Leben im Kunstwerk

Der Lieblings-Innenarchitekt der New Yorker Gesellschaft, Juan Pablo Molyneux, zieht aus seinem opulentes Anwesen an der 69. Straße unweit der 5th Avenue aus.

Das Luxusapartment an der Upper East Side steht nun für rund 48 Millionen Dollar zum Verkauf. Neben großzügigen Wohnflächen und bester Lage besticht es vor allem durch den ausgefeilten, wenngleich überbordenden Stil von Molyneux.

Der Immobilienmarkt von Manhattan ist ein Dschungel, in dessen unwegsamem Dickicht so manche Trophäe darauf wartet, geschossen zu werden. In der New Yorker Gesellschaft als „Venezianischer Tempel“ bekannt, geriet jüngst auch das Anwesen von Star-Innenarchitekt Juan Molyneux vor die lauernden Flinten der Immobilienjäger und sorgt mit seinem Verkaufspreis für mittleres Aufsehen. Immerhin beherbergt die Stadtvilla hinter der unscheinbaren Fassade 15 großzügige Zimmer, davon allein fünf „Master Bedrooms“ mit Badezimmer en suite und zwei weiteren Gästebädern. Im Winter sorgen gleich acht Rekonstruktionen historischer Kamine für eine heimelige und urige Atmosphäre, während sich Bewohner im Sommer zwischen vier Dachterrassen mit üppiger, thematisch ausgeklügelter Bepflanzung und einem Spa mit therapeutischem Swimmingpool entscheiden müssen. Bei so einer Masse an Luxusattributen verlangt Molyneux für sein durchdachtes Meisterwerk einen, für New Yorker Verhältnisse, unauffälligen Preis von 48 Millionen US-Dollar.

Des Künstlers Handschrift

Juan Pablo Molyneux ist in New York und in der internationalen Innenarchitekturszene ein gefeierter Superstar. Der gebürtige Chilene gründete sein erstes Büro in den frühen 1980er Jahren und expandierte in den 1990ern nach Übersee, um in der Pariser Rue Chapon Fuß zu fassen, schon damals auf großzügig bemessenem Raum. Als Freund der kurzen Wege kauft Molyneux nämlich mit Vorliebe Immobilien, deren Wohnfläche groß genug ist, um Geschäft und Wohnen für sich und einige seiner engsten Mitarbeiter zu kombinieren, ein wahrlich netter Chef.

Seitdem ging es für den stets adrett gekleideten und erstaunlich zurückhaltenden Künstler steil bergauf. In seinem weltweiten Portfolio finden sich unter anderem indische Königsschlösser, Koloniale Herrenhäuser in der Karibik, die New Yorker Niederlassung von Sotheby’s und ein repräsentativer Palast in St. Petersburg, in dem ausschließlich Staatsverträge unterzeichnet werden. Um künftig näher an den russischen und asiatischen Wachstumsmärkten zu sein, eröffnete Molyneux vor kurzem ein Büro in Moskau, wo er aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten beim „World’s Monument Fund“ oder „Board of Versailles“ die Restauration historischer Gebäude leitet beziehungsweise beratend agiert. Bei seiner Arbeit sind ihm proaktives Handeln und eine klare Linie besonders wichtig. In einem Interview sagte der Innenarchitekt: „Aufgrund meiner ausgeprägten Persönlichkeit verstehe ich Leute einfach nicht, die auf die simple Frage ‚Magst du Rot?’ mit einem verwirrten ‚Ich weiß nicht’ antworten.“

Eine Frage des starken Geschmacks

Vor zwanzig Jahren erwarb Molyneux seine Traumimmobilie für heute absurd gering klingende 2,7 Millionen Dollar. Hunderte Arbeitsstunden und Millionen von Dollar später verkauft er sein bis ins kleinste Eck designte und historisch in den Bestzustand versetzte Stadthaus für 48 Millionen Dollar weiter. Eine Wertsteigerung von 1400 Prozent ist selbst für New Yorker Verhältnisse eine beträchtliche Dimension, ein Großteil des Preises ist verständlicherweise dem opulenten Innenausbau geschuldet. Und genau hierin steckt vielleicht auch das größte Hindernis: Beim Stil von Molyneux handelt es sich zweifelsohne um künstlerische Wertarbeit, nur kann man Kunst eben auch mögen, ohne gleich in ihr wohnen zu wollen. Wenngleich schwarzweiße Quarée-Fußböden aus feinstem Marmor, lederbezogene Einbauschränke und Teakholz-vertäfelte Wandornamente von klassischem Geschmack zeugen, ist nicht anzunehmen, dass sich viele Menschen in einem derart üppigen Ambiente während ihres Alltags wohlfühlen. Dem Haus zu wünschen wäre ein schätzender Eigentümer auf jeden Fall. Falls Sie interessiert sind, helfen Ihnen die Makler von Stribling & Associates http://www.stribling.com gern weiter.

Die Goldene Hausnummer

Ein vom US-amerikanischen Kohlemagnaten Edward Berwind erbautes Anwesen in der 5th Avenue 828 sorgt in der sonst so abgebrühten New Yorker Immobilienszene derzeit für Aufsehen: Die monegassische Inhaberfamilie Ronson will ihre fünf Wohnanteile in der Stadtvilla für astronomische 72 Millionen US-Dollar veräußern.

Von Patrick Lindner

Die Preise für Immobilien in Manhattan entziehen sich der irdischen Schwerkraft. Dieser Grundsatz zieht sich von der zentral gelegenen, aber leider fensterlosen Studenten-WG über das gemütliche Zweizimmerapartment für vier Personen bis hin zu den Luxuslofts der oberen Zehntausend mit Blick auf den Central Park. Ja, sogar die Rechte am Luftraum über den Gebäuden lassen sich New Yorker Grundbesitzer mit Preisen von bis zu 4.100 US-Dollar pro Quadratmeter fürstlich vergüten. Ein neuer Gipfel an Absurdität wird aber erklommen, wenn selbst ein exorbitanter Preis der Schönheit einer Immobilie einfach keinen Abbruch mehr tut und jeder Besucher am liebsten sofort mit Sack und Pack einziehen würde.

Einmal 5th Avenue, Ecke 64. Straße bitte

Die Familie von Howard Ronson, einem Makler für internationale Luxusimmobilien, lebte den Traum der perfekten New Yorker Adresse in fünf ebenso perfekten Wohneinheiten und entschloss sich dennoch im Sommer dieses Jahres, die Traumblase zerplatzen zu lassen. Aus privaten Gründen verkaufen die Ronsons ihre fünf Wohneinheiten im Neunparteienhaus, darunter ein Penthouse, eine Maisonettewohnung und ein Triplex, eine dreigeschossige Luxuswohnung mit über 325 Quadratmetern historischer Wohnfläche. Der Haken: Interessenten können die architektonisch unterschiedlichen und teils unverbundenen Wohnungen nur im Paket erwerben und das für stolze 72 Millionen Dollar, jährliche Instandhaltungskosten von weiteren 38.000 Dollar nicht inklusive.

Das schlossgleiche Stadthaus an der 5th Avenue Nr. 828 wurde 1886 von Unternehmer Edward Berwind erbaut und ist im guten wie im schlechten Sinne ein Mischmasch aus europäischen Architekturstilen und amerikanischem Optimismus. Getreu des Schmelztiegelprinzips finden sich in dem Herrenhaus Jugendstilornamente, Nachbildungen von Renaissancefresken, klassizistische Kaminskulpturen und gothisch inspirierte Eichenholzvertäfelungen Tür an Tür. Als prunkvollster Raum im Haus gilt der Ballsaal mit opulentem Deckenstuck, Fresken und gesteppter eisblauer Wandverkleidung. Madonna soll sich während einer Besichtigung Ende der 1990er Jahre in die Mitte des pompösen Ballsaales gelegt haben, um 15 Minuten lang allein die Decke des Raumes zu studieren. Die damals noch nicht so weitreichend rezipierte Musikerin entschied sich letztlich gegen die Immobilie, allerdings weniger aus Finanzgründen, sondern aufgrund einer fehlenden Inhouse-Garage.

Interesse?

Wer keine Schutzmaßnahmen vor Paparazzi treffen muss und auch nicht vor familiärem Dauerbesuch zurückschreckt, kann sich sein potenzielles neues Zuhause schon mal bei Google Maps anschauen und überlegen, wo die Blumentöpfe auf den insgesamt fünf Dachterrassen stehen sollen. Besichtigungstermine ermöglichen die betont netten, wenngleich ein wenig skurrilen 5th Avenue-Maklerinnen von Corcoran Real Estates, wobei Freundlichkeit für den Verkaufspreis von 72 Millionen US-Dollar auch zu erwarten ist.

Falls Sie interessiert sind, helfen Ihnen die Makler von Corcoran Real Estates http://www.corcoran.com/ gern weiter.

Coppolas Hotel-Meisterwerke: Palazzo Margherita

Zusammen mit dem Pariser Innenarchitekten Jacques Grange und seiner Tochter Sofia richtete Francis Ford Coppola die Räume in der Villa Margherita ein.

Der Palazzo Margherita ist eines von fünf Hotels, das die lebende Filmlegende Francis Ford Coppola zu seinem reinen Vergnügen betreibt. Aber die Villa des Produzenten und Regisseurs ist nicht nur nobles Quartier, sondern die perfekt inszenierte Luxus-Pension.

Es ist ein surreales Erwachen in der Villa Margherita. Das Hotelzimmer hat die Größe eines kleinen Ballsaals. Blickt man auf die Fresken an den hohen Decken, auf die antiken Steinwände, die diesen Raum rahmen, fühlt man sich irgendwie versetzt – nicht in das Ambiente einer anderen Zeit, – die stilgetreue Einrichtung hat etwas Kulissenartiges. Und bei diesem Filmset hat der Ausstatter nicht an Liebe zum Detail gespart. Francis Ford Coppola wollte, dass sich seine Gäste wie zu Besuch bei einer italienischen Familie fühlten. Aber bei welcher? Etwa die des “Paten”, mit dem Coppola 1972 Weltruhm erreichte? Schließlich ist das Haus auch eine szenische Darstellung von Macht und Reichtum, und stellt weniger die Lebensweise von Coppolas Vorfahren dar, die tatsächlich aus dieser Stadt Bernalda in der Region Basilikata stammen, denen aber die Opulenz eines Palazzos völlig fremd war.

Coppola brachte der Villa den Luxus zurück

Ein Blick vom Balkon der Villa Margherita reicht aus, um sich wie in einem anderen Film zu fühlen: Italienisches Provinzstadtleben im Heute. Früher, Ende des 19. Jahrhunderts, wohnte für Generationen eine italienischen Adelsfamilie in der Villa Margherita. Sie verarmte, das Haus verkam und blieb die meiste Zeit unbewohnt. Es wird der marode Charme gewesen sein, der Coppola im Jahre 2005 dazu bewegte, das Haus zu sanieren und mit dem Pariser Innenarchitekten Jacques Grange in ein Hotel mit neun Suiten zu verwandeln. Dem guten Geschmack der beiden Männer und den strengen Auflagen des Denkmalschutzes ist es zu verdanken, dass die Villa samt dem wunderschönen Garten mit Laubgang, Lavendel und alten Olivenbäumen, den Glanz vergangener Zeiten zurückerhalten hat.

Palazzo Margherita heute

Es ist der Luxus, der die Villa wieder regiert. Feinstes Interieur, großartige italienische Küche, im Keller lagern wertvolle Weine. Einen Wellnessbereich gibt es nicht – das wäre ja auch unauthentisch. Beim hauseigenen Kino hat man jedoch ein Auge zugekniffen. Schließlich ist die Gastgeberfamilie – Coppolas Schwester, sein Vater, die Mutter und natürlich Tochter Sofia – nicht nur seit Jahrzehnten an der Spitze Hollywoods beheimatet, sondern residiert gelegentlich sogar persönlich in der Villa Margherita. Sofia feierte auch ihre Hochzeit in dem Palazzo im engsten Kreis der Familie. Getraut wurde das Paar vom Bürgermeister von Bernalda.

Das Luxus-Gästehaus der Familie Coppola

Sofia Coppola, der die Fußstapfen ihres Vaters nie zu groß waren, mischte auch bei der Herrichtung der Villa Margherita mit und entwarf einen der neun Räume nach ihrem persönlichen Geschmack. Auch hier stimmt die Kulisse. Einsamkeit im Luxushotel, wie sie die Oscarpreisträgerin in „Lost in Translation“ und „Somewhere“ gekonnt inszeniert hat, ist eines der Hauptmotive in Sofia Coppolas Filmen. Einsam fühlt man sich trotz all der Noblesse in der Villa Margherita jedoch nicht, höchstens vielleicht als Statist einer Coppola-Produktion. Gut zu wissen, dass es sich dabei um Meisterwerke handelt.

Die schönsten Räume des Palazzo Margherita finden Sie in unserer Bildergalerie.

Der Palazzo Margherita ist nicht der erste Geniestreich von Francis Ford Coppola, sondern das fünfte Hotel unter seiner Regie. Im nächsten Teil stellen wir Coppolas Dschungelressorts in Mittelamerika und sein Stadthotel in Buenos Aires vor.

Luxus Innenraum von Bert Haller Innenarchitekten

Luxus Foyer Innenraum von Bert Haller Innenarchitekten

Von der ehemaligen Post-Bürogebäude in der Hamburger Innenstadt ein 5-Sterne-Hotel mit Einrichtungen für Konferenzen und Seminare geschaffen.

Luxus Lounge Design

Neben der Herstellung von Funktion sichtbar, ist das Design-Konzept im gesamten Hotel das Spiel der Gegensätze wie arm und reich, Kontrast und Harmonie und Materialien und Proportionen. Also in der Hotellobby, findet man eine tief getönte Scheibe gegen den polierten Boden. Im Bereich der Rezeption haben wir kombiniert kühle, glatte Faser-Zement mit warmen, körnigen Nussholz und in den Gästezimmern gelegt reinen fühlte neben glänzenden, polierten Oberflächen aus schwarzem Marmor.

Restaurant von Bert Haller Innenarchitekten

Mit seinen 241 Zimmern und Suiten, sowie Konferenz-und Veranstaltungsräume, ist ein modernes, abwechslungsreiches und angenehm luxuriösen Umgebung angeboten, die werden eine wesentliche Rolle in der Erinnerung der Gäste des Hotels spielen.

Luxus Schwimmbad Design

Luxus Badezimmer Interieur

Luxus Innenraum Design von Bert Haller Innenarchitekten

Luxus Foyer und Rezeption Design

Luxus Wohnzimmer und Schlafzimmer

Bar Design von Bert Haller Innenarchitekten

Möbelhaus mit Bürogestaltung – Interoffice Osaka Branch / Showroom von WARO KISHI + K.ASSOCIATES

Interoffice Osaka Branch / Showroom von WARO KISHI + K.ASSOCIATES

Auf der zweiten Etage dieses achtstöckigen, Glas-seitige Gebäude, wurden wir eingeladen, ein Möbelhaus mit Bürogestaltung. Es wäre leicht gewesen, eine ruhige Umgebung erlaubt, dass die Besucher mit den Möbeln durch den Bau einer Mauer in diesem Raum, die aufgrund der Glasfront, um die turbulente Atmosphäre der Stadt ausgesetzt wurde engagieren zu schaffen. Aber anstatt, fragten wir uns, ob es nicht eine Möglichkeit, diesen Dialog zu fördern und gleichzeitig machen die Stadt scheint weit weg. Beim Nachdenken über das Erstellen Abstand statt Abschließen der Stadt, kamen wir auf die Idee, das Hinzufügen einer Schicht von “Stoff” in der Glasfassade.

Interoffice Osaka Branch / Showroom – einzigartiges Merkmal des Raumes

Genießen den Ausblick auf die Stadt durch den weißen Stoff schafft ein Gefühl der “Distanz”, die weit über die Vorstellungskraft. Aber zur gleichen Zeit, verschwindet der Abstand unter den weißen Lichter der kokonartige Innenraum, macht es unmöglich, genau, wie weit man von der eigentlichen Stadt ist zu beurteilen. Ein weiteres einzigartiges Merkmal des Raumes ist die Fußböden, die aus der Erde gepumpt, geht zur alten japanischen Kachel-Oberfläche, auf Teakholz, und dann musikalisch in einem schwarz-weiß, Reverse-Marmor-gemusterten Teppich.

Möbelhaus mit Bürogestaltung – Möbel Design Ideen

Beim Betreten des Showrooms, die Sensation unter den Füßen plötzlich ändert sich zu einem rauen, Outdoor-Typ Oberfläche, dann auf einer Kachel Naturmaterial, und schließlich zu einem verwitterten Fliesenboden. Schließlich gelangt man zu bekannten Holz-und Teppichböden, und bekräftigt die Tatsache, dass man eigentlich in einem geschützten, Innenraum. Das Design von den Japanern architektonischen Vorstellung, dass der Garten zum Innenraum verbunden ist inspiriert wurde, und theoretisch gesprochen, dachten wir, dass ein Raum, in dem Menschen begegnen etwas wie taktile als “Möbel” sollten sowohl visuelle und taktile.
Design-Team:
Waro Kishi + K.ASSOCIATES / Architekten

Möbelhaus Design Layout

Möbelhaus Innendesign Ideen

Elegant Dekorative Design-Ideen

Moderne Design – Möbelhaus