Arrondissement an der Ostspitze der Seine-Insel “Ile de la Cité”. Sie können mit der Métro M6 bis Cité fahren oder mit der RER B,C bis Saint-Michel – Notre-Dame. Es bietet sich an, in diesem Zuge über die berühmte Brücke “Pont neuf” zu flanieren, die auf die Seine-Insel führt. Wenn Sie die 69 Meter hohen Türme besuchen wollen, von denen man einen sagenhaften Blick über Paris hat, wird Eintritt fällig. Der Rest der Besichtigung ist hingegen kostenlos. Jeden Tag von 8 bis 18 Uhr sind die Türen für Besucher geöffnet, rechnen Sie allerdings mit einer langen Schlange. Besonders sonntags ist ein Besuch empfehlenswert, da man dann die schöne Möglichkeit geboten bekommt, ein Orgelkonzert mitzuerleben.

Moulin Rouge

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Das Quartier Latin ist der intellektuelle Hot Spot in Paris und liegt zum Großteil im fünften Arrondissement. Es besitzt die größte Dichte an Bildungseinrichtungen in der ganzen Stadt – darunter die bekannte Universität Sorbonne. Viele Künstler ließen sich von dem Viertel inspirieren, lebten dort oder verewigten es in ihren Werken wie etwa der französische Schriftsteller Balzac. Noch heute lassen sich Künstler vom Treiben in den Straßen des Quartier Latins inspirieren und tanken neue schöpferische Kraft. Das Studentenviertel zieht nicht nur zahlreiche angehende Akademiker an, sondern wird gerne von Touristen besucht, da es eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten bietet.

Sehenswürdigkeiten im Pariser Quartier Latin

Das herausragendste Bauwerk im Quartier Latin ist das Panthéon, eine Ruhmeshalle und Grabstädte berühmter Persönlichkeiten Frankreichs. Imposant wirken die Säulengänge und Gemälde im Gebäude, die die Ehrengräber beispielsweise von Alexandre Dumas, Émile Zola und Victor Hugo beherbergen. Ein Kleinod der Architektur ist die Pfarrkirche St-Étienne-du-Mont, die durch ihre lange Bauzeit von zahlreichen Stilrichtungen inspiriert wurde. Zum Quartier Latin gehören ebenfalls das Palais du Luxembourg, Musée du Luxembourg und der Jardin du Luxembourg. Das Palais ist seit dem 18. Jahrhundert Sitz des französischen Senats. Nachdem das Gebäude dem Senat überlassen wurde, baute man das Museumsgebäude, das heute bedeutende Gemälde wie etwa von Rubens oder Rembrandt beherbergt. Beide Gebäude grenzen an den Jardin du Luxembourg – eine ausgedehnte Park- und Gartenlandschaft, das viele Einwohner als Naherholungsgebiet nutzen. Besucher können hier sowohl französische Gartenkunst bewundern, als auch englische Landschaftsgärten besichtigen.

Savoir Vivre im Studentenviertel

Das Quartier Latin ist ein gutes Beispiel für den französischen Lebensstil. Das Studentenviertel ist geprägt von kleinen Geschäften, Cafes und Restaurants. Wer das bunte Treiben in den Straßen beobachten möchte, der muss einen Nachmittag im Café Le Départ nahe der U-Bahnstation Saint-Michel verbringen. Genießen Sie den schönen Ausblick auf die Quais de la Seine und den Brunnen von Saint-Michel. Das pulsierende Leben geht in der Nacht weiter! Lassen Sie sich eine abendliche Vorstellung im kürzlich renovierten Théâtre National de l’Odéon nicht entgehen. Oder Sie tanzen bis zum Morgen in den Discos oder genießen Sie einen entspannten Abend in einer der vielen Bars – im Quartier Latin ist immer für Unterhaltung gesorgt!

Katakomben

Ziehen Sie sich für diese besondere Sehenswürdigkeit warm an! Die Route durch Katakomben von Paris führt Sie 130 Stufen unter die Erde.

Abenteuerlust in Paris. Mit den Katakomben von Paris werden die unterirdischen Steinbrüche der französischen Metropole bezeichnet. Als Ende des 18. Jahrhunderts zahlreiche Pariser Friedhöfe schließen mussten, wurden in einigen Steinbrüchen die Gebeine der Pariser beerdigt. Mittlerweile sind die Katakomben ein Geheimtipp unter den Pariser Sehenswürdigkeiten, fernab der herkömmlichen Touristenattraktionen wie dem Eiffelturm und dem Triumphbogen.

Geschichte der Katakomben Paris

Die Steinbrüche wurden fast 2.000 Jahre lang als Steinlieferant für den Bau der Stadt und die Herstellung von Ton genutzt. Ab dem 12. Jahrhundert verlegten die Arbeiter die Steinbrüche in den Untergrund. Ein Großteil der französischen Hauptstadt steht von vielen Bewohnern und Besuchern unbemerkt auf einem löchrigen Stollennetz. Die Katakomben in Paris haben eine Länge von rund 300 Kilometern.

Die Steinbrüche dienen als letzte Ruhestätte. Da im Laufe der Zeit ganze Straßenzüge, die durch die Stollen unterhöhlt wurden, einbrachen, wurden die Steinbrüche geschlossen und später als Beinhaus genutzt. Die Idee, die Gebeine der auf den Pariser Friedhöfen bestatteten Toten in die Katakomben von Paris zu überführen, ergab sich aus der Platznot. Seuchen und Hungersnöte führten dazu, dass die Friedhöfe überfüllt waren. Eine Zeit lang herrschten unhaltbare Zustände, da die Ruhezeiten für Tote nicht mehr eingehalten wurden.

Die Totengräber, die für die Überführung der Gebeine verantwortlich waren, stapelten bald die Knochen und Schädel zu geometrischen Gebilden. Diese unheimlichen Formationen sind heute noch zu sehen. Von welchen Friedhöfen die Gebeine stammen, lässt sich an den Gedenktafeln erkennen. Interessierten Besuchern ist ein kleiner Teil der Paris Katakomben zugänglich. Hierbei handelt es sich um einen zwei Kilometer langen Abschnitt, den Sie von dem Eingang des Place Denfert-Rocherau erreichen. Ziehen Sie sich für diese besondere Sehenswürdigkeit warm an, denn unter der Erde herrschen konstante kühle 14 °C.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit sich vor Ort einen Audioguide in Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch auszuleihen. Im Rahmen der Verfügbarkeit kostet der Audio Guide 3 Euro, der Guide dauert 30 Minuten. Aus Sicherheitsgründen werden nie mehr als 200 Personen gleichzeitig in die Katakomben hinuntergelassen. Das kann zu Wartezeiten am Eingang führen.

Geführte Touren durch die Katakomben

Die Katakomben von Paris können Sie mit einem fachkundigen Guide erkunden. Gruselige Geschichten der Vergangenheit und ein gespenstischer Friedhof von mehr als sechs Millionen Menschen warten auf Sie. Auf einer zweieinhalbstündigen Führung durch die Pariser Katakomben gehen Sie tief unter die Stadt. Sie tauchen ein in die außergewöhnliche und verstörende Geschichte der Katakomben und erfahren wie die Gräber entstanden.

Route durch die Pariser Katakomben

Der erste Teil der Route führt Sie zuerst 130 Stufen in die Tiefe. An den einzelnen Besichtigungspunkten passieren Sie unterirdische Steinbrüche und die aufgeschichteten Gebeine. Der Aufstieg über mehr als 80 Stufen bringt Sie wieder an die Oberfläche der Metropole.

Nehmen Sie keine Knochen oder ähnliche “Andenken” mit. Am Ausgang finden Taschenkontrollen statt. Lassen Sie sich dieses Abenteuer mitten in Paris nicht entgehen, eine mal etwas andere Sehenswürdigkeit in Paris

Marais Viertel

Das Marais, das – wie der Name bereits sagt – ursprünglich einmal ein Moor war, ist heute eines der schönsten Viertel in Paris. Hinter jeder Straßenecke erwarten Sie neue Eindrücke und architektonische Sehenswürdigkeiten.

Hier liegt auch der vielleicht schönste Platz von Paris, die Place des Vosges. Mit der Fertigstellung des Platzes unter Heinrich IV. entstand eine großartige Festkulisse, die ein unbekannter Architekt im Renaissance-Stil symmetrisch angeordnet hatte. Auf dem Platz fanden Turnierspiele, königliche Empfänge, Hochzeiten und auch Duelle statt.

Der viereckige ehemalige “Königsplatz” ist vollständig umbaut. Im Norden (Pavillon de la Reine) und im Süden (Pavillon du Roi) befinden sich die königlichen Wohnhäuser, die in die einheitliche Fassade eingegliedert und gleichzeitig Torbauten sind. Heute ist der Platz mit seinen Springbrunnen und Bäumen eine Erholungsstätte. Die Arkaden laden zum Flanieren ein. An der Place des Vosges und den angrenzenden Straßen liegen auch einige schöne Hotels im Marais.

Auf dem Weg von der Rue Vielle du Temple (hier hatte einst der Templerorden seinen Sitz) zur Rue des Francs Bourgeois kommen Sie am Marché Saint Paul vorbei, ein magischer Ort, an dem sich unter den Portalvorbauten Antiquitäten- und Trödlergeschäfte aneinanderreihen.

Im Marais, z.B. in der Rue des Rosiers, ist eigentlich immer etwas los. Es gibt hier zahlreiche Cafés und Bars, welche von Parisern und Touristen frequentiert werden.

Das Marais ist auch das Zentrum des jüdischen Lebens in Paris. In den letzten Jahren hat es sich zudem zum Zentrum der Homosexuellen-Szene entwickelt, die das Viertel in gewisser Weise wiederbelebt hat. Sie sollten dieses abwechslungsreiche, stimmungsvolle Viertel also unter gar keinen Umständen verpassen.

Place des Vosges

Die Place des Vosges, zu Deutsch Platz der Vogesen, ist ein historisch bedeutsames Kulturdenkmal mit einer bewegten Geschichte. Bei einem Aufenthalt in der französischen Hauptstadt lohnt ein Besuch in jedem Fall. Die Place des Vosges liegt im angesagten Viertel Le Marais, das bedeutet übersetzt Sumpf (Hotelempfehlungen im Marais). Lange Zeit lag dieser Sumpf unmittelbar vor den Toren von Paris. Es ist historisch überliefert, dass der Sumpf erst im 13. Jahrhundert richtig trockengelegt wurde.

Auf Tuchfühlung mit den Parisern

Heute gehören das Viertel Le Marais und die Place des Vosges zum alten Stadtkern. Die Gegend um den Platz wurde im 17. Jahrhundert zur angesagten Wohnlage des Adels. Wenn man heute einen Spaziergang durch das Viertel unternimmt, lassen sich prachtvolle, alte Stadthäuser und altehrwürdige, kleine Handwerkerhäuschen sowie die ehemaligen Tempelritter-Niederlassungen bestaunen. Die Pariser Bevölkerung liebt die Place des Vosges und so genießen es die Einwohner besonders im Sommer sich hier so richtig auszubreiten und zu relaxen.

Das bewährte und beliebte Bauprinzip der durchgängigen Arkaden

Eine erstaunliche Berühmtheit hat die Place des Vosges in Paris im Laufe der Zeit vor allem durch seine prominenten Bewohner erlangt. So wohnten beispielsweise im Haus Nummer sechs der berühmte Schriftsteller Victor Hugo und im Haus Nummer 21 Kardinal Richelieu. Die bewegte Geschichte der Place des Vosges begann mit seinem Bau im Jahre 1605, abgeschlossen und vollendet im Jahre 1612. In ganz Europa war die Place des Vosges in Paris damals der erste Platz seiner Art mit auf allen Seiten einheitlich errichteten Bauwerken. Zudem verfügten diese einheitlich errichteten Häuser im Erdgeschoss über durchgehende Arkaden.

Ein geschichtsträchtiger Ort zum Flanieren und Verweilen

Die Place des Vosges in Paris als Vorbild findet sich das Konzept der durchgängigen Arkaden heute europaweit auf vielen Plätzen verwirklicht. In der französischen Hauptstadt wurde dieser Baustil nochmals aufgegriffen an der Rue de Rivoli. Das Stadtviertel um die Place des Vosges in Paris ist geprägt von engen Gassen und Straßen, in denen sich viele Galerien, Boutiquen, Cafés und kleine Lebensmittel-Spezialitätenläden befinden. Besuchenswert an der Place des Vosges ist das “Maison de Victor Hugo” mit einem kleinen Museum. In den belebten Straßen rund um den Place de Vosges ist eigentlich immer was los, ein Besuch lohnt sich!

Invalidendom

Grabstätte Napoleons und Museum für Kriegsgeschichte im Pariser 7. Arrondissement.

Der Invalidendom in Paris gehört zu den historischen Gebäuden und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt. Im französischen Sprachgebrauch spricht man auch vom „Hôtel des Invalides“. Es handelt sich um ein Denkmal der französischen Armee, der große Heerführer Napoleon fand im Invalidendom seine letzte Ruhestätte. Der legendären Märchenkönig Ludwig XIV ist Initiator, Gründer und Erbauer des Invalidendoms.

Kriegsversehrte wurden im Invalidendom beherbergt

Der Name stammt daher, dass Ludwig XIV seinerzeit das Gebäude für die Unterbringung von Kriegsinvaliden genutzt hat. Das Gebäude umfasst beeindruckende 10.000 m² und ein Besuch lohnt sich, denn an diesem Ort können bedeutsame Geschütze, Waffen, verschiedene Exponate der Armee sowie sogar auch einige persönliche Gegenstände Napoleons bestaunt werden. Charles de Gaulle ließ bereits auf 2500 m² beeindruckende Exponate des Zweiten Weltkrieges im Invalidendom zur Schau stellen. Darunter waren keinesfalls nur Säbel, Pistolen oder andere leichte Waffen, sondern auch schwere Geschütze.

Betritt man den Haupteingang des Invalidendoms, so muss zunächst eine kleine Parkanlage durchquert werden, bevor es durch ein beeindruckend großes Tor zum Innenhof geht. Die Vielzahl der hier ausgestellten Haubitzen und Kanonen hinterlässt bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck. Der Eintritt in den Invalidendom ist zunächst gratis, der Besuch des Museums sowie der eigentlichen Grabstätte Napoleons ist jedoch kostenpflichtig.

Französische Kriegsgeschichte hautnah erleben

Das Bauwerk ist schon von weitem recht gut zu erkennen. Die vergoldete und verzierte Kuppel vom  Invalidendom stellt zudem ein herrliches Fotomotiv dar. Erkundet man Paris zu Fuß, so gibt es einen schönen Weg zum Invalidendom. Dieser führt von den berühmten Champs Elysées über die Brücke Alexandre der Dritte direkt dorthin. Obwohl der Invalidendom nicht zu den allerwichtigsten Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt zählt, ist ein Besuch dennoch auf jeden Fall lohnenswert. Viele weitere Sehenswürdigkeiten in Paris sind hier zusammengestellt.

Besonders Personen, die sich für die Kriegsgeschichte Frankreichs näher interessieren, sind an diesem historischen Ort gut aufgehoben. Bei der Anfahrt zum Besuch des Museums empfiehlt sich die Nutzung der RER Linie C oder der Pariser Metro. Metrostationen, an denen ausgestiegen werden sollte, sind La Tour-Maubourg (Linie 8), Varenne (Linie 13) oder Invalides (RER C)

Place de la Bastille

Am Platz Bastille finden Demonstrationen, Märkte und Open-Air-Konzerte statt. An Wochenenden trifft sich abends die Jugend, es viele Kinos, Bars und Cafés

Es gibt wohl nur wenige Plätze auf der Welt, die so geschichtsträchtig sind wie die Place de la Bastille in Paris. Auch wenn Sie kaum noch etwas davon sehen können: Hier stand das berühmte Gefängnis, das beim “Sturm auf die Bastille” am 14 Juli 1789 von den Aufständischen erstürmt wurde und so im allgemeinen Geschichtsverständnis den Auftakt der Französischen Revolution darstellte.

Die Place de la Bastille während der Französischen Revolution

Bei den blutigen Auseinandersetzungen, die den Verlauf der französischen Revolution markieren, spielte der Platz eine traurige Rolle. Vom 9. bis zum 14. Juni 1794 stand hier die Guillotine. Innerhalb dieser fünf Tage wurden auf ihr 75 Personen hingerichtet.

Die Place de la Bastille heute

Das Gefängnis der Bastille wurde innerhalb eines Jahres restlos zerstört. Ab 1792 entstand auf dem Areal des Gefängnisses der heutige Platz. Die Siegessäule in der Mitte des Platzes bezieht sich allerdings nicht auf den Sieg der Französischen Revolution, sondern auf die Julirevolution des Jahres 1830, die dem Bürgertum endgültig zum Sieg über die Monarchie verhalf. Genau 200 Jahre nach der Erstürmung der Bastille wurde an der Place de la Bastille das hochmoderne Gebäude der Opéra Bastille eröffnet.

Die Julisäule

Schon während der Französischen Revolution war die Errichtung einer Siegessäule auf der Place de la Bastille geplant gewesen. Die Säule in der Mitte des Platzes wurde aber erst 1840 eingeweiht und erinnert wie gesagt an die Revolution des Jahres 1830. Die Namen der Aufständischen, die im Juli 1830 ums Leben kamen, sind in goldenen Buchstaben auf dem Säulenschaft geschrieben. Die vergoldete Figur auf der Spitze der Säule verkörpert den Geist der Freiheit. Der Sockel ist älter als die Säule selbst: Er sollte auf Wunsch Napoleons die monumentale Plastik, eines Elefanten tragen, von dem aber nur ein Gipsmodell zur Ausführung gekommen war.

Veranstaltungen auf der Place de la Bastille

Wegen seiner Weitläufigkeit ist der Platz auf dem Gelände des Bastille-Gefängnisses beliebt für Demonstrationen, Messen und Märkte – aber auch für Freiluft-Konzerte. An Wochenenden trifft sich hier abends die Jugend aus den Pariser Vororten. Um den Platz herum gibt es viele Kinos, Bars, Cafés und Nachtclubs.

Palais Royal

Prunkvolles Gebäude und mit dem Jardin du Palais Royal eine grüne Oase im Herzen der Stadt.

Das Palais Royal befindet sich im ersten Arrondissement von Paris und kann auf eine sehr bewegte Vergangenheit zurück blicken. Es beherbergte zahlreiche bedeutende französischer Persönlichkeiten und in den Räumen des Palais wurden wichtige Entscheidungen getroffen, die das ganze Land beeinflussten und in die Geschichte eingingen.

Ein geschichtsträchtiges Gebäude

Kardinal Richelieu erteilte im Jahre 1627 den Auftrag zum Bau des Palais. Bereits zwei Jahre später wurde es fertig gestellt und diente dem Kardinal als Wohnsitz bis zu seinem Tod. Danach fiel es zurück in den Besitz des Königs und diente von nun an als Wohnsitz der Königinmutter – Anna von Österreich. In dieser Zeit erhielt es erst den Namen “Palais Royal“. Der wichtigste Beschluss, der im Palais Royal gefasst wurde, war der Sturm auf die Bastille 1789, was bekanntlich zur Französischen Revolution führte. In das Palais zogen seitdem viele Bewohner ein und wieder aus und so beherbergte es beispielsweise Cafés, Restaurants, Spielsäle und sogar ein Bordell.

Heutige Nutzung des Palais Royal

Heute ist das Gebäude Sitz des Staatsrats, Amtssitz des Verfassungsrates und der Kultusbehörde. Die Innenräume sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich und lediglich den Behörden vorbehalten. Nur von außen kann das Palais besichtigt werden, dass sehr prunkvoll gestaltet ist. Zahlreiche Statuen und Waffentrophäen schmücken die Fassade des Gebäudes. Zum Komplex gehört der Jardin du Palais Royal – eine grüne Oase im Herzen der Stadt. Der Garten ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich und wird zudem gerne von den Parisern als Erholungsgebiet genutzt. Der Garten wird von mehreren Gebäuden eingegrenzt wie etwa Restaurants, vielen kleinen Geschäften und Galerien.

Place de la Concorde

Place de la Concorde zwischen Champs Elysées und Jardin des Tuileries mit dem Obelisk von Luxor und zwei wundervoll verzierte Brunnen.

Die Hauptstadt Frankreichs bietet bekanntlich viele Übernachtungsmöglichkeiten, tolle Restaurants, exklusive Läden für einen angenehmen Einkaufsbummel und unzählige, kulturelle Sehenswürdigkeiten. Diese reichen von wundervollen Grünanlagen über Museen bis zu detailreichen, historischen Gebäuden.

Die Place de la Concorde (auf deutsch: Platz der Eintracht) ist der größte Platz in Paris. Er befindet sich im Zentrum von Paris zwischen Champs Elysées und dem Jardin des Tuileries. Der viel befahrene Platz ist durch den Obelisk schon von weitem zu sehen. Außerdem befinden sich hier einige ge­schichts­träch­tige Monumente und andere angrenzende, empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten.

Der Platz bietet Ihnen ein ganz eigenes Stück Geschichte und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Place de la Concorde wurde im Jahr 1755 begonnen, blieb aber vorerst unvollendet. Als die Revolution über Paris herein brach, benannte man ihn um in “Place de la Révolution”. Eine Zeit lang stand hier auch eine Guillotine. Auf dieser besagten Guillotine wurden auch König Ludwig XVI. und Königin Marie Antoinette hingerichtet. Ein trauriges Andenken an das tragische Ende des jungen Königspaares. 1795 bekam der Platz wieder seinen ursprünglichen Namen.

Der Obelisk und die Brunnen

Seit dem Oktober 1835 steht in der Platzmitte vom Place de la Concorde der Obelisk von Luxor. Ein 22 Meter hohes Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Muhammad Ali Pascha an Frankreich als Ehrung für die Leistungen von Jean-François Champollion, der die Hieroglyphen entziffert hatte. Übergeben wurde der Obelisk ursprünglich mit 16 sitzenden Pavianen, deren Pose aber in Kombination mit dem Obelisk eher anzüglich aussah und so ohne diese aufgestellt wurde. Stattdessen wurde von Jakob Ignaz Hittorff, einem in Paris lebenden Architekten aus Köln, ein Sockel errichtet. Den Pavian Sockel kann man in der ägyptischen Abteilung des Louvre betrachten. 1998 bekam der Obelisk in Paris eine neue goldene Pyramidenspitze.

Umgeben wird der Obelisk von zwei wundervoll verzierten Brunnen, dem Brunnen der Meere (frz. Fontaine des Mers) und dem Brunnen der Flüsse (frz. Fontaine des Fleuves), die auch von Jakob Ignaz Hittorff erschaffen wurden.

Umgebung am Place de la Concorde entdecken

Besonders wenn Sie einen Bummel über die Champs Elysées, die Prachtstraße von Paris machen, bietet sich ein Besuch am Place de la Concorde an. Der Platz ist einer und auch der letzte der sogenannten Königsplätze. Er ist besonders großflächig und sehenswert. Doch auch andere wichtige Sehenswürdigkeiten liegen gleich in der Nähe.

Nördlich der Place de la Concorde finden Sie die Kirche “La Madeleine”, die auch eine Pfarrkirche ist. In dieser Kirche befindet sich die berühmte Statue der Maria Magdalena von Carlo Macodutti. Außerdem findet sich dort die Orgel von Aristide Cavaillé-Coll. Sie ist bekannt dafür, die schönsten Klänge hervor zu bringen. An der Place de la Concorde liegen die wundervollen Tuilleriengärten mit schönen Skulpturen und dem Musée de l’Orangerie.

Jardin du Luxembourg

Der Jardin du Luxembourg ist eine bekannte Park- und Freizeitanlage in Paris. Die 26 Hektar große Anlage liegt im traditionellen Studentenviertel Quartier Latin südlich der Seine. Im Folgenden erfahren Sie mehr über diesen beliebten Treffpunkt in der französischen Hauptstadt.

Palais und Jardin du Luxembourg

Der Park gehört zum gleichnamigen Palais du Luxembourg – einem früheren, im Barockstil gestalten königlichen Wohnsitz. Das Schloss ist heute Sitz der zweiten Kammer des französischen Parlaments, des Senats. Palais du Luxembourg, die dazu gehörenden Bauten Orangerie und Petit Palais sowie das Musée du Luxembourg bilden die Nordflanke des Parks.

Barockgarten und englischer Landschaftspark

Palais und Jardin du Luxembourg gehen beide auf das 17. Jahrhundert zurück. Dies lässt sich zum Teil noch in der Gartengestaltung erkennen. Die Parkanlagen im Bereich des Palais sind entsprechend der klassischen französischen Gartenkunst streng geometrisch mit Blumenbeeten und Terrassen gestaltet. In den übrigen Flächen des Jardin du Luxembourg dominieren dagegen Anlagen nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten.

Beliebter Treffpunkt für Freizeitaktivitäten

Der Jardin du Luxemburg wird besonders gerne von vielen Familien und Studenten besucht. Für sportliche Aktivitäten stehen Tennis- und Basketballplätze sowie ein Boule-Platz zur Verfügung. Auch Schachfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Kindern bietet der Jardin du Luxembourg ein traditionelles Puppentheater (Guignol), ein historisches Karussell und einen Abenteuerspielplatz. Im Musée du Luxembourg an der Nordseite des Parks werden wechselnde Ausstellungen zur bildenden Kunst gezeigt. Freiluftkonzerte runden das Freizeitangebot ab.

Brunnen und Statuen

Im Park finden sich mehrere große und zum Teil künstlerisch wertvolle Brunnenanlagen. Ein Anziehungspunkt ist das große Wasserbecken mit Fontäne vor dem Palais du Luxembourg. Kinder lassen hier gerne Modell-Segelboote fahren. Historische Brunnen sind die Fontaine Medicis und die Fontaine du Regard. Über die ganze Gartenalge verteilt sind viele Statuen und Standbilder aus verschiedenen Jahrhunderten und Stilepochen. Gezeigt werden unter anderem mythische Gestalten, Statuen französischer Königinnen und Bildnisse berühmter französischer Schriftsteller und Künstler.

Ein Platz zum Entspannen

Der Jardin du Luxembourg bietet Ihnen eine ideale Gelegenheit zur Entspannung und zur Muße – zum Beispiel nach den Anstrengungen einer Paris-Besichtigung. Hier können Sie in Ruhe dem Freizeitleben der Pariser zusehen, selbst daran teilnehmen oder einfach die entspannte Atmosphäre genießen.

Stadtviertel La Défense

Das Pariser Stadtviertel La Défense gehört zu den neueren Stadtteilen von Paris und besteht erst seit 1958. Geprägt ist das Viertel in erster Linie durch zahlreiche Hochhäuser von Banken und Versicherungen. Diese Reihen sich entlang der 250 Meter breiten Fußgängerzone auf. Obwohl in erster Linie als Geschäftsviertel geplant, wohnen in La Défense etwa 20.000 Menschen. Im Vergleich zu den 150.000 Menschen, die hier arbeiten, ist dies ein relativ geringer Prozentsatz.

Die Geschichte von La Défense

Bereits unter Louis XV wurden die Champ Elysée bis in das heutige La Défense verlängert. Allerdings nicht als Prachtstraße, sondern als einfache Allee. In der damaligen Zeit spielte die Gegend des Viertels noch eine untergeordnete Rolle. Das zeigt auch die Tatsache, dass auf dem Hügel noch im 19. Jahrhundert eine Windmühle im Betrieb war. Eine erste Aufwertung erhielt die Gegend durch eine Skulptur, welche 1883 zu Ehren der Soldaten die im französisch-deutschen Krieg Paris verteidigten aufgestellt wurde. Der Name des Viertels leitet sich von dieser Skulptur ab, welche den vollständigen Namen “La Défense de Paris” trägt. Nachdem 1958 die Entscheidung fiel, das Viertel zu einem Geschäftsviertel umzugestalten, wurde die Statur entfernt. Nachdem der erste Bauabschnitt abgeschlossen war, stellte man sie jedoch am exakt gleichen Platz wieder auf.

Das Viertel La Défense heute

Heute ist das Viertel durch zahlreiche Bürohochhäuser geprägt. Insgesamt haben sich 1.600 Unternehmen in La Défense angesiedelt. Darunter sind die 14 größten französischen Unternehmen und 13 der weltweit größten Unternehmen.

Das Wahrzeichen von La Défense ist jedoch die Grande Arche. Ein Bürogebäude in Form eines modernen Triumphbogens. Das Gebäude ist 110,9 Meter hoch, 106,9 Meter breit und 112 Meter lang. Errichtet wurde es zwischen 1984 und 1989. Es befindet sich fast in direkter Linie zur Axe historique mit dem Arc de Triomphe und dem Arc de Triomphe du Carrousel. Aus statischen Gründen musste man die Grande Arche etwa sieben Grad versetzt errichten. Deshalb entfaltet es auch aus der Ferne eine plastische Wirkung. Steht man hingegen direkt vor dem Bauwerk, verringert sich diese Wirkung beträchtlich.

Montparnasse Turm

Der Tour Montparnasse ist einer der drei berühmtesten Möglichkeiten das Panorama der französischen Weltmetropole Paris zu genießen. Besuchen Sie die höchste Freiluft-Dachterasse von Paris. Neben dem Eiffelturm und dem Blick von Montmartre bietet der Montparnasse Tower von seinem 56. Stockwerk allen Touristen ein besonderes Urlaubserlebnis. Da der Turm im gleichnamigen Quartier recht zentral gelegen ist, bietet der Ausblick eine atemberaubende Möglichkeit Paris aus der Vogelperspektive zu entdecken.

Gebaut um Platz zu sparen

Der Turm wurde zwischen den Jahren 1969 und 1973 in einer Zeit gebaut, als Paris rasant wuchs. Der Architekt Roger Saubot entwickelte den Büroturm daher platzsparend und steil in die Höhe ragend. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen einfachen schwarzen Turm ohne Verzierungen, der aber zu seiner Zeit mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas ausgestattet war. Der Tour Montparnasse besitzt insgesamt 59 Stockwerke, wobei sich die beliebte Aussichtsplattform im 56. Stock befindet. Nach seiner Fertigstellung war der Tower mit seinen 210 Metern das höchste Gebäude in ganz Frankreich und nach dem Eiffelturm das höchste Bauwerk in Paris. Zu seinem 40. Geburtstag im Jahr 2013 wurde das Gebäude für 110 Millionen Euro komplett saniert und die alte Bausubstanz erneuert. Der Turm wird ausgenommen vom besagten Stock ausschließlich für Bürokomplexe genutzt und nicht etwa für private Wohnungen.

Atemberaubender Blick über Paris

Der Turm ist bei Touristen beliebt und bietet nicht nur einen hervorragenden Blick über den Stadtteil Montparnasse. Paris und sogar die gesamte Region Ile de France lassen sich bei gutem Wetter vom Tower erkunden. Die Sicht beträgt bei optimalen Bedingungen unglaubliche 40 km. Besucher fahren mit dem Aufzug in den 56. Stock, weshalb er auch Montparnasse56 genannt wird. Hier erwartet den Touristen eine 360-Grad-Plattform, die vollverglast ist. Die berühmten Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm, Louvre, Invalidendom oder Sacré Coeur können besichtigt werden. Sowohl bei Helligkeit als auch in den dunklen Stunden, lohnt sich die Fahrt auf den Turm. Durch die zentrale Lage im Pariser Süden können Touristen den Puls der Stadt von hier am besten prüfen. Der Besuch wird durch die visuellen Touchscreens in zwei Sprachen aufgewertet und auch für Kinder spannend gestaltet. Über diese Computer wird der Ausblick des Besuchers mit Erklärungen zu einzelnen Bauwerken untermauert.

Saint-Germain

Saint-Germain ist der Inbegriff französischen Lebensstils. Cafés, Parks, Kunstgalerien und Restaurants in einer der beliebtesten Wohngegenden in Paris.

Das Arrondissement Saint-Germain in Paris ist ein Kultur- und Wissenschaftsviertel, welches seinen Namen der Kirche Saint-Germain-des-Prés, der ältesten erhaltenen Kirche in Paris, zu verdanken hat. Es umfasst eine Fläche von 2,15 km² und hat etwa 44000 Einwohner.

Das Viertel ist der Inbegriff französischen Lebensstils. Es bietet Cafés, Parks, Kunstgalerien und ist eine der beliebtesten Wohngegenden in Paris. In Saint Germain findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die für Einheimische und Touristen gleichermaßen interessant sind. Historische Gebäude mit reich verzierten Fassaden findet man an jeder Ecke. Die wohl bekannteste und wichtigste Sehenswürdigkeit des Stadtbezirks ist das Palais du Luxembourg, welches den französischen Senat beherbergt. Auch der zweitgrößte Park von Paris, der Jardin du Luxembourg, liegt in dem Viertel. Mit vielen Grünflächen und einem See lädt er zum Entspannen und spazieren ein.

Die Promenade an der Seine bietet einen einzigartigen Blick auf die Ile de la Citè. Zwei berühmte Seine Brücken findet man ebenfalls in Saint Germain. Eine davon ist die Pont des Arts, welche für die Liebesvorhängeschlösser bekannt ist. Verliebte festigen mit einem solchen Schloss ihre ewige Liebe. Dieser romantische Brauch ist nicht nur bei dem Franzosen bekannt und beliebt.

In dem Künstlerviertel findet man auch viele großartige Theater. Das Nationaltheater Theatre de l’Odeon ist das bekannteste im Viertel. Weitere Theater sind das Théatre du Vieux Colombier und das Théatre du Lucernaire. Verschiedene Ausstellungen können im Musee du Luxembourg besucht werden. Paris ist bekannt und berühmt für seine Cafés, in denen sich Studenten, Künstler und Literaten treffen. Eines davon ist das Le deux Magots, es liegt am Boulevard Saint-Germain. Bereits Sartre und Hemingway genossen auf der Terrasse ihren Kaffee und andere französische Köstlichkeiten. In benachbarten Cafés, wie dem Le Procope, kann man ebenfalls der Phantasie freien Lauf lassen und das Pariser Leben genießen. Mit etwas Glück trifft man dort auch heute noch berühmte Persönlichkeiten. Auch die vielen Restaurants mit der exklusiver französischen Küche sind einen Besuch wert. Das Le Timbre in der Rue Sainte Beuve bietet ein altmodisches, romantisches Ambiente. Um dort einen Platz zu bekommen, sollte man rechtzeitig reservieren. Ein weiteres Restaurant ist die Brasserie Lipp auf dem Boulevard Saint-Germain. Es ist etwas preiswerter und auch dort kann man das wohlschmeckende Essen genießen und dabei die Aussicht auf die Seine bewundern.

Für eine angemessene Unterkunft sorgt das Saint – Germain Hotel. Das ehemalige Herrenhaus verfügt über 29 Zimmer. Die warme und familiäre Atmosphäre des Hotels empfängt die Besucher bereits im Eingangsbereich. Es wurde 2011 restauriert und modernisiert. Sichtbare Balken in den Zimmern zeugen vom eigentlichen Alter der Gästeunterkunft und verleihen den Räumen ein gemütliches und romantisches Flair. Sie sind mit Klimaanlage, Telefon und Internetzugang. Für das leibliche Wohl sorgt ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Auch für Tagungen ist das verträumte Hotel gut geeignet. Ein Tagungsraum für bis zu zehn Personen bietet ausreichend Platz für kleine Firmenmeetings. In Entspannungsräumen und einer Bibliothek kann man sich von einem anstrengenden Tag in Paris erholen und Energie für weitere Unternehmungen sammeln. Haustiere sind in dem Hotel nicht erlaubt. Aber auch viele weitere typisch Pariser Hotels garantieren einen erholsamen Aufenthalt in der Hauptstadt Frankreichs.

Bei einem Paris Besuch sollte dieses Künstlerviertels auf keinen Fall fehlen. Hier findet man Pariser Mode, Cafés, Restaurants, Museen, Kirchen und die berühmte Seine Brücken. Man lernt die französische Lebensart auf kleinstem Raum kennen und kann sich einen Eindruck über die Architektur und Geschichte Frankreichs verschaffen. Die Mentalität der Einwohner ist ebenso einzigartig wie die kleinen Läden und romantischen Hotels, die vor Allem für Verliebte einen angemessenen Platz zur Entspannung versprechen.

Shopping in Paris

Shopping in Paris, der Mode-Metropole der Welt -allein bei dem Gedanken daran, leuchten vielen Mädels (und einigen Jungs) die Augen. Dabei kannst Du einerseits in den unzähligen Märkten in Paris stöbern oder die Einkaufsstraßen, Shopping Center und Kaufhäuser unsicher machen.

Die Shops in Paris haben in der Regel montags bis samstags zwischen 10 Uhr und 19 Uhr geöffnet. Viele Kaufhäuser (Grands Magasins) bleiben donnerstags länger offen. Bei kleineren Boutiquen kann es sein, dass diese eine Mittagspause einlegen. Versuch diese also um die Mittagszeit zu vermeiden.

Zweimal im Jahr finden übrigens die Schlussverkäufe in Paris statt: Soldes d’Hiver im Januar und Soldes d’Éte im Juli. Dann sind viele Artikel bis zu 50% runtergesetzt und Schnäppchenjäger kommen voll auf ihre Kosten

Galeries Lafayette

Les Galeries Lafayette liegen am Boulevard Haussmann, unweit von der Oper. Die imposante Halle mit der beeindruckenden Glaskuppel ist das Markenzeichen der Galeries. Hier findest Du eine riesige Parfüm-Abteilung. Neben bekannten Marken gibt es auch günstigere Mode für den Ottonormalverbraucher. Die Feinkostabteilung ist ebenfalls einen Abstecher wert. Das Kaufhaus geht über drei Gebäude – eines für Damen, eines für Herren und das letzte für Einrichtungsgegenstände. Galeries Lafayette sind alleine wegen der aufwendigen Dekoration und der fantastischen Architektur einen Besuch wert. Im Kaufhaus finden übrigens regelmäßig Ausstellungen und Modeschauen statt.

Adresse: 40, Boulevard Haussmann
Metro: Chaussée d´Antin La Fayette (Linie 7 & 9)

Au Printemps

Das 1865 gegründete Kaufhaus befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Les Galeries Lafayette und liegt damit genau auf der Einkaufsbummel-Route. Das Personal ist meistens mehrsprachig – es ist also kein Problem, wenn Dein Französisch etwas rostig ist. Die Panoramaterrasse ist der perfekte Ort für eine Verschnaufpause mit Kaffee und Kuchen mit Blick über Paris. Zur Weihnachtszeit ist das Kaufhaus besonders schön geschmückt.

Adresse: 64, Boulevard Haussmann
Metro: Havre Caumartin (Linie 3 & 9)

Le Bon Marché

Le Bon Marché ist das älteste Kaufhaus in Paris und steht für puren Luxus. Kein geringerer als Gustave Eiffel hat das Gebäude mitentworfen. Neben Kleidung, Schuhen und Make-up gibt es hier außerdem eine riesige Feinkostabteilung namens La Grande Épicerie.

Adresse: 24, Rue de Sèvres
Metro: Sèvres Babylone ( Linie 10 & 12 )

Les Halles

Forum des Halles ist ein unterirdisches Shopping-Center mit über 250 Geschäften und Boutiquen, gleich um die Ecke von Centre Pompidou. Hier sind erschwingliche Modeketten wie Zara, Esprit und Mango, aber auch ein paar Designer vertreten. Du findest hier alles was Dein Shopping-Herz begehrt.

Adresse: 101 Porte Berger
Metro: Châtelet Les Halles (Linie 1, 7 & 14)

Champs-Élysées

Die berühmteste Einkaufsstraße in Paris ist Standort viele berühmter Designer. Erschwingliche Shops wirst Du hier nur schwer finden. Die Luxusboutiquen von Vuitton und Cartier versuchen die Prachtstraße für sich zu behalten. Ein paar „normale“ Geschäfte wie Zara, Adidas und Promod haben es aber auf die Champs-Élysées. Ein Schaufensterbummel lohnt sich sowieso immer.

Metro: Champs-Èlysées – Clemenceau (Linie 1 & 13)

Le Marais

Das historische Stadtviertel Le Marais lädt mit seinen schmalen Gassen und trendigen Boutiquen zu einem Schaufensterbummel ein. Von Mode und Accessoires über Schokolade bis hin zu leckerem Käse gibt es hier fast alles zu kaufen. Hier findest Du vor allem originelle Artikel und keine Massenware. In den pittoresken Straßen laden viele nette Cafés zum Verschnaufen ein. Während Geschäfte normalerweise am Sonntag geschlossen sind, öffnen ein paar Läden in Marais ihre Türen bis 12 Uhr mittags.

Metro: u.a. Saint-Paul (Linie 1)

TOP 5:

1. Die berühmten Einkaufsstraßen von Paris

Die berühmte Einkaufsstraße Rue de Rivoli in Paris

Wir beginnen unsere Liste mit ein paar der weltbekannten Einkaufsstraßen von Paris. Entlang dieser Straßen finden Sie alles: Von großen Kaufhäusern bis hin zu kleinen französischen Boutiquen.

  • Die Rue de Rivoli ist eine dieser berühmten Straßen, die alles im Angebot zu haben scheinen. Die Rue de Rivoli beginnt am Place de la Concorde und verläuft Richtung Osten bis zur Kirche Saint-Paul-Saint-Louis. Zwischen dem Place de la Concorde und dem Louvre, beherbergt die Rue de Rivoli viele touristenfreundliche Geschäfte, wo man Andenken kaufen kann. Östlich des Louvre gibt es viele nationale und internationale Ketten, wie z. B. Zara, H&M, Yves Rocher, Gap, Mango und Body Shop.

  • Die Champs Elysées ist zweifellos die berühmteste Einkaufsstraße in Paris, wenn nicht sogar in Europa. Die Champs Elysées beginnt ebenfalls am Place de la Concorde und verläuft Richtung Westen bis zum Triumphbogen. Entlang der Champs Elysées und der benachbarten Avenue Montaigne befinden sich edle Boutiquen, wie z. B. Cartier, Christian Dior, Gucci, Fendi, Hugo Boss und Valentino. Selbst wenn Sie nicht vorhaben etwas zu kaufen, sind diese Geschäfte doch einen Besuch wert.

  • Der Boulevard Haussmann ist ein weiterer der großen Boulevards, der von Westen nach Osten durch das 8. und 9. Arrondissement von Paris verläuft. Er ist am besten für seine beiden berühmten Kaufhäuser Galeries Lafayette und Au-Printemps bekannt, aber er bietet auch eine Vielfalt an weiteren angesagten französischen Geschäften und Boutiquen.

  • Der Boulevard Montmartre ist eine Erweiterung des Boulevard Haussmann in Richtung Osten und der östlichste große Boulevard in Paris. Das Musée Grévin und das Hard Rock Café Paris befinden sich hier, sowie viele weitere Geschäfte und Cafés.

2. Kaufhäuser in Paris

Die wunderschöne Kuppeldecke der Galeries Lafayette in Paris

Paris ist für seine luxuriösen und wunderschön dekorierten Kaufhäuser bekannt. Die folgenden sind vier unserer Favoriten:

  • Bei Ihrem Besuch in Paris sollten Sie sich auf jeden Fall die Galeries Lafayette ansehen. Selbst wenn Sie sich nicht für die bunte Auswahl an Markenkleidung, Schmuck und Kosmetik interessieren, wird Ihnen schon allein das Gebäude den Atem rauben. Die Kuppel im Atrium ist einfach großartig. In der Weihnachtszeit kann man bei den Galeries Lafayette die fantastischste Schaufensterdekoration der Stadt bewundern!

  • Das Kaufhaus Printemps in der Nähe ist normalerweise etwas weniger überfüllt als die Galeries Lafayette, besitzt jedoch die selben edlen Boutiquen. Von Giorgio Armani bis hin zu Roberto Cavalli, Printemps bietet alles. Gleich gegenüber des Gebäudes befindet sich eine weitere Filiale von Printemps, die Citadium heißt. Und dieses vierstöckige Gebäude konzentriert sich auf junge urbane Mode. Printemps besitzt auch eine Dachterrasse, die eintrittsfrei ist und einen unglaublichen Panoramablick über Paris bietet!

  • Sie werden eines der ältesten Kaufhäuser der Welt, Le Bon Marché, im 7. Arrondissement von Paris finden. Dort finden Sie viele edle Boutiquen, aber Sie sollten auf jeden Fall sein Lebensmittelgeschäft besuchen. In einem separaten Gebäude gelegen, bietet La Grande Epicerie alles, von Delikatessen bis hin zu französischem Käse. Vergessen Sie nicht, dem Weinkeller einen Besuch abzustatten!

  • BHV, oder Bazar de l’Hôtel de Ville befindet sich gleich gegenüber des Rathauses in der Rue Rivoli. Etwas preiswerter als die bisher erwähnten Geschäfte, bietet dieses Kaufhaus alles von Hauswarenartikeln bis hin zu Schönheitsprodukten. Beachten Sie aber, dass dieses Geschäft aufgrund seiner erstklassigen Lage und seiner Beliebtheit bei Touristen und Parisern zugleich, ziemlich voll werden kann!

3. Einkaufszentren in Paris

Les 4 Temps in La Défense, Paris

Wenn Sie an einem Regentag in Paris einkaufen gehen möchten, dann gibt es mehrere Einkaufszentren, wo man locker einen ganzen Nachmittag verbringen kann. Manche davon sind bekannter als andere, aber alle bieten eine einzigartige Auswahl an Geschäften.

  • Forum des Halles im 1. Arrondissement war jahrhundertelang der Hauptmarktplatz von Paris. Erst vor kurzem wurde es zu einem riesigen unterirdischen Einkaufszentrum, im typisch amerikanischen Stil, umgewandelt. Das Dach von Les Halles ist derzeit im Bau, da bis 2016 ein brandneues durchsichtiges Dach und ein Garten fertiggestellt werden sollen.

  • Les 4 Temps ist ein riesiges Einkaufszentrum, im Gewerbegebiet La Défense in den westlichen Außenbezirken von Paris. Angeblich ist Les 4 Temps das größte Einkaufszentrum Europas. Da es Geschäfte wie Apple, American Apparel, H&M, Toys R’Us und Michael Kors enthält, bietet Les 4 Temps etwas für jeden Geschmack.

  • Bercy Village im 12. Arrondissement von Paris ist wahrscheinlich das schönste Einkaufszentrum auf unserer Liste. Bercy Village besteht aus alten Weinlagerhäusern, die zu Geschäften, Restaurants und Cafés umgewandelt wurden. Sie können hier alle Arten an bezaubernden kleinen französischen Boutiquen finden, die Produkte für das Heim und auch Schönheitsartikel verkaufen. Außerdem gibt es dort auch ein Multiplexkino.

    Der berühmte invertierte Pyramidenlichtschacht im Carrousel du Louvre

    • Das Carrousel du Louvre ist ein Einkaufszentrum im Tiefgeschoss, das gleich neben dem Museum Louvre liegt. Hier befinden sich das erste Apple Geschäft Frankreichs, sowie Sephora, Swarovski und viele weitere Geschäfte. Sie finden dort unten auch die berühmte invertierte, Tageslicht spendende Pyramide, welche eine große Rolle in Sakrileg spielte.

    Schließlich sind La Vallée Village und der Quai des Marques zwei große Outlet Einkaufszentren in den Vorstädten von Paris.

    4. Berühmte Märkte in Paris

    Diese Liste wäre nicht vollständig, wenn wir nicht die berühmten offenen Straßenmärkte von Paris erwähnen würden. Wir werden ein paar unserer Lieblingslebensmittelmärkte vorstellen, sowie zwei berühmte Flohmärkte und zwei Blumenmärkte.

    Die Lebensmittelmärkte von Paris

    • Le Marché des Enfants Rouges im 3. Arrondissement ist angeblich der älteste überdachte Lebensmittelmarkt in Paris. Der Eingang in der Rue de Bretagne ist leicht zu verfehlen, aber Sie werden einen Besuch dort sicherlich nicht bereuen. Füllen Sie Ihren Vorrat an Baguette, Käse und Wein auf und genießen Sie das Leben in Paris.

    • Rue Daguerre im 14. Arrondissement in der Nähe des Montparnasse Friedhofs ist eine Fußgängerzone und ein ständiger Markt. Sie können hier ein paar fantastische Käseläden finden und in dieser Straße befindet sich auch die berühmte Bäckerei Au Moulin de la Vierge.

    • Der Marché Bastille ist ein fantastischer Bauernmarkt am Canal St. Martin, in der Nähe des Place des Vosges. Da er frische Lebensmittel und warme Speisen bietet, ist er auch ein großartiger Ort, um sich ein köstliches französisches Crêpe mitzunehmen.

    • Der Marché Place d’Aligre im 12. Arrondissement ist ein weiterer berühmter Pariser Lebensmittelmarkt. Der Markt bietet eine Auswahl an frischen Lebensmitteln zu einem angenemessenen Preis. Beachten Sie jedoch, dass der Markt nur vormittags bis 12.00 Uhr stattfindet!

    Fast jedes Stadtviertel in Paris hat seinen eigenen lokalen Lebensmittelmarkt, aber die folgenden sind die außergewöhnlichsten der Stadt: Marché Mouffetard, Marché de la Rue Montorgueil, Marché biologique Raspail, Marché de la Rue Cler und der Marché couvert Saint Quentin auf dem Boulevard Magenta.

    Wenn Sie die Lebensmittel, die Sie auf einem Pariser Markt gekauft haben, voll auskosten möchten, dann ziehen Sie doch in Betracht, in einer Ferienwohnung in Paris zu wohnen! Wenn Sie eine Wohnung mieten, dann haben Sie Zugang zu Ihrer eigenen voll ausgestatteten Küche, also können Sie sich aus den gekauften Lebensmitteln ein selbstgemachtes französisches Mittag-, oder Abendessen zubereiten. Dadurch sparen Sie auch Geld beim Essengehen und haben so mehr zum Shoppen übrig!

    Floh- und Blumenmärkte in Paris

  • Antiquitäten auf dem Marché Dauphine auf dem Flohmarkt St-Ouen

    Es gibt in Paris mehrere Floh- und Blumenmärkte und diese vier sind ein paar unserer Favoriten:

    • Der riesige St-Ouen Flohmarkt liegt in der Nähe von Montmartre im Norden von Paris. Er ist der größte Flohmarkt der Welt und beherbergt viele Stände, die Antiquitäten, Kleidung und Kunst verkaufen.

    • Der Montreuil Flohmarkt ist ein großartiger Antiquitätenmarkt, wo Sie immer noch ein gutes Geschäft machen können. Die Leute erwarten, dass Sie um den Preis feilschen; also kaufen Sie nichts, ohne versucht zu haben darauf einen Preisnachlass zu bekommen!

    • Auf der Ile-de-la-Cité befindet sich einer der berühmteren Blumenmärkte von Paris. Aufgrund seiner idealen zentralen Lage, können die Preise hier höher sein als in den weniger zentralen Teilen von Paris.

    • Am Quai de la Megisserie nahe der Seine im 1. Arrondissement von Paris finden Sie einen weiteren beliebten Blumenmarkt, sowie mehrere Tierhandlungen.

    5. Die berühmten „Passages“ von Paris

  • Die Galerie Vero-Dodat ist eine der berühmten Passagen von Paris

    Die berühmten Passagen von Paris sind überdachte Fußgängerwege, die überall in der Stadt zu finden sind und oftmals kleine traditionelle Geschäfte enthalten. Diese kleinen Arkaden tauchen überall in Paris seit Ende des 18. Jahrhunderts auf und waren damals bei den Reichen sehr beliebt. Als jedoch unter Haussmann die großen Prachtstraßen gebaut wurden, wurden viele der Passagen abgerissen. Über 20 Passagen existieren allerdings bis heute und viele davon stehen mittlerweile unter Denkmalschutz.

    • Die Passage Jouffroy verläuft zwischen dem Boulevard Montmartre und der Rue de la Grange-Bateliere. Sie war die erste Passage, die nur aus Metall und Glas gebaut wurde und zusätzlich zu den vielen Geschäften, befindet sich dort auch der Ausgang des Musée Grévin.

    • Die Galerie Vivienne ist eine historische Passage im 2. Arrondissement von Paris. Die wunderschöne Passage enthält mehrere Modeboutiquen und Möbelgeschäfte.

    • Die Passage du Grand Cerf im 2. Arrondissement besitzt eine wunderschöne gläserne Decke und Marmorböden. Diese enge Arkade bietet viele kleine Geschäfte, die Antiquitäten, Schmuck, handgemachte Produkte und vieles mehr verkaufen.

    Die besten Geheimtipps:

    Dépot de Vente De Paris

    In diesem Lager von 3000 m² Größe kann man noch richtige Schnäppchen machen. Alte Möbel, Silber, Gemälde und vieles mehr zu teilweise sehr günstigen Preisen. | 117, rue d’Alésia (14. Arr.) | M 4: Alésia

    Village Saint-Paul

    In mehreren miteinander verbundenen, idyllischen Hinterhöfen unweit des Place des Vosges bieten rund 90 verschiedene Geschäfte Kleinmöbel, Bilder, Schmuck, Porzellan und mehr an. | Do-Mo | zwischen rue Saint-Paul und rue Charlemagne (4. Arr.) | M1: Saint-Paul

    Les Bouquinistes

    Die grünen Holzkästen zu beiden Seiten der Seine prägen seit 300 Jahren das Stadtbild. Es kann sehr amüsant sein, zwischen den alten Büchern, Zeitschriften und Postkarten herumzustöbern. | Zwischen Tuilerien und der Ile Saint-Louis (1. Arr./5. Arr.) | M 7: Pont Neuf

    Fnac

    Größte Pariser Buchhandlung. Dazu eine große CD- und DVD-Abteilung. | Tgl. bis 24 Uhr | 74, av. des Champs-Elysées (8. Arr.) | M 1, 9: Franklin D. Roosevelt | www.fnac.com

    Marissal

    Deutsche Buchhandlung mit großem Angebot an Büchern und Plänen zu Paris. | 42, rue Rambuteau (3. Arr.) | M/RER: Châtelet-Les Halles | www.marissal.com

    Virgin Megastore

    Riesiger CD-Laden, in dem Sie Stunden stöbern können. (CDs sind teurer als in Deutschland!) | Tgl. bis 24 Uhr | 52, av. des Champs-Elysées (8. Arr.) | M 1, 9: Franklin D. Roosevelt | www.virginmegastore.fr

    Barthélemy

    Einer der besten Käseläden (crèmeries) von Paris. Beliefert auch den Elysée-Palast. | 51, rue de Grenelle (7. Arr.) | M 12: Rue du Bac

    Berthillon

    Hier gibt es das beste Eis der Stadt. Um die langen Schlangen vor dem Hauptgeschäft auf der Ile Saint-Louis zu verkürzen, wird das Berthillon-Eis mittlerweile in der ganzen Stadt verkauft. | Mi-So, Sept. bis Mitte Juli | 31, rue Saint-Louis-en-Ile (4. Arr.) | M 7: Pont Marie

    Debauve & Gallais

    Die 200 Jahre alte, elegante Chocolaterie gleicht einem Juwelierladen. Der Unterschied besteht darin, dass hier die teuren Sünden auf der Zunge zergehen. | 30, rue des Saint-Pères (7. Arr.) | M 4: Saint-Germain-des-Prés | www.debauve-et-gallais.com

    Fauchon

    Im siebten Himmel der Feinschmecker, der keine Wünsche offen lässt, kann sich auch der Normalverbraucher mal was Gutes tun und ein paar Häppchen mitnehmen. Bemerkenswert die exotischen Früchte, das Trüffel- und Kaviarangebot. | 26, pl. de la Madeleine (8. Arr.) | M 8, 12, 14: Madeleine | www.fauchon.fr

    Hédiard

    Das traditionsreiche Feinkostgeschäft (seit 1854) führt neben vielen anderen Leckereien in exquisite Dös-chen verpackte Trüffel-Gänseleber und Hummerpastete, die sich gut als originelle Mitbringsel eignen. | 21, pl. de la Madeleine (8. Arr.) | M 8, 12, 14: Madeleine | www.hediard.fr

    Izraël

    Spezialitäten aus aller Welt, vor allem aus arabischen, afrikanischen und asiatischen Ländern, türmen sich in wildem Durcheinander bis an die Decke dieses Ladens: zusammen mit den an Haken hängenden Würsten und den exotischen Gewürzen ein ein- maliges Dufterlebnis. | 30, rue François Miron (4. Arr.) | M1: Saint-Paul

    Lavinia

    Größte Weinhandlung Europas. 6500 Weine aus 43 Ländern auf drei Etagen zu Preisen von 3 bis 6500 Euro. Den gekauften Wein kann man gleich (ohne Aufpreis) in der zugehörigen Bar bei kleinen Speisen austrinken. | Mo-Sa | 3-5, bd. de la Madeleine (1. Arr.) | M 8, 12, 14: Madeleine

    The Conran Shop

    Wer dieses großflächige Geschäft betritt, hat alle Möglichkeiten, sein Haus zeitgenössisch durchzustylen. | 117, rue du Bac (7. Arr.) | M 10, 12: Sèvres-Babylone | 30, bd. des Capucines (9. Arr.) | M 3, 7, 8: Opéra | RERA: Auber | www.conran.com

    Dehillerin

    In diesem Traditionshaus von 1820 gibt es auf zwei Etagen nichts, was es nicht gibt in Sachen Küche und Kochen. Unter Köchen ist Dehillerin weltbekannt, französische Starköche gehen hier ein und aus. | 18, rue Coquillière (1. Arr.) | Métro/RER: Châtelet-Les Halles | www.e-dehillerin.fr

    Nobilis

    Die schönen Dekostoffe, teilweise nach Vorlagen aus dem 18. Jh., haben weltweit einen Namen. | 32, 38, 40, rue Bonaparte (6. Arr.) | M 4: Saint-Germain-des-Prés | www.nobilis.fr

    Aligre

    Ältester und relativ preiswerter, sehr schöner Flohmarkt, auf dem auch Lebensmittel angeboten werden. | Di-So vormittags | pl. d’Aligre (12. Arr.) | M 8: Ledru-Rollin

    Clignancourt

    Mit mehr als 3000 Händlern der weltgrößte Flohmarkt. Hier gibt es so gut wie alles. Der Marché aux Puces de Saint-Ouen besteht aus verschiedenen Teilmärkten, und um alle abzugehen, müssten Sie etwa 15 km zurücklegen. Zur Stärkung zwi-schendurch empfiehlt sich die urige Kneipe Chez Louisette, (Teilmarkt Marché Vernaison) mit Livemusik. Sa-Mo 9-18 Uhr | Marché Vernaison | 130, av. Michelet (18. Arr. bzw. Saint-Ouen) | M 4: Porte de Clignancourt | www.les-puces.com | www.vernaison.net

    Barbès

    Bunter arabisch-afrikanischer Bazar, auf dem schon wegen der niedrigen Preise immer Trubel herrscht. Mi u. Sa vormittags | bd. de la Chapelle, gegenüber Hopital Lanboisière (18. Arr.) | M 2, 4: Barbès-Rochechouart

    Belleville

    Im bunten und multikulturellen Osten der Stadt liegt der größte, billigste und exotischste Markt von ganz Paris. Di u. Fr vormittags (20. Arr.) | M2: Menilmontant

    Le Bon Marché

    Das älteste Kaufhaus der Stadt wurde von Gustave Eiffel mitentworfen und ist seit über 150 Jahren Symbol für Luxus und Lebensgenuss. Es ist immer noch beeindruckend, bei dezenter klassischer Musik ohne den sonst üblichen Touristenrummel durch dieses Belle-Epoque-Juwel zu schlendern. Eine der besten Schuh- und Modeabteilungen der Stadt mit allen großen Marken. Die Feinkostabteilung im Nebenhaus ist ein Erlebnis! | 24, rue de Sèvres (7. Arr.) | M 10, 12: Sèvres Babylone | www.lebonmarche.fr | www.lagrandeepicerie.fr

    Galeries Lafayette

    Nicht nur Japaner geraten ins Schwärmen, wenn sie unter die gewaltige Glaskuppel dieses Konsumpalasts von 1908 treten. Kleidung ist hier nicht nach Hosen, Blusen usw., sondern nach Markennamen geordnet. | 40, bd. Haussmann (9. Arr.) | M 3, 7, 8: Opéra | RER A: Auber | www.galerieslafayette.com

    Printemps

    Nach der riesigen Kosmetikabteilung im Erdgeschoss und dem neu gestalteten Wellnessbereich in der 1. Etage geht es nach oben zu sämtlichen Luxusmodemarken, aber auch an Erschwinglicherem vorbei bis zum Café-Restaurant unter der berühmten Jugendstil-Glaskuppel. Kundinnen können sich dienstags bei einer kostenlosen Modenschau inspirieren lassen (7. Stock | Di 10 Uhr | www.webcamer.com). | 64, bd. Haussmann (9. Arr.) | M 3, 9: Havre-Caumartin | RER A: Auber | www.printemps.com

    Pariser Kunstgalerien

    Die größte Ansammlung von Galerien mit zeitgenössischer Kunst finden Sie in der Nähe der berühmten Kunstakademie “Beaux Arts” in der Rue de Seine und ihren Seitenstraßen wie der Rue des Beaux Arts und der Rue Mazarine . Eine ähnliche Häufung gibt es sonst nur noch in der Rue Vieille du Temple , vor allem rund ums Picasso-Museum, und in der Rue Quincampoix beim Centre Georges Pompidou. Weniger etabliert, dafür aber preisgüns-tiger und vielleicht auch lebendiger, können Sie Bilder der Künstler von Belleville erstehen, deren Werke in einer Galerie in der Rue de la Mare (Nr. 32) im 20. Arr. ausgestellt werden .

    Pariser Mode

    In der Avenue Montaigne und der Rue Du Faubourg Saint-Honoré sind alle namhaften Häuser – Armani, Chanel, Dior, Gucci, Hermès, Lacroix, Max Mara, Versace u.a. – vertreten. Etwas jüngere und frechere Mode finden Sie um den Place des Victoires und mit Kenzo, Gaultier und anderen in den Boutiquen der Rue Etienne Marcel. Auch im Marais, in und um die Rue des Francs Bourgeois gibt es witzige Modeboutiquen wie Abu d’abi, Azzedine Alaia, Issey Miyake, Lolita Lempicka und Paule Ka.

    Unter prêt-à-porter versteht man tragbare Alltagskollektionen, die teilweise von der Haute Couture inspiriert sind. Für Schnäppchenjäger interessant sind die Degriffé-Angebote: Dabei handelt es sich um reduzierte Markenkleidung der vergangenen Saison, aus der meist die Firmenetiketten herausgeschnitten wurden. Eine Reihe solcher Läden, die zum Teil auch Lagerbestände (stock) anbieten, gibt es in der Rue D’Alésia Sonja Rykiel (Nr. 110), Cacharel (114), Crémieux (116), Diapositive (72), Majestic by Chevignon (122), Daniel Hechter (92). Bis zu 40 Prozent unter dem Normalpreis, im Schlussverkauf auch mehr. M 4: Alésia

    Atelier M’so

    Eine Mischung aus Boutique und Dekoladen, Kunstgalerie und mehr. Zwei Schwestern führen diesen sympathischen Laden in Belleville, der vollgestopft ist mit Handtaschen, Gemälden, Perlenvorhängen, Schals und vielem anderen. | 6, Rue de la Villette (19. Arr.) | M 11: Jourdain

    Colette

    Mode, Design und alles, was hyper-in ist. | 213, rue Saint-Honoré (1. Arr.) | M 1: Tuileries | www.colette.fr

    L’eclaireur

    Interessantes Konzept: eine Mischung aus Objektdesign und Namen wie Issey Miyake, Prada, Helmut Lange, Comme des garçons. | 3 ter, rue des Rosiers (4. Arr.) | M 1: Saint-Paul | www.leclaireur.com

    L’espace Créateurs Du Forum des Halles

    Im Untergeschoss des Forum des Halles ist eine halbe Etage jungen Modemachern mit ungewöhnlichen Kollektionen gewidmet. | 101, Porte Berger | Niveau-1 (1. Arr.) | Métro/RER: Châtelet-Les Halles | www.forum-des-halles.com

    Onward

    Hier haben junge, talentierte Modemacher ihre Spielwiese. Den letzten Schliff für modische Französinnen geben immer noch die Accessoires; also gibt es bei Onward eine große Auswahl an Hüten, Taschen, Schuhen und Schmuck. | 147, bd. Saint-Germain (6. Arr.) | M4: Saint-Germain-des-Prés

    Shine

    Trendshop der internationalen Mode in einer edlen, holzgetäfelten früheren Apotheke mitten im Marais. | 15, rue de Poitou (3. Arr.) | M 8: Filles du Calvaire

    Viaduc des Arts

    Um als Künstler oder Kunsthandwerker unter den 60 Ziegelsteinbögen des Viadukts ausstellen zu dürfen, muss man dort auch ein Atelier einrichten. Für das leibliche Wohl zwischen den 130 Läden sorgen einige ebenso inspirierte Café-Restaurants. | 1-129, av. Daumesnil (12. Arr.) | M 1, 5, 8: Bastille | www.viaduc-des-arts.com